Kinderbetreuung

Angebote der Kinderbetreuung landesweit unverändert geöffnet.

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Eine Immunisierung durch Impfung jüngerer Kinder ist nach wie vor grundsätzlich nicht möglich. Die Kleinsten der Gesellschaft stehen unter unserem besonderen Schutz. Deshalb ist es wichtig, gerade in Zeiten von erneut steigenden Infektionszahlen besonderes Augenmerk hierauf zu richten und die Hygienepläne der Tageseinrichtungen an die Bedingungen des SARS-CoV-2-Erregers fortlaufend anzupassen.

Daher sieht das Hygienekonzept des Landes vor, dass alle Erwachsenen ab dem Betreten der Kita/Kindertagespflegestelle eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung tragen sollten. Für Kitas und Kindertagespflege gelten im Hinblick auf das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung grundsätzlich die Regelungen der Coronavirus-Schutzverordnung (CoSchuV).

Nach sorgfältiger Abwägung und vor dem Hintergrund der Sprachentwicklung der Kinder sowie der Impfquote der in den Einrichtungen tätigen Personen, wird im Bereich der Kindertagesbetreuung jedochauf die grundsätzliche Maskenpflicht für Fachkräfte in Kitas und Kindertagespflege verzichtet.

Für den Zeitraum ab dem 25. September 2021 gilt grundsätzlich Folgendes:

  • Grundsätzlich haben alle Kinder Zugang zu den Angeboten der Kindertagesbetreuung.
  • Wenn es die Personalsituation vor Ort erlaubt, können auch wieder offene oder teiloffene Konzepte angeboten werden.
  • Für alle Besuchenden der Kita / Kindertagespflegestelle gelten die Regelungen der Coronavirus-Schutzverordnung – CoSchuV). Näheres hierzu ist im Hygienekonzept des Landes geregelt.

Wichtig:

Die Vorgaben und Regelungen des Gesundheitsamtes sind immer vorrangig zu beachten.

Wie auch schon vor der Corona-Pandemie gilt unverändert: Kinder, die eindeutig krank sind (unabhängig von einzelnen Krankheitssymptomen), gehören nicht in die Kinderbetreuung. Das galt vor Corona und gilt auch jetzt. Wenn Kinder eindeutig krank in die Einrichtung gebracht werden oder während der Teilnahme am Betrieb der Kindertageseinrichtung oder der Kindertagespflegestelle erkranken, so kann die Einrichtung die Abholung veranlassen.

Für Personen mit Krankheitssymptomen sowie von Quarantäne Betroffene gelten die Betretungsverbote nach der Coronavirus-Schutzverordnung (CoSchuV). Weitere Angaben hierzu sind im Hygienekonzept des Landes enthalten, dieses wird derzeit überarbeitet und zeitnah auf dieser Homepage veröffentlicht.

Luftreinigungsgeräte

Neben regelmäßigem und richtigen Lüften fördert das Land Hessen seit 1.Mai 2021 die Anschaffung mobiler Luftreinigungsgeräte für Räume mit eingeschränkter Lüftungsmöglichkeit. Die Richtlinie zur Fortführung dieser Fördermöglichkeit aus Bundesmitteln ist in Arbeit.

Testung

Die Beschäftigten in Kitas und Kindertagespflege erhalten bis zu den Herbstferien die Möglichkeit zweimal wöchentlich kostenlos Schnelltests zuhause oder in Tageseinrichtungen oder der Kindertagespflegestelle durchzuführen. Eine Testpflicht für Kita-Kinder besteht nicht.

Verdienstausfall

Informationen zur Entschädigung des Verdienstausfalls aufgrund der Schließung von bzw. der Einschränkung des Zugangs zu den Angeboten der Kinderbetreuung können unter https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/corona-hessen/hessen-uebernimmt-verdienstausfall-fuer-beschaeftigte abgerufen werden.

Weitere Hinweise

Vorgaben und Regelungen des Gesundheitsamtes sind immer vorrangig zu beachten. Eine Anpassung der Regelungen kann je nach epidemiologischer Situation bzw. neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen jederzeit erforderlich sein.

Links:

Fragen und Antworten

Tritt bei Kindern oder Erwachsenen eines der folgenden für COVID-19 typischen Krankheitssymptome auf, gilt ein Betretungsverbot für Kita und Kindertagespflege:

  • Fieber (ab 38,0°C)
  • Trockener Husten (nicht durch chronische Erkrankung wie z. B. Asthma verursacht). Ein leichter oder gelegentlicher Husten bzw. ein gelegentliches Halskratzen führt zu keinem automatischen Ausschluss,
  • Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns.

Alle Krankheitssymptome müssen akut auftreten, Krankheitssymptome einer bekannten chronischen Erkrankung sind nicht relevant.

Das Betretungsverbot endet mit Vorlage eines negativen PCR oder PoC-Antigentests.

Der einfache Schnupfen ohne weitere Krankheitsanzeichen führt nicht zu einem Betretungsverbot.

Wenn ein Kind nach einer überstandenen Erkrankung die Einrichtung oder Kindertagespflegestelle wieder besuchen soll, muss es mind. 24 Stunden symptomfrei sein und sich in gutem Allgemeinzustand befinden.

Für Eltern zur Orientierung: So, wie mein Kind gestern war, hätte es in die Kita oder Kindertagespflegestelle gehen können, also darf es heute wieder gehen.

Ja, nicht infizierte Geschwisterkinder eines erkrankten Kindes dürfen die Tageseinrichtung besuchen.