AppHand hält Ausweise sowie Smarthphone bereit, um COVID Test Ergebnisse vorzuzeigen

Reisen und Einreise

Wer in die Bundesrepublik Deutschland einreist und sich innerhalb von 10 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten hat, ist verpflichtet, sich in Quarantäne zu begeben.

Die Ein- und Rückreise aus dem Ausland nach Deutschland und damit auch nach Hessen regelt die Verordnung zum Schutz vor einreisebedingten Infektionsgefahren in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Einreiseverordnung – CoronaEinreiseV).

Hinweise für Reisende

Stand: 19. März 2022

Alle Einreisenden, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einemVirusvariantengebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, bei Einreise über einen Testnachweis zu verfügen, der auf einer Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-NAT oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) beruht; ein Genesenennachweis oder ein Impfnachweis sind in diesem Fall nicht ausreichend. Der Nachweis kann zum Zwecke der stichprobenhaften Überprüfung bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nach Deutschland durch die Bundespolizei oder durch die zuständige Behörde verlangt werden.

Kinder unter 12 Jahren sind von der Nachweispflicht befreit.

Einreise mit Kindern:

Kinder unter 12 Jahren sind von der Nachweispflicht befreit. Minderjährige, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben, unterliegen der Anmeldepflicht. Die Quarantäne hat grundsätzlich für einen Zeitraum von 14 Tagen zu erfolgen.

Die Quarantäne endet vor dem Ablauf von 14 Tagen zum dem Zeitpunkt, in dem das betroffene Virusvariantengebiet nach der Einreise in die Bundesrepublik nicht mehr Hochrisikogebiet eingestuft wird. Oder die einreisende Person einen Impfnachweis an die zuständige Stelle übermittelt der ausweist, dass die Person vollständig mit einem Impfstoff gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft ist, für den das Robert Koch-Institut festgestellt und auf seiner Internetseite ausdrücklich unter Bezug auf diese Vorschrift bekanntgemacht hat, dass dieser Impfstoff gegen die Virusvariante hinreichend wirksam ist, derentwegen die Einstufung als Virusvariantengebiet erfolgt ist.

Hinweis: Es wird darauf hingewiesen, dass aktuell keine Feststellung gemäß § 4 Absatz 2 Satz 5 Corona-Einreiseverordnung durch das Robert Koch-Institut besteht. § 4 Absatz 2 Satz 5 der Coronavirus-Einreiseverordnung sieht vor, dass Personen auch bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet ausnahmsweise nicht in Quarantäne müssen, wenn „die einreisende Person vollständig mit einem Impfstoff gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft ist, für den das Robert Koch-Institut festgestellt und auf seiner Internetseite ausdrücklich unter Bezug auf diese Vorschrift bekanntgemacht hat, dass dieser Impfstoff gegen die Virusvariante hinreichend wirksam ist, derentwegen die Einstufung als Virusvariantengebiet erfolgt ist.“ Das bedeutet, dass auch für Geimpfte – unabhängig von der Art des verwendeten Impfstoffes – nach Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet eine vierzehntägige Quarantänepflicht gilt.

Hinweis für Transitpassagiere: Für Passagiere im Flugverkehr, die aus einem Virusvariantengebiet einreisen und an einem Flughafen in der Bundesrepublik Deutschland lediglich umsteigen, gilt die Testnachweispflicht nach der Coronavirus-Einreiseverordnung.

Informationen zur Coronavirus-Einreiseverordnung auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums:

 

Informationen zur Coronavirus-Schutzverordnung und den Corona-Regelungen in Hessen sind auf der Internetseite des Landes Hessen und des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration zu finden: