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Reisen und Einreise

Wer in die Bundesrepublik Deutschland einreist und sich innerhalb von 10 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten hat, ist verpflichtet, sich in Quarantäne zu begeben.

Hinweise für Reisende

Stand: 30. September 2021

Die Ein- und Rückreise aus dem Ausland nach Deutschland und damit auch nach Hessen regelt die Verordnung zum Schutz vor einreisebedingten Infektionsgefahren in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Einreiseverordnung – CoronaEinreiseV), in der Fassung der am 30. September 2021 in Kraft getretenen Änderungen.

Reisen innerhalb Hessens regelt die Verordnung zum Schutz der Bevölkerung vor Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV 2(Coronavirus-Schutzverordnung –CoSchuV-) in der Fassung der am 16. September 2021 in Kraft getretenen Änderungen.

 

 

 

Reisen innerhalb Hessen sind in der Coronavirus-Schutzverordnung geregelt. Zusammenkünfte, an denen nicht mehr als 25 Personen im öffentlichen Raum teilnehmen, unterliegen keinen Auflagen. Übernachtungen im Hotel oder in anderen Übernachtungsbetrieben mit Gemeinschaftseinrichtungen (z.B. Hotel, Ferienwohnung, Pension, Herberge, Campingplatz) sind zulässig, wenn bei der Anreise sowie bei Aufenthalten von mehr als sieben Tagen zweimal wöchentlich ein Negativnachweis vorgelegt wird.

Ein- und Rückreisen aus dem Ausland sind in der Coronavirus-Einreiseverordnung geregelt. Sie regelt bundeseinheitlich die Anmelde-, Absonderungs- (Quarantäne-), Nachweis- sowie Vorlage- und Übermittlungspflichten und das Beförderungsverbot aus Virusvariantengebieten.

Reisende, die sich in den letzten 10 Tagen vor Einreise in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen sich vor ihrer Einreise nach Deutschland auf dem Einreiseportal www.einreiseanmeldung.deÖffnet sich in einem neuen Fenster registrieren und die Bestätigung zur Kontrolle durch den Beförderer oder bei Einreise durch die Bundespolizei mitführen.

Bei Einreisen aus dem Ausland nach Deutschland und Aufenthalten innerhalb von 10 Tagen vor der Einreise in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet ist die einreisende Person grundsätzlich verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in ihre eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich nach der Einreise ständig dort aufzuhalten (häusliche Quarantäne).

Bei einem Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet dauert die häusliche Quarantäne grundsätzlich 10 Tage. Sie kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenennachweis, ein Impfnachweis oder ein negativer Testnachweis an das für den Wohn- oder Aufenthaltsort zuständige Gesundheitsamt über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter https://einreiseanmeldung.deÖffnet sich in einem neuen Fenster übermittelt wird. Eine Testung zwecks Verkürzung der Quarantäne darf frühestens fünf Tage nach der Einreise vorgenommen werden. Die Nachweispflicht bleibt davon unberührt. Die Quarantäne kann ab dem Zeitpunkt der Übermittlung beendet werden. Wird der Impf- oder Genesenennachweis bereits vor Einreise übermittelt, so ist keine Quarantäne erforderlich. Für Kinder unter zwölf Jahren endet die Quarantäne auch ohne Nachweis fünf Tage nach der Einreise.

Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne 14 Tage. Auch Personen mit Genesenen- oder Impfnachweis sind zu einer vierzehntägigen Quarantäne verpflichtet. Eine Verkürzung der Quarantäne bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet kommt nur dann in Betracht, wenn das betroffene Virusvariantengebiet nach der Einreise und während der Quarantänepflicht in Deutschland als Hochrisikogebiet herabgestuft wird. Es gelten sodann die Regelungen für Hochrisikogebiete mit den entsprechenden Ausnahmemöglichkeiten.

Die häusliche Quarantäne endet bei Entlistung, wenn das betroffene Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland und vor Ablauf der vorgesehenen Quarantänedauer nicht mehr als Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet eingestuft wird.

Weitere Informationen zur Quarantäne finden Sie hierÖffnet sich in einem neuen Fenster.

Generell gilt: Personen, die das zwölfte Lebensjahr vollendet haben, müssen unabhängig von der Art des Verkehrsmittels und unabhängig davon, ob ein Voraufenthalt in einem Hochrisiko- bzw. Virusvariantengebiet stattgefunden hat, grundsätzlich bei der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland über einen Testnachweis, einen Genesenennachweis oder einen Impfnachweis verfügen. Kinder unter 12 Jahren sind von der Nachweispflicht befreit. Der Nachweis kann bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nach Deutschland durch die Bundespolizei oder durch die zuständige Behörde verlangt werden.

Erfolgt die Einreise mittels eines Beförderers aus einem Hochrisikogebiet oder erfolgt die Einreise auf dem Luftweg, ist dem Beförderer der Nachweis schon vor Abreise vorzulegen.

Bei einem Aufenthalt in den letzten 10 Tagen vor Einreise in einem Virusvariantengebiet gilt: Personen, die das zwölfte Lebensjahr vollendet und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuftem Gebiet aufgehalten haben, müssen bei der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland über einen Testnachweis verfügen; ein Genesenennachweis oder ein Impfnachweis sind in diesem Fall nicht ausreichend. Kinder unter 12 Jahren sind von der Nachweispflicht befreit. Auch bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nach Deutschland durch die Bundespolizei kann der Nachweis verlangt werden.

Bei Einreise unter Inanspruchnahme eines Beförderers ist der Testnachweis bereits vor Abreise dem Beförderer vorzulegen.

Der Testnachweis muss sich jeweils auf einen Test beziehen, der maximal 48 Stunden (bei Antigen-Tests) oder 72 Stunden (PCR) zurückliegt. Für die Berechnung dieser Zeiträume ist der Zeitpunkt der Einreise maßgeblich. Bei Virusvariantengebieten verkürzt sich die Frist bei Antigen-Tests auf 24 Stunden.

Für eine begrenzte Zahl von Personenkreisen gelten Ausnahmen bei der Anmelde-, Quarantäne- und/oder Nachweispflicht. Dies betrifft u.a. folgende Gruppen:

Grenzpendler und Grenzgänger (Personen, die aus beruflichen Gründen, zu Studien- oder Ausbildungszwecken regelmäßig eine Grenze überqueren) sowie Tagespendler (die sich weniger als 24 Stunden im Ausland aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen) sind von der Anmelde- und Quarantänepflicht ausgenommen. Die Nachweispflicht gilt für die drei genannten Gruppen nur bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet, Virusvariantengebiet oder auf dem Luftweg. Personen dieser Gruppen, die keinen Impfnachweis oder Genesenennachweis haben, benötigen einen Testnachweis lediglich zweimal pro Woche.

Transportpersonal, das bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte in die Bundesrepublik Deutschland einreist und sich nicht zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuftem Gebiet aufgehalten hat, ist von der Anmelde-, Quarantäne- und Nachweispflicht ausgenommen.

Neben den geltenden Anmelde-, Nachweis- und Quarantäneregeln gilt zum Schutz der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland und zur Limitierung des Eintrags und der schnellen Verbreitung gefährlicher Virusvarianten für Unternehmen im Eisenbahn-, Bus-, Schiffs- oder Flugverkehr ein Beförderungsverbot aus Virusvariantengebieten. Diese Unternehmen dürfen grundsätzlich keine Personen aus den als Virusvariantengebiet eingestuften Staaten in die Bundesrepublik Deutschland befördern. Ausnahmen vom Beförderungsverbot sind in wenigen Einzelfällen möglich.

Das Robert-Koch-Institut unterscheidet (nur noch) zwischen zwei Risikogebieten: Dem Hochrisikogebiet und dem Virusvariantengebiet.

Ein Hochrisikogebiet ist ein Gebiet, in dem eine besonders hohe Inzidenz in Bezug auf die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 besteht oder andere Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass in diesem Gebiet ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorliegt, insbesondere aufgrund der dort beobachteten Ausbreitungsgeschwindigkeit oder aufgrund nicht ausreichend vorhandener oder verlässlicher epidemiologischer Daten.

Ein Virusvariantengebiet ist ein Gebiet, in dem eine bestimmte, in der Bundesrepublik Deutschland noch nicht verbreitete Variante des Coronavirus SARS-CoV-2 mit besorgniserregenden Eigenschaften auftritt, bei der relevante Anhaltspunkte dafür vorliegen oder in Bezug auf die noch Ungewissheit besteht, dass bestimmte in der Europäischen Union zugelassene Impfstoffe oder eine vorherige Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 keinen oder nur einen eingeschränkten Schutz gegenüber dieser Variante aufweisen oder sie andere ähnlich schwerwiegende besorgniserregende Eigenschaft aufweist, insbesondere weil sie schwerere Krankheitsverläufe oder eine erhöhte Mortalität verursacht.

Für Personen, die aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreisen, gelten besondere Regelungen:

Information für Einreisende in verschiedenen Sprachen /Information for travellers in different languagesÖffnet sich in einem neuen Fenster