Hand hält einen Covid-19 Schnelltest

Tests und Teststellen

Stand: 28. November 2022

Durchführen von Testungen

Ab dem 25. November 2022 werden die Möglichkeiten einer Bürgertestung weitgehend eingeschränkt.

Ab dem 1. März 2023 entfallen voraussichtlich alle Möglichkeiten der Bürgertestung ersatzlos. Dann ist eine Bürgertestung auch für die unten aufgeführten Personengruppen nicht mehr möglich.

Ab dem 25. November 2022 aufgegeben werden alle Möglichkeiten der Bürgertestung unter Zuzahlung einer Eigenbeteiligung. Dazu zählen Testungen vor Veranstaltungsbesuchen, vor dem Kontakt zu Personen ab 60 Jahren oder mit dem Risiko eines schweren Verlaufes sowie bei einer Warnmeldung in der Corona-Warn-App. Außerdem entfällt die Möglichkeit der Testung für Kinder unter fünf Jahren, Personen mit Kontraindikation für eine Schutzimpfung, Teilnehmer an Impfstudien sowie Haushaltsangehörige infizierter Personen.

Die Bürgertestung wird nur noch für folgende Personengruppen fortgeführt:

  • Personen, die in vulnerablen Einrichtungen behandelt, betreut, gepflegt oder untergebracht werden und deren Besuchende,
  • Leistungsberechtigte, die im Rahmen eines Persönlichen Budgets nach § 29 SGB IX Personen beschäftigen, sowie Personen, die bei Leistungsberechtigten im Rahmen eines Persönlichen Budgets nach § 29 SGB IX beschäftigt sind,
  • Pflegepersonen im Sinne des § 19 Satz 1 des SGB XI und
  • Personen, die sich zum Zeitpunkt der Testung aufgrund einer nachgewiesenen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in Absonderung befinden, wenn die Testung zur Beendigung der Absonderung erforderlich ist.

Diese Aufzählung ist abschließend.

Wer eine kostenlose Testung in Anspruch nehmen möchte, muss sich gegenüber der testenden Stelle ausweisen und einen Nachweis über die Anspruchsberechtigung erbringen. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den FAQs zu COVID-19 Tests des Bundesministeriums für GesundheitÖffnet sich in einem neuen Fenster.

In Hessen kann zum Nachweis das Formblatt „Erklärung über die Berechtigung zur Inanspruchnahme der Bürgertestung" als Nachweis nach §§ 4a, 6 Abs. 3 Nr. 4 TestV verwendet werden.

Symptomatische Personen sollten zum Arzt gehen. Durch diesen erfolgt auch eine Testung. Die Abrechnung erfolgt über die Krankenkassen.

Das Bundesministerium für Gesundheit rät von anlasslosen Tests ab. Wenn Sie keinen der oben genannten Gründe für eine kostenlose Testung haben, müssen Sie die Kosten in vollem Umfang selbst tragen.

Weitere Informationen erhalten Sie in den FAQs zu COVID-19 Tests des Bundesministeriums für GesundheitÖffnet sich in einem neuen Fenster.

Seit dem 23. November 2022 besteht in Hessen bei einem positiven Test keine Pflicht zur Absonderung mehr. Stattdessen besteht für positiv getestete Personen – auch bei Tests zur Eigenanwendung – außerhalb der eigenen Häuslichkeit in Innenräumen und im Außenbereich wenn kein Abstand von 1,5 m zu anderen Personen eingehalten kann, eine Maskenpflicht. Die Maskenpflicht gilt nicht, wenn sich im Innenraum ausschließlich Personen des eigenen Hausstandes oder nur positiv getestete Personen aufhalten, oder nur zu diesen der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann.

Für Kinder unter sechs Jahren besteht hingegen keine Maskenpflicht.

Bei Vorliegen von Symptomen wird eine Absonderung allgemein aber weiterhin dringend empfohlen.

Für die Bereich vulnerabler Einrichtungen sowie von Einrichtungen zur Unterbringung einer Vielzahl von Personen gelten bei Vorliegen eines positiven Tests jedoch Tätigkeits- und Betretungsverbote. und Einrichtungen zur Unterbringung einer Vielzahl von Personen für fünf Tage.

Ich bin Kontaktperson

Auch wenn Sie keine Symptome haben, verhalten Sie sich bitte besonders vorsichtigund reduzieren Sie Ihre Kontakte soweit wie möglich, insbesondere zu Personen mit einem hohen Risiko für eine schwere Erkrankung.

Sie leisten einen wichtigen Beitrag, das Infektionsgeschehen einzudämmen, wenn Sie die bekannten Schutzmaßnahmen im Sinne der bekannten „AHA-L-Regeln“ (Abstand – Hygiene – im Alltag Maske tragen - Lüften) einhalten.

Verdienstausfall

Personen, die in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen sowie in Einrichtungen zur Unterbringung einer Vielzahl von Personen tätig sind, haben für die Zeit des Tätigkeitsverbotes Anrecht auf eine Verdienstausfallentschädigung nach § 56 des Infektionsschutzgesetzes.

Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen sind:

  • Krankenhäuser,
  • Einrichtungen für ambulante Operationen,
  • Entbindungs- Dialyse- Reha- und sonstige Behandlungseinrichtungen,
  • Arzt-, Zahnarzt-, psychotherapeutische und sonstige humanmedizinische Praxen,
  • Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes mit Behandlungs- oder Untersuchungsaufgaben,
  • Rettungsdienste und Einrichtungen des Katastrophenschutzes,
  • voll- und teil stationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder vergleichbare Einrichtungen,
  • ambulante Pflegedienste

Einrichtungen zur Unterbringung einer Vielzahl von Personen sind:

  • Justizvollzugs- und Jugendarrestanstalten,
  • Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, von vollziehbar Ausreisepflichtigen und von Flüchtlingen und Spätaussiedlern,
  • Obdachlosen- und Wohnungslosenunterkünfte,
  • sonstige Massenunterkünfte)

Erforderlich ist ein geeigneter Nachweis über das positive Testergebnis. Dieser Anspruch besteht auch bei einem positiven Selbsttest, wenn dieser durch einen zeitlich naheliegenden Test mittels Nukleinsäurenachweis (z.B. PCR-Test) glaubhaft gemacht wird. Bei Arbeitnehmern erfolgt die Zahlung durch den Arbeitgeber. Dieser erhält seine Aufwendungen vom Land erstattet. Die Antragstellung erfolgt über ifsg-online.deÖffnet sich in einem neuen Fenster

Seit dem 1. November 2021 haben Ungeimpfte in Hessen keinen Anspruch mehr auf eine Verdienstausfallentschädigung, wenn sie in Quarantäne müssen.

Informationen hierzu in der PressemitteilungÖffnet sich in einem neuen Fenster

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