Foto zeigt Babyfüße im Sonnenlicht auf einer weißen Decke und das Logo der Bundesstiftung Frühe Hilfen

Frühe Hilfen

Ziel ist, Eltern insbesondere während der Schwangerschaft und in den ersten drei Lebensjahren des Kindes zu begleiten und zu unterstützen.

Frühe Hilfen sind da, wenn Familie beginnt und Mütter und Väter sich in einer neuen Lebenssituation zurechtfinden.
Kai Klose, Hessischer Minister für Soziales und Integration
Wiesbaden

Mehr zu Frühe Hilfen

Frühe Hilfen bedeutet, dass werdende Eltern und Familien mit Kindern im Alter von 0-3 Jahren bei Bedarf Unterstützung bekommen können.

Frühe Hilfen in HessenÖffnet sich in einem neuen Fenster bedeutet, dass werdende Eltern und Familien mit Kindern im Alter von 0-3 Jahren bei Bedarf Unterstützung bekommen können. Das kann ein Gespräch oder eine Beratung, ein Besuch zu Hause (z.B. von Ehrenamtlichen), Kontakte zu anderen Eltern und Familien, Unterstützung in der Versorgung oder die Vermittlung von Fachkräften sein.

Ziel der Frühen Hilfen ist es, Mütter und Väter frühzeitig zu unterstützen. Während der Schwangerschaft oder nach der Geburt eines Kindes sind Familien mit einer völlig neuen Situation konfrontiert, die es zu meistern gilt. Nicht selten fühlen sich Eltern in dieser neuen Lebensphase erschöpft oder auch überlastet. Frühe Hilfen unterstützen Familien am Beginn der Elternschaft und beugen dadurch einer Verfestigung von Belastungen vor.

Bereits seit 2012 wurden in allen 33 hessischen Landkreisen kreisfreien Städten und Sonderstatusstädten Netzwerke der Frühen Hilfen auf- und ausgebaut. Die Netzwerkkoordinierenden Frühe Hilfen sind die Ansprechpartner und Lotsen vor Ort für Familien und Fachkräfte.

Unterstützung kann für die einen bereits eine kurzzeitige Begleitung durch eine/n ehrenamtliche/n Familienpatin/en (oder von anderen ehrenamtlichen ProjektenÖffnet sich in einem neuen Fenster) sein. Für die anderen wären beispielsweise Elterncafés, Beratungen oder auch Kurse ein gutes Angebot, bei denen die Versorgung des Kindes oder die Beziehungsgestaltung zum Kind Thema ist.

Viele Träger bieten auch an, zu den Familien nach Hause zu kommen. In solchen Fällen kann eine Familienhebamme (ab der Schwangerschaft bis zum 1. Lebensjahr des Kindes), ein/e Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in (ab Geburt bis zum 3. Lebensjahr des Kindes) oder ein/e Ehrenamtliche/r zu Hause vorbeikommen, um die Familien im Alltag zu unterstützen. Das Land Hessen unterstützt die Qualifizierung zur Familienhebamme / Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in bietet in der Regel jährlich ein Angebot in Kooperation mit dem Felsenweginstitut der Karl-Kübel-Stiftung an.

In einigen Geburtskliniken in Hessen gibt es das Angebot von Lotsinnen und Lotsen, die nach der Geburt Ihres Babys für Sie da sind. Sie unterstützen Sie bei Ihren ersten Fragen, klären über Leistungen auf und helfen Ihnen ganz praktisch bspw. bei der Anmeldung, Antragstellung oder dem Ausfüllen von Formularen. Außerdem kennen Sie Angebote für Mütter, Väter und Babys in der Umgebung und informieren Sie darüber. Wenn Sie Unterstützung für sich oder Ihr Baby benötigen, stellen Lotsinnen und Lotsen den Kontakt zu den Angeboten der Frühen Hilfen her.

Der Auf- und Ausbau von Netzwerken und Angeboten Früher Hilfen in Hessen ist ein wichtiger Schwerpunkt der hessischen Familienpolitik. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration fördert über das Landesprogramm Frühe Hilfen, Prävention und Kinderschutz (Link RP Kassel, Landesförderung Frühe Hilfen, Prävention und Kinderschutz in Hessen | Regierungspräsidium Kassel) zusätzlich Maßnahmen und Projekte öffentlicher und freier Träger, zu den Frühen Hilfen und zur Prävention in den kommunalen Netzwerken.

Fragen und Antworten

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Frühe Hilfen in Hessen bedeutet, dass werdende Eltern und Familien mit Kindern im Alter von 0-3 Jahren bei Bedarf Unterstützung bekommen können.

Ziel der Frühen Hilfen ist es, Mütter und Väter frühzeitig insbesondere während der Schwangerschaft und in den ersten drei Lebensjahren zu begleiten und zu unterstützen. Während der Schwangerschaft oder nach der Geburt eines Kindes sind Familien mit einer völlig neuen Situation konfrontiert, die es zu meistern gilt. Nicht selten fühlen sich Eltern in dieser neuen Lebensphase erschöpft oder auch überlastet. Frühe Hilfen unterstützen Familien am Beginn der Elternschaft und wollen dadurch einer Verfestigung von Belastungen vorbeugen.

Die Angebote der Frühen Hilfen richten sich an (werdende) Eltern und Familien mit Kindern von 0-3 Jahren.

Wenn Sie sich mit der Versorgung Ihres Kindes angestrengt fühlen und gerne Unterstützung in Anspruch nehmen möchten, dann gibt es eine Vielzahl an Unterstützungsangeboten in den Frühen Hilfen. Dies kann zum Beispiel eine kurzzeitige Begleitung durch eine/n ehrenamtliche/n Familienpatin/en (oder von anderen ehrenamtlichen ProjektenÖffnet sich in einem neuen Fenster) sein. Es gibt vor Ort Elterncafés, Beratungen oder auch Kurse, bei denen die Versorgung des Kindes oder die Beziehungsgestaltung zum Kind Thema ist.

Wenn Sie sich erschöpft fühlen dann bieten viele Träger auch an, zu den Familien nach Hause zu kommen. In solchen Fällen kann eine Familienhebamme (ab der Schwangerschaft bis zum 1. Lebensjahr des Kindes), ein/e Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in (ab Geburt bis zum 3. Lebensjahr des Kindes) oder ein/e Ehrenamtliche/r zu Hause vorbeikommen, um die Familien im Alltag zu unterstützen. Das kann ein Gespräch oder eine Beratung, ein Besuch zu Hause (z.B. Willkommensbesuche), Kontakte zu anderen Eltern und Familien, Unterstützung in der Versorgung oder die Vermittlung von Fachkräften sein.

In einigen Geburtskliniken in Hessen gibt es das Angebot von Lotsinnen und Lotsen, die nach der Geburt Ihres Babys für Sie da sind. Sie unterstützen Sie bei Ihren ersten Fragen, klären über Leistungen auf und helfen Ihnen ganz praktisch bspw. bei der Anmeldung, Antragstellung oder dem Ausfüllen von Formularen. Außerdem kennen Sie Angebote für Mütter, Väter und Babys in der Umgebung und informieren Sie darüber. Wenn Sie Unterstützung für sich oder Ihr Baby benötigen, stellen Lotsinnen und Lotsen den Kontakt zu den Angeboten der Frühen Hilfen her.

Hessenweit gibt es zahlreiche Familienzentren oder Mehrgenerationenhäuser, in denen offene Angebote wie Elterncafés oder Kurse in Familienzentren angeboten werden. Darüber hinaus gibt es zahlreiche spezielle „Willkommensorte“ für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern, wie Drop In (klusive)Öffnet sich in einem neuen Fenster, die Sie kostenfrei und unverbindlich besuchen können.

Die Angebote der Frühen Hilfen sind in der Regel kostenfrei.

Bereits seit 2012 wurden in allen 33 hessischen Kommunen, kreisfreien Städten und Sonderstatusstädten Netzwerke der Frühen HilfenÖffnet sich in einem neuen Fenster auf- und ausgebaut.

Die Angebote vor Ort sind sehr verschieden und auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Familien angepasst. Die Netzwerkkoordinierende Frühe Hilfen vor Ort kann lotsen und helfen, das Angebot für den benötigten Bedarf zu finden.

Viele Angebote der Frühen Hilfen sind außerdem in den zahlreichen Familienzentren und MehrgenerationenhäusernÖffnet sich in einem neuen Fenster angesiedelt!

Wichtig ist:

Ein Baby kann das Leben der einer Familie auf den Kopf stellen. Es kann das Gefühl entstehen, an die eigenen Grenzen zu stoßen, wenn es z.B. nicht aufhören möchte zu schreien. Schütteln Sie das Baby niemals! Öffnet sich in einem neuen Fenster

Weitere Beratungsangebote unter elternsein.infoÖffnet sich in einem neuen Fenster

Viele Träger bieten an, zu den Familien nach Hause zu kommen. Scheuen Sie sich nicht, um Unterstützung zu bitten. Bspw. kann eine Familienhebamme (ab der Schwangerschaft bis zum 1. Lebensjahr des Kindes), ein/e Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in (ab Geburt bis zum 3. Lebensjahr des Kindes) oder ein/e Ehrenamtliche/r zu Hause vorbeikommen, um die Familien im Alltag zu unterstützen.

Auf der Seite von elternsein.deÖffnet sich in einem neuen Fenster lernen Sie schnelle, unkomplizierte aber umso wirkungsvollere Ideen, Tricks und Hilfestellungen für die ganze Familie kennen! Angefangen von „Mit Bohnen zu kleinen Glücksmomenten“ wahrnehmen, über „Neue Baby-Spielzeuge erfinden“ bis hin zu Ideen für einen „Tagesplan“.

Infos für Fachkräfte

Hier finden Sie Informationen für Fachkräfte zum Thema.

Das Land Hessen unterstützt die Qualifizierung zur Familienhebamme / Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in und bietet in der Regel jährlich ein Angebot in Kooperation mit dem Felsenweginstitut der Karl-Kübel-Stiftung an.

Der Auf- und Ausbau von Netzwerken und Angeboten Früher Hilfen in Hessen ist ein wichtiger Schwerpunkt der hessischen Familienpolitik. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration fördert über das Landesprogramm Frühe Hilfen, Prävention und Kinderschutz zusätzlich Maßnahmen und Projekte öffentlicher und freier Träger, zu den Frühen Hilfen und zur Prävention in den kommunalen Netzwerken. Nähere Informationen finden Sie hierÖffnet sich in einem neuen Fenster

Neben dem Beruf lernen

Hier gibt es Informationen zur berufsbegleitenden Qualifizierung zur/zum Familienhebamme (FamHeb) und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin und -pfleger (FGKiKP)

Ein gesundes Familienleben gibt Halt, Geborgenheit und Sicherheit. Es ist die Grundlage für das Wohlbefinden und die positive Entwicklung von Kindern. Die Anforderungen an den Familienalltag sind heute vielfältig und anspruchsvoll. Gerade in besonderen Lebenslagen und Krisensituationen ist eine professionelle Begleitung für Eltern hilfreich und oft auch notwendig. Belastete Lebenssituationen können für Familien durch unterschiedliche Faktoren entstehen. Beispielsweise können sich Familien mit Kindern mit Regulationsstörungen oder mit Frühgeborenen sowie mit chronisch kranken Kindern besonders belastet fühlen. Auch Familien, die von sozialer Benachteiligung, strukturellen Notsituationen, sozialer Isolation bedroht sind oder über Migrationserfahrungen verfügen, können von den besonderen Unterstützungsangeboten profitieren.

Familienhebammen (FamHeb) und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger (FGKiKP) haben die Aufgabe, Familien mit ihren Kindern im ersten Lebensjahr zu unterstützen, FGKiKP können die Familien sogar bis zu drei Jahren begleiten. Sie bieten vorrangig gesundheits- und entwicklungsfördernden Beistand, präventive Beratung und Vermittlung in weiterführende Hilfsangebote an.

Der Fokus der Arbeit von FamHeb und FGKiKP richtet sich auf alles, was Eltern zur bestmöglichen Entwicklung ihres Kindes tun können. Eltern werden in ihren Kompetenzen zur Pflege und Förderung des Kindes gestärkt. Dazu gehören konkrete Anregungen im Umgang mit dem Kind, die Stärkung der Eltern-Kind-Beziehung, die Motivation zur Inanspruchnahme gesundheitlicher Präventionsmaßnahmen, aber auch die Vermittlung an weiterführende Unterstützungsangebote.

Ziel der Qualifizierung ist es, Fachkräfte für die anspruchsvolle Arbeit in den Frühen Hilfen zu stärken. Die Erweiterung der Handlungskompetenzen der Teilnehmenden steht im Mittelpunkt.

Die Teilnehmenden

  • vertiefen ihr Wissen über Themen rund um Familie und Kindheit sowie auf dem Gebiet der Gesundheitsförderung.
  • werden in ihren Fertigkeiten gestärkt, u. a. Wahrnehmungs- und Einschätzungskompetenzen sowie Gesprächsführung.
  • reflektieren ihre Rolle und entwickeln ihre professionelle Haltung für dieses Arbeitsfeld weiter.
  • stärken ihre Kompetenzen, um in familienorientierten Netzwerken mit anderen Berufsgruppen und Einrichtungen vorwiegend aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich zusammen zu arbeiten.

Die Qualifizierung richtet sich an examinierte Hebammen und examinierte Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger, die im Bereich Familienberatung und -begleitung arbeiten und / oder ihre Expertise in diesem Bereich weiter entwickeln möchten.

Die berufsbegleitende Weiterbildung entspricht den bundesweit vereinbarten Qualitätsstandards zur Qualifizierung von FamHeb und FGKiKP im Rahmen der Bundesstiftung Frühe Hilfen (BSFH) und den Kompetenzprofilen des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH). Nach erfolgreichem Abschluss der Qualifizierung wird den Fachkräften das Zertifikat Familienhebamme bzw. Familien- Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin oder -pfleger überreicht.

Die Qualifizierung hat einen Umfang von 300 Unterrichtseinheiten (UE) und dauert ca. 1 Jahr. Darin enthalten sind 244 UE in Anwesenheit (8 Module inkl. Abschlusskolloquium und zusätzlich ein 2-tägiges Supervisionsmodul), 32 UE in Peergruppenarbeit und 24 UE im Selbststudium. Die Prüfleistungen bestehen aus einer Präsentation, einer Abschlussarbeit und einem Kolloquium.

Felsenweg-Institut der Karl Kübel StiftungÖffnet sich in einem neuen Fenster

Das Felsenweg-Institut ist eine Bildungseinrichtung der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie. Unser Kernziel ist es, Kinder zu fördern und Familien zu unterstützen.

Broschüren

Broschüren zum Thema Frühe Hilfen

Hier finden Sie die Broschüre "Frühe Hilfen in Hessen - Ziele, Aufgaben, Akteure" zum Download

Hier finden Sie die Broschüre "Frühe Hilfen Adressen Februar 2020" zum Download.

Hier finden Sie das Gesamtkonzept zur Umsetzung der Frühen Hilfen in Hessen 2018-2021 zum Download.

Schlagworte zum Thema