Sektorenübergreifende Versorgung

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Unter der Sektorenübergreifenden Versorgung versteht man die Zusammenarbeit und Vernetzung unterschiedlicher Fachdisziplinen. Gemeint ist hier beispielsweise die Zusammenarbeit von ambulanten Ärzten mit Pflegestützpunkten, Apotheken und / oder stationären Leistungserbringern.

Der Zugang zu gesundheitlichen Angeboten wird durch unterschiedliche Punkte beeinflusst. Dazu gehören Bevölkerungsmerkmale, wie das Geschlecht oder das Einkommen, und auch infrastrukturelle Gegebenheiten. Hierdurch wird die Notwendigkeit für sektorenübergreifende Versorgungsformen deutlich. Wenn zentralisierte Versorgungsangebote bereitgestellt werden, steigert das realistisch die Zugänge der Patientinnen und Patienten zu den verschiedenen Versorgungsformen. Das führt dann zu einer patienten- wie auch leistungsanbieterorientierten Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen vor Ort.

Deswegen sind zentrale Ziele der Pakt Partner des Hessischen Gesundheitspakts 3.0 unter anderem, die sektorenübergreifenden Dialogstrukturen auszubauen und die kooperativen Versorgungsstrukturen zu stärken. Um eine erfolgreiche Umsetzung und Sicherstellung der Vorhaben einleiten zu können, ist es wesentlich die unterschiedlichen regionalen Gegebenheiten zu beachten. Ebenso wichtig ist es, die lokalen Ämter und Fachbereiche (politische Ebene) in die Planung mit einzubeziehen, aber auch

die unterschiedlichen Fachgebiete (Ebene der Leistungserbringer) mit Blick auf die Möglichkeiten von E-Health. Beispielsweise bei der Indikation von Fachkonzepten, der Notfallversorgung oder dem Medikationsprozess.

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