Pollen-Allergien

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Der Klimawandel beeinflusst nicht nur die Verbreitung von Tierarten, sondern auch von Pflanzenarten. Während bestimmte Klimaveränderungen für die einen Pflanzenarten Nachteile mit sich bringen, profitieren andere wiederum davon. Eine Folge der Klimaveränderungen ist, dass sich auch Pflanzenarten, die durch ihre Pollen Allergien verursachen, weiter ausbreiten können.

Mit dem Klimawandel geht ein saisonal verlängerter Pollenflug einher und damit eine höhere Belastung für Allergiker. Wärmere Temperaturen und eine höhere CO2-Konzentration in der Luft begünstigen, dass einzelne Pflanzenarten mehr Pollen über einen längeren Zeitraum im Jahr produzieren können. Durch die längeren Vegetationsperioden der Pflanzen und die erhöhte Pollenproduktion sind Allergiker fast das gesamte Jahr über Pollen ausgesetzt.

Auch gibt es Pflanzenarten mit einem sehr hohen Potenzial, Allergien auszulösen. Als Beispiel sei hier die Beifuß-Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia) genannt. Sie stammt ursprünglich aus Nord-Amerika und wurde Anfang des 20. Jahrhundert nach Süd-Europa einschleppt. Seitdem breitet sie sich invasiv aus. Sie wurde seither auch auf verschiedensten Wegen erneut eingeschleppt. So gelangte sie zum Beispiel durch importierte Saat- und Futtermischungen oder Erdtransporte nach Europa und auch nach Deutschland. Sie profitiert vor allem von wärmeren Temperaturen. Mit dem Pollenflug der Beifuß-Ambrosie ist ab Anfang August am stärksten zu rechnen.

Wann mit welchem Pollenflug zu rechnen ist, können Sie dem Deutschen PollenflugkalenderÖffnet sich in einem neuen Fenster entnehmen.

Der Deutsche Wetterdienst erstellt Vorhersagen für Allergiker, den sogenannten Pollenflug-Gefahrenindex. Unter diesem LinkÖffnet sich in einem neuen Fenster können Sie sehen, mit welchen Pollen in der Luft demnach aktuell in ihrer Region zu rechnen ist.

Weitere Informationen zum Thema Klimawandel und Pollen-Allergien finden Sie auf der WebsiteÖffnet sich in einem neuen Fenster und in einer BroschüreÖffnet sich in einem neuen Fenster des BMU.

Allgemeine Informationen und Ratgeber zum Thema Allergien finden Sie beim AllergieinformationsdienstÖffnet sich in einem neuen Fenster sowie der GPAÖffnet sich in einem neuen Fenster.

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