Rechtliche Grundlagen

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Hessisches Rettungsdienstgesetz (HRDG)

Zu den rechtlichen Grundlagen für die Organisation und die Durchführung des Rettungsdienstes in Hessen gehört das Hessische Rettungsdienstgesetz (HRDG)Öffnet sich in einem neuen Fenster, die Verordnung zur Durchführung des Hessischen Rettungsdienstgesetzes (RettDGV HE) und der Rettungsdienstplan des Landes Hessen. Zudem gibt es eine Vielzahl von weiteren Rechtsverordnungen und Richtlinien, mit denen einzelne Aspekte des Rettungsdienstes geregelt und organisiert werden. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration arbeitet gemeinsam mit allen an der Notfallrettung und am Krankentransport Beteiligten stetig daran, diese rechtlichen Grundlagen zu präzisieren und zu verbessern. So wird die ständige Weiterentwicklung des Rettungsdienstes in Hessen gewährleistet.

Verordnung zur Durchführung des Hessisches Rettungsdienstgesetzes

Die DurchführungsverordnungÖffnet sich in einem neuen Fenster zum Hessischen Rettungsdienstgesetz (RettDGV HE) führt die im Gesetz beschriebenen Rahmenbedingungen weiter aus.

Hier finden sich Regelungen für die Zentralen Leitstellen, die Versorgung bei Großschadensereignissen, den Betrieb des Rettungsdienstes und das Rechnungswesen.

Rettungsdienstplan des Landes Hessen

Der Rettungsdienstplan ist eine landesweite Regelung unterhalb des Hessischen Rettungsdienstgesetzes (HRDG). Er dient zur Sicherstellung einer einheitlichen Versorgung in den einzelnen Rettungsdienstbereichen.

Weiterhin legt er die Grundzüge einer bedarfsgerechten und wirtschaftlichen Versorgung der Bevölkerung mit leistungsfähigen Einrichtungen des Rettungsdienstes fest. Damit bietet er insbesondere den im Rettungsdienst Tätigen einen einheitlichen Handlungsrahmen.

Im Rettungsdienstplan werden zunächst grundlegende Begrifflichkeiten und Aufgaben des Rettungsdienstes definiert. Es folgen allgemeine Regelungen zur Organisation und Durchführung des Rettungsdienstes sowie Anforderungen an die Strukturqualität. Weiterhin werden Anforderungen an die Luftrettung sowie die Berg- und Wasserrettung definiert. Für die Bereichspläne, die für jeden Rettungsdienstbereich zu erstellen sind, werden Mindestanforderungen festgelegt. Zum Abschluss werden mögliche Ausnahmen von den Regelungen sowie Visionen und Ziele für die Zukunft thematisiert.

Der „Rettungsdienstplan des Landes Hessen“ kann per E-Mail angefragt werden unter Rettungsdienst@hsm.hessen.de

Fachplan Luftrettung

Für die Luftrettung in Hessen ist das Land Hessen zuständig. Durchführende Landesbehörde ist das Regierungspräsidium Gießen. Der Fachplan Luftrettung dient der Sicherstellung der Luftrettung und zur Optimierung der Notfallrettung der Bevölkerung mit Luftrettungsmitteln. Er wird im Abstand von jeweils fünf Jahren fortgeschrieben.

Der Fachplan regelt u.a. die Grundlagen und Aufgaben der Luftrettung und definiert Anforderungen an die Hubschrauber und das Personal.

Der „Fachplan Rettung“ kann per E-Mail angefragt werden unter Rettungsdienst@hsm.hessen.de

Rahmenkonzepte und Grundsätze

Das Land Hessen hat zu weiteren wichtigen Themen des Rettungsdienstes Rahmenkonzepte und Grundsätze entwickelt. Das Rahmenkonzept für den Massenanfall von Verletzten (MANV), die Grundsätze für Sekundärtransporte sowie Empfehlungen für Sanitätsdienste bei Großveranstaltungen können angefragt werden.

Folgende Dokumente können per E-Mail an Rettungsdienst@hsm.hessen.de angefragt werden:

  • „MANV Rahmenkonzept Hessen (Einsatzplanungen für die überörtliche Rettungsdienstunterstützung bei einem Massenan-fall von Verletzten oder Erkrankten unterhalb der Katastrophenschwelle)“
  •  „R e t t u n g s d i e n s t p l a n d e s L a n d e s H e s s e n“
  •  „Einsatzplanung für den Sanitätsdienst bei Großveranstaltungen – Grundsätze der Risikoanalyse bzw. Gefahrenprognose“

 

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