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Hessischer Elisabethpreis

Mit dem Hessischen Elisabeth-Preis für Soziales würdigen wir besondere Projekte oder Aktionen, die sich der Verbesserung des Gesellschaftlichen Zusammenhalts verschrieben haben. Damit zeigen wir, wie wichtig soziales Engagement für das Zusammenleben in Hessen ist.
Kai Klose, Hessischer Minister für Soziales und Integration

Freundschaften pflegen, neue Beziehungen knüpfen, gemeinsames Lernen, Party, Spiel, Rituale zum Übergang ins Erwachsenen-sein, Berufsorientierung und Pläne für Work and Travel – alles nicht möglich. Die Pandemie hat junge Menschen in ihrem Leben stark ausgebremst. Auf die Bedürfnisse von Jugendlichen und jungen Erwachsenen wurde lange Zeit in der Corona-Pandemie nicht geschaut. Zu diesem Schluss kommen auch viele der zuletzt durchgeführten nationalen und internationalen StudienÖffnet sich in einem neuen Fenster. Der überwiegende Teil der befragten Jugendlichen fühlt sich von Politik und Gesellschaft nicht gehört und hat das Gefühl, keinen Einfluss auf aktuelle Geschehnisse zu haben. Sie haben Sorge, einen wichtigen Teil ihrer Jugend verloren zu haben.Insbesondere junge Menschen, die über wenige soziale und materielle Ressourcen verfügen, fühlen sich wenig von der Politik wahrgenommen und gehört, sind isolierter als vor der Pandemie. Viele Freizeit-Beschäftigungen und -angebote wurden und sind noch aufgrund der Pandemie ausgesetzt. Angebote der offenen Jugendarbeit, -beratung, der Jugendsozialarbeit, der Jugendberufshilfe, der politischen und kulturellen Bildung finden nur sehr eingeschränkt statt. Strukturen sind teilweise weggebrochen, die bei der Bewältigung des Alltags unterstützen, Zukunftsperspektiven (oder berufliche Perspektiven) aufzeigen und die jungen Menschen begleiten ihren Weg zu finden. Jugendliche sind nicht nur Schüler*innen, Auszubildende oder Studierende. Sie sind junge Menschen, die soziale Netzwerke brauchen, den Austausch mit Gleichaltrigen, das Miteinander.Öffnet sich in einem neuen Fenster

 

 

 

Gesucht wurden Projekte/ Aktionen, die ein neues Miteinander in derZeit der Pandemie geschaffen haben.

Wie haben sie es geschafft, Jugendliche und junge Volljährige zu beteiligen, ihnen eine Stimme gegeben?

Wie konnten sie wieder Mut schöpfen und gehört werden?

Welche „Brücken“ wurden gebaut, um Resignation aufzufangen undWelche „Brücken“ wurden gebaut, um Resignation aufzufangen undPerspektiven zu eröffnen?

Welche Aktionen haben gerade auch Jugendliche/ junge Erwachsene aufgefangen, die aufgrund ihrer Herkunft, sozialem Status oder anderer Gründe marginalisiert werden?

Wie blieben Kontakte zu Schule, Arbeit, Qualifikation tragfähig erreichbar oder wurden neu etabliert?

Wie und wo konnten neue öffentliche Räume für Begegnungen geschaffenwerden?

Welche unterschiedlichen Projekte haben sich in der Pandemie gebildet, die vielleicht auch nach der Pandemie zukunftsfähig sind?

 

Teilnehmen konnten:

  • Einzelpersonen,
  • ehrenamtliche Initiativen,
  • Vereine,
  • Beiräte,
  • Verbände,
  • Organisationen des Kultur-, Gesundheits- und Sozialwesens,
  • Kommunen,
  • Schulen,

Bewerbungsschluss war der 16. August.

 

Die Preisverleihung findet am 17. November 2021 in Wiesbaden statt.

Veranstalter*innen sind: Die Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen e. V., die Landesregierung und die LOTTO Hessen GmbH.

Moderiert wird die Preisverleihung durch Journalistin (TV, Radio) und Autorin Bärbel SchäferÖffnet sich in einem neuen Fenster.

 

Mehr Informationen zum Hessischen Elisabethpreis gibt es hierÖffnet sich in einem neuen Fenster.

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