Regenbogenflagge flattert im Wind

Hessischer Preis für Lesbische Sichtbarkeit

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Hessischer Preis für Lesbische Sichtbarkeit

Homosexualität beschreibt die Liebe und Hingezogenheit zwischen Menschen des gleichen Geschlechts. Sie ist Persönlichkeitsmerkmal und Bestandteil der Identität: Sie prägt den ganzen Menschen. Frauen, die sich zu Frauen hingezogen fühlen, bezeichnen sich häufig als lesbisch, frauenliebend oder auch als queer.

Feministische Emanzipationsbewegungen und lesbisches Empowerment der letzten Jahre und Jahrzehnte haben wesentlich dazu beigetragen, dass Bevölkerung und Politik heute Lesben gegenüber wesentlich aufgeschlossener eingestellt sind. Lesbische Paare und Familien, lesbische Jugendliche, ältere Lesben sowie Lesben mit Behinderungen sind in der Öffentlichkeit zunehmend sichtbar. Das gilt auch für die Arbeitswelt, Kultur, Schule sowie Institutionen, Verbände und Kirche.

Gegen Ausgrenzung und Diskriminierung

Diese Entwicklung kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Alltagsrealität von Lesben in vielen Bereichen auch weiterhin von Vorurteilen, Ressentiments, sozialer Ausgrenzung und rechtlicher Ungleichbehandlung geprägt ist. Häufig bleiben Lesben unsichtbar, entweder um sich vor Abwertung, Ausgrenzung und Diskriminierung zu schützen oder weil sie strukturell „unsichtbar gemacht“ werden.

Das fordert Politik und Gesellschaft gleichermaßen zum Handeln auf. Die Hessische Landesregierung leistet durch verschiedene Maßnahmen einen nachhaltigen Beitrag gegen Diskriminierung, um die Lebenssituation lesbischer Frauen zu verbessern. Sie fördert die Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt. Hierzu zählen Maßnahmen im Kontext des Hessischen Aktionsplans für Akzeptanz und Vielfalt sowie auch der „Hessische Preis für Lesbische Sichtbarkeit“, der in einem zweijährigen Turnus ausgeschrieben wird und 2020 erstmals verliehen wurde.

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