Aktion Generation

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Aktion Generation - lokale Familien stärken 2023

Bereits zum neunten Mal zeichnet das Hessische Ministerium für Soziales und Integration Konzepte aus, die das Miteinander von Jung und Alt fördern, die Verantwortung füreinander vor Ort in den Blick nehmen und dabei bestehende Strukturen, Angebote und Hilfen nutzen und miteinander verknüpfen.

Der Wettbewerb „Aktion Generation – lokale Familien stärken“ ist eine Auszeichnung für gelungene kommunale Strategien der bedarfsgerechten Vernetzung und Ausrichtung von Angeboten im senioren- und generationenpolitischen Bereich. Darüber hinaus ist die Ausschreibung Ansporn und Motivation zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Region. Für den Wettbewerb sind Preisgelder in Höhe von insgesamt 50.000 € vorgesehen.

Der demografische Wandel verändert unsere Gesellschaft. Die Bevölkerungsentwicklung wird durch die steigende Lebenserwartung und sinkende Geburtenzahl in den nächsten Jahren verstärkt. Die Landesregierung gestaltet den demografischen Wandel in Hessen positiv.

Durch intergenerative Projekte sollen Menschen verschiedener Altersgruppen und Generationen zusammenkommen, sich gegenseitig unterstützen und so von- und miteinander lernen.

Wir wissen: In Hessen gibt es vielfältige und inklusive Aktionen, kleine und große Projekte, die generationsübergreifend den demografischen Wandel und das Miteinander positiv gestalten.

Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Sie können Sie digital über das Bewerbungsformular auf unserer Homepage unter https://soziales.hessen.de/seniorinnen/seniorenpolitik/aktion-generationÖffnet sich in einem neuen Fenster einreichen. Sollten Sie Rückfragen haben, sprechen Sie uns gerne an.

Ausgezeichnet werden Projekte, die ein Beispiel geben und zur Nachahmung anregen. Deshalb sollen sie nachhaltig sein und sich bestenfalls auf andere Orte übertragen lassen. Die ausgezeichneten Projekte werden später auch auf unserer Homepage veröffentlicht. Organisation und Finanzierung der Projekte sollen so angelegt sein, dass von einem dauerhaften Bestand ausgegangen werden kann.

Bei der Bewertung der eingereichten Projekte werden folgende Kriterien berücksichtigt:

  • Innovationsgehalt
  • Generationenübergreifender Ansatz
  • Nachhaltigkeit
  • Netzwerkcharakter
  • Verknüpfung von Haupt- und Ehrenamt

Bewerbung und Bewerbungsfrist:

Bewerben können sich Gebietskörperschaften, Vereine, Verbände, Kirchen und Institutionen mit Sitz in Hessen in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kommunen. Die Bewerbungsunterlagen sind bis zum 15. Juni 2023 digital über das Bewerbungsformular auf unserer Homepage unter https://soziales.hessen.de/seniorinnen/seniorenpolitik/aktion-generationÖffnet sich in einem neuen FensterÖffnet sich in einem neuen Fenstereinzureichen. Sofern der Bewerbung Flyer etc. beigefügt sind, benötigen wir diese in neunfacher Ausfertigung ergänzend auf dem Postweg, Hessisches Ministerium für Soziales und Integration, Abteilung II Familie/Referat II 5 B, Sonnenberger Straße 2/2a, 65193 Wiesbaden.

Bewerbungen, die nach diesem Datum eingehen, können leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Auswahlverfahren:

Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt durch eine Jury, aus Expertinnen und Experten der Kommunalen Spitzenverbände, der Landesregierung und der Landesverwaltung.  Sie prüft und bewertet die eingesandten Bewerbungen und beschließt, welche Projekte nominiert und ausgezeichnet werden. Die Preisverleihung findet Anfang November 2023 statt. Die Preissumme beträgt insgesamt 50.000 Euro. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Schwerpunktthema: Gemeinsam und nicht einsam

1. Platz:

Projekt: Internationaler Naschgarten der Generationen
Bewerber/Träger: Kreisstadt Dietzenbach
Preisgeld: 15.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Bei dem Projekt „Internationaler Naschgarten der Generationen“ der Kreisstadt Dietzenbach wird drei Generationen niederschwellig die Gelegenheit geboten, in einer Atmosphäre gegenseitiger Achtung und Wertschätzung, das hilfsbereite Gemeinwesen in der Stadt „wachsen“ zu lassen. Es werden soziale Lernprozesse initiiert, die über das Gärtnerische hinausgehen und gleichzeitig eine abwechslungsreiche Freizeitaktivität im Alltag und einen Ort der Erholung bieten.

Mit dem „Internationalen Naschgarten der Generationen“ ist ein Begegnungsraum für Seniorinnen und Senioren, Bewohnerinnen und Bewohner im Quartier sowie Kindergartenkinder und deren Eltern bzw. Familien entstanden.

2. Platz:

Projekt: Gemeinschaft wagen
Bewerber/Träger: Diakoniestation Frankfurt am Main
Preisgeld: 10.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Das Projekt „Gemeinschaft wagen“ der Diakoniestation Frankfurt am Main wurde im Jahre 2015 ins Leben gerufen, weil die ambulanten Pflegekräfte bei ihren Hausbesuchen immer wieder auf Patientinnen und Patienten trafen, die unter dem Alleinsein litten. Die Diakoniestation will durch die Vermittlung von ehrenamtlichen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern an ältere Menschen die Einsamkeit gerade im Alter lindern. Sie werden zu festen Bezugspersonen, die sich einmal in der Woche verabreden und zu zweit in den Park oder ins Café gehen oder sich auch einfach mal zu Hause treffen.

3. Platz:

Projekt: Mittagstisch - Gemeinsam statt einsam
Bewerber/Träger: Ortsbeirat Niedereisenhausen
Preisgeld: 7.500 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Seit 2019 hat der Ortsbeirat Niedereisenhausen die monatliche Aktion „Mittagstisch – gemeinsam statt einsam essen“ ins Leben gerufen. 13 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Alter von 40 bis 85 Jahren gestalten und kochen einmal im Monat ein gemeinsames Menü im Bürgerhaus. Das Menü für die Besucherinnen und Besucher von 7 bis 90 Jahren ist sehr abwechslungsreich. Die Aktion vereint jedes Alter, viele Generationen und auch Nationen.

3. Platz:

Projekt:
Bewerber/Träger: Freie Bildungsstätte „der hof“ - Gesellschaft zur Jugendförderung und Erwachsenenbildung e.V.
Preisgeld: 7.500 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Das "Montagsprojekt" ist seit 2016 eine wichtige wöchentliche Anlaufstelle im Frankfurter Nordwesten, in dem das kulturelle, sprachliche, psychosoziale und individuelle Miteinander buchstäblich „gemeinsam statt einsam“ gefördert wird. Das Projekt verbindet vor allem Frauen unterschiedlichen Alters und internationaler Herkunft, mit ihren vielfältigen Themen und unterstützt sie bei der gesellschaftlichen Teilhabe.

3. Platz:

Projekt: Patengroßelternprojekt im Müfaz
Bewerber/Träger: Mütter- und Familienzentrum e.V. in Bad Nauheim
Preisgeld: 7.500 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Als das Patengroßelternprojekt 2012 gestartet ist, hat sich das Müfaz – das Mütter- und Familienzentrum in Bad Nauheim zum Ziel gesetzt, der Isolation und Einsamkeit entgegenzuwirken. Sowohl zugezogene Familien als auch ansässige Senior*innen haben ein familiäres Netzwerk zur Unterstützung und Bereicherung vermisst und wurden durch Ihr Projekt in Kontakt gebracht. Die ersten Patenschaften bestehen inzwischen seit Oktober 2012.

Durch professionelle Begleitung werden die Interessierten miteinander in Kontakt gebracht und vor allem zu Beginn der Patenschaft begleitet und unterstützt.

Anerkennungspreis:

Projekt: Oma/Opa allein zu Haus
Bewerber/Träger: Mütterzentrum Langen e.V.
Preisgeld: 2.500 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Das Langener Mütterzentrum suchte nach neuen Wegen, um erwachsene Töchter und Söhne, die sich gerne um ihre Eltern kümmern, jedoch an ihre zeitlichen Grenzen stoßen, zu unterstützen. Daher wird ihnen geholfen, ihre (meist alleinlebenden) Eltern im häuslichen Umfeld zu unterstützen und diese anzuregen, neue Sozialkontakte zu knüpfen. Freiwillige begleiten die Eltern außer Haus, gehen bei der Hausarbeit zur Hand und erledigen kleine Botengänge.

Schwerpunktthema: Intergenerative Solidarität in Zeiten der Pandemie

1. Platz:

Projekt: Generationenhaus Bahnhof Hümme e.V.
Bewerber/Träger: Generationenhaus Bahnhof Hümme e.V.
Preisgeld: 20.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Durch die coronabedingte Schließung des Generationenhauses versuchten die Mitarbeiterinnen und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer durch vielfältige Hilfsangebote sowohl ältere Menschen des Ortes und der Umgebung als auch Familien und Kinder bzw. Jugendliche in ihrem Alltag zu unterstützen. So sind vielfältige und innovative Angebote im Zuge der Pandemie entstanden, wie z.B. die Übernahme der Einkäufe für ältere Menschen durch die Beschäftigten und ehrenamtlich Helfenden. Oder die Vermittlung von Schülerinnen und Schülern an Familien, Seniorinnen und Senioren sowie an Alleinstehende im Rahmen einer Taschengeldbörse bei der durch kleine Tätigkeiten kontaktlos in den Außenbereichen von Haus und Garten unterstützt wird. Familien wurden durch kontaktlose „Waldrallyes“, Onlinekurse, Newsletter mit Beschäftigungsideen sowie CoronArt – einem Projekt für Kinder und Jugendliche entlastet.

2. Platz:

Projekt: Postsiedlung
Bewerber/Träger: Zusammen in der Postsiedlung e.V.
Preisgeld: 15.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

„Zusammen in der Postsiedlung“ wurde mit dem Ziel gegründet, nachbarschaftliche Beziehungen sowie den Natur- u. Umweltschutz im Viertel zu stärken. Zwischen Jung und Alt, Menschen mit und ohne Handicap, zwischen Vermögenden und materiell weniger gut gestellten. Der Verein hatte bereits vor Corona viele Angebote, bspw. einen Quartiersladen, ein Biotop od. einen Umsonstladen. Während der Pandemie wurde für die Berechtigten der Darmstädter Teilhabekarte und für alle die durch Corona in Not geraten sind, der wöchentliche Mittagstisch kostenlos angeboten. Mit der Bio-Kochbox wurde eine kostenfreie Alternative für zu Hause geschaffen. Darüber hinaus gibt es eine individuelle Lebensmittelhilfe in Form einer Erstattung von Einkäufen.

Gegen die Einsamkeit und für gute Laune im Quartier während der Pandemie wurden z.B. rollende Konzerte, ein mobiler Weihnachtsmarkt, ein Osterhase mit kleinen Geschenken zum Verstecken oder auch mal ein Clown organisiert.

3. Preis:

Projekt: Alle zusammen und jeder für sich
Bewerber/Träger: Magistrat der Stadt Kirchhain
Preisgeld: 10.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Mit dem Motto „Alle zusammen und jeder für sich“ hat sich die Stadt Kirchhain in 2020 zum Ziel gesetzt, möglichst viele Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und Generationen in gemeinsame Projekte einzubinden, um u.a. das Miteinander und die Solidarität zwischen Alt und Jung weiterzuentwickeln. „Alle zusammen und jeder für sich“ bündelt verschiedene generationsübergreifende Projekte, die alle zum gemeinsamen Ziel haben, sozialer Isolation entgegenzuwirken, das Gemeinschaftsgefühl, das Miteinander und den Zusammenhalt zu stärken, was gerade in Pandemiezeiten besonders wichtig war.

Das Projekt besteht aus mehreren Bausteinen, wie z.B. „Vermeidung sozialer Isolation / Digitale Teilhabe", "Treffpunkte" und „Intergenerationelle Hilfen".

Anerkennungspreis:

Projekt: Ideenbaum
Bewerber/Träger: Kirchberg im Centrum Gemeinsam Leben Gestalten
Preisgeld: 2.500 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Das Projekt hat zum Ziel, Menschen durch verschiedene Angebote zusammenzubringen, in vielfältiger Hinsicht zu fördern und zu aktivieren. Dieses in der Pandemie entwickelte Projekt dient der Freude und Steigerung der Aktivität für alle Generationen. Am Ideenbaum finden die Menschen Anregungen für eine kostenlose Freizeitgestaltung sowie auf die Jahreszeiten abgestimmte Geschichten und Bastelsets. Der Ideenbaum ist rund um die Uhr zugänglich. So ist gewährleistet, dass es nicht zu Menschenansammlungen kommt. Sobald dieser neu bestückt ist, wird über einen Instagram-Account darüber informiert. Meist ist der Baum kurz darauf schon komplett abgeerntet. Durchschnittlich verfügt der Baum wöchentlich über 50 bis 60 Päckchen.

Anerkennungspreis:

Projekt: Generation Netzwerk Neu-Anspach
Bewerber/Träger: Familienzentrum GANZ e.V.
Preisgeld: 2.500 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Im Verbund mit unterschiedlich ausgerichteten Trägern wurde ein tragfähiges Netzwerk zum Wohle des Gemeinwesens gebildet. Mit innovativen Projekten wurde versucht die Zeit der Pandemie ein Stück lebenswerter zu machen. In Kooperation mit den Netzwerkpartnern wurde unter Pandemiebedingungen z.B. ein „Tratschtelefon“ installiert, Einkäufe oder Mittagstisch bis vor die Haustüre geliefert, für die Unterstützung rund ums Impfen gesorgt oder haushaltsnahe Dienstleistungen und der Fahrdienst für Seniorinnen und Senioren regelkonform gestaltet. Im nächste Schritt soll eine barrierefreie Plattform geschaffen werden, um damit auf die veränderten äußeren Gegebenheiten mit einem neuen Unterstützungsangebot zu reagieren. Digitale Nachbarschaft – einfach, schnell, kontaktarm, generationsübergreifend und barrierefrei – mit einem Klick!

Schwerpunktthema: Gesellschaftliches Miteinander

1. Platz:

Projekt: Generationenhof Schenklengsfeld
Bewerber/Träger: Förderverein Generationenhof e.V.
Preisgeld: 20.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Im Jahr 2016 legte die Gemeinde Schenklengsfeld mit dem Kauf der ehemaligen Hofreite Otter, den Grundstein für ein sich stets weiterentwickelndes Projekt, das Vorbildcharakter besitzt. Seither wird das seit vielen Jahren unbewohnte landwirtschaftliche Anwesen in Abstimmung mit ehrenamtlich Engagierten, Vereinen sowie Verbänden der Gemeinde Schenklengsfeld und der Region Kuppenrhön umgebaut. Ein Café, eine barrierefreie Toilettenanlage, eine Kultur- sowie Feierscheune, ein Seminar- und Probenraum sind bereits entstanden und werden Orte für nachhaltige Begegnungsräume und Angebote für verschiedene Altersgruppen im besonderen Ambiente des Generationenhofes. Unter dem Motto das Dorf wieder Dorf sein zu lassen, soll der Generationenhof Schenklengsfeld zu einem zentralen Gemeinwesen übergreifenden Einrichtung ausgebaut werden. Dabei gibt es noch eine „letzte“ Idee, die man umsetzen möchte: Als „Dach“ für alle Aktivitäten der unterschiedlichen Generationen auf dem Anwesen, soll eine Dorfhochschule primär für Seniorinnen und Senioren entstehen.

2. Platz:

Projekt: Generationen unter einem Dach „Alt und Jung“
Bewerber/Träger: Gemeinde Trebur
Preisgeld 16.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Mit dem Projekt „Generationen unter einem Dach – Alt und Jung“, möchte die Gemeinde Trebur eine Antwort auf die demografischen Herausforderungen der heutigen Zeit geben. Angefangen hat alles mit einem „Tummelplatz für die Kleinsten“. Ein Haus für Kinder, in dem sie Kinder sein durften. Die Kita Tannenweg begann im Jahr 1974 als Kindergarten mit Vormittags- und Nachmittagsbetreuung. 2014 begannen die Baumaßnahmen für den Neubau der Kita. Erklärtes Ziel: Seniorinnen und Senioren weiter in die örtliche Gemeinschaft integrieren und unterschiedliche Generationen unter einem Dach zusammenführen. Mit viel Herzblut und Engagement ist ein modernes Gebäude mit 26 Wohneinheiten für Seniorinnen und Senioren sowie einer im Erdgeschoß befindlichen Kindertagesstätte entstanden. Neben vielseitigen gemeinsamen Projekten und geplanten Treffen, entstehen häufig zufällige Alltagssituationen, in denen sich Alt und Jung begegnen.

3. Platz:

Projekt: Wunschgroßeltern
Bewerber/Träger Bürgerhilfe Maintal e.V.
Preisgeld 13.500 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Wenn die eigenen Enkelkinder oder Großeltern gänzlich fehlen oder zu weit weg wohnen, versucht das Projekt „Wunschgroßeltern“ diese Lücke zu schließen. Die Bürgerhilfe Maintal hat es sich bereits 2006 zum Ziel gesetzt Familien mit Seniorinnen und Senioren zusammenzuführen und damit einen Rahmen zu schaffen, in dem Alt und Jung wieder verstärkt miteinander in Kontakt treten können. Familien werden entlastet und haben intensive Kontakte zu älteren Menschen. Seniorinnen und Senioren gehen Verbindungen mit Kindern und deren Eltern ein und halten sich dadurch aktiv. Ziel ist, füreinander da zu sein.

Anerkennungspreis:

Projekt: Bring und Holservice für Büchermedien
Bewerber/Träger: Förderverein Stadtbücherei Alsfeld e.V.
Preisgeld 500 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Zusammen mit den Kreisverbänden des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs, des Verkehrsclubs Deutschland und des Fördervereins Stadtbücherei ist die Alsfelder Stadtbücherei im August 2020 einen neuen Weg gegangen: Bücher, Spiele oder digitale Medien werden per Fahrradkurier ausgeliefert und auch wieder abgeholt. Der Lieferdienst geht über die Stadtgrenzen hinaus und bezieht die anliegenden Gemeinden und Dörfer mit ein. Insbesondere ältere Menschen, denen die Wege im ländlichen Raum beschwerlich werden oder in diesen Tagen das Haus nicht verlassen dürfen, sollen mit diesem Projekt weiter an der Medien- und Informationsversorgung der Stadtbücherei teilhaben.

Schwerpunktthema: Bewegung und Mobilität

1. Platz:

Projekt: Initiativen und Projekte für alle Generationen in Frohnhausen
Bewerber/Träger: Ortsbeirat Frohnhausen (Stadt Battenberg) und Vereinsgemeinschaft Frohnhausen (VgF)
Preisgeld: 30.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Das Ziel des Projektes ist es, drei zurzeit solitäre Initiativen und Projekte zu den Themen Bewegung und Mobilität miteinander zu vernetzen und so Synergien zu schaffen und alle Generationen zu erreichen. Diese Projekte werden zu den Themengebieten „Mehrgenerationen Spiel und Sport – Gelände (beim alten KiGA)“, „Nachbarschaftsnetzwerk mit Bürgerbus (Gemeindeweit)“ und „Kindertreff mit Eltern, Großeltern, Geschwistern (moderiert und thematisch)“ angeboten.

2. Platz:

Projekt: Generationen-Picknick
Bewerber/Träger: Seniorenbeirat der Kreisstadt Lauterbach
Preisgeld: 25.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Der Gedanke hinter dem Generationen-Picknick ist: Wir bewegen uns aufeinander zu – jung und alt gemeinsam!

Im Jahr 2019 wurde das Picknick inhaltlich erweitert und das Stichwort lautete dann: Generationsübergreifend – Interkulturell – Teilhabe und Inklusion.

Durch gemeinsames Spiel und gemeinsame Bewegung wird die Grundlage gelegt für ein Miteinander für Toleranz, Selbstständigkeit und gesellschaftliche Teilhabe.

3. Platz:

Projekt: Kommunale Gesundheitstage
Bewerber/Träger: Interkommunaler Gesundheitsversorgungsverbund Fachwerk Gesundheit
Preisgeld: 20.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Rund um die Themen Medizin, Gesundheit und Pflege soll in Form von sogenannten Mitmach- und Entdeckertagen für Jung und Alt aufgezeigt werden, was die Kommunen Sontra, Herleshausen, Nentershausen und Cornberg dank großer Unterstützung zu bieten haben. Oberstes Ziel des gemeinsamen Projektes ist es, eine aktive und erlebbare Gesundheitsregion zu entwickeln mit vielfältigen Angeboten, angefangen im Kindergarten über die Schule, die Senioreneinrichtungen, die Vereine und Gesundheitsanbieter in allen vier Kommunen. Es soll eine aktive und erlebbare Gesundheitsregion mit vielfältigen Angeboten entstehen.

Anerkennungspreise:

Projekt: Gemeinsam – nicht einsam
Bewerber/Träger: Magistrat der Stadt Kirchhain
Preisgeld: 7.500 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

„Gemeinsam – nicht einsam“ besteht aus: einem Bürgerbus (25 ehrenamtliche Fahrer), Mitfahrbänke (Nachbarschaftshilfe), Bewegung im Park (generationsübergreifend und inklusiv), Seniorenbewegungsgeräten und einem neuen inklusiven Spielplatz. Mit dem aus mehreren Bausteinen bestehenden Projekt wird die Mobilität und Bewegungsmöglichkeit der Bürger*innen und die Vernetzung untereinander verbessert.

Anerkennungspreis:

Projekt: Mobiles Frielendorf
Bewerber/Träger: Gemeindevorstand der Gemeinde Frielendorf
Preisgeld: 7.500 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Weg von isolierten Förderkonzepten- hin zu generationsübergreifenden Aktionen. Es werden Aktionen mit dem Schwerpunkt Bewegung, Konzentrationsfördernde Spiele, Erzählrunden und Singen-Spaß angeboten. Es sind niedrigschwellige Therapieangebote, die als Gruppentherapie mit Kooperationspartnern, wie z.B. Ergotherapeuten, Logopäden, Physiotherapeuten angeboten werden. Das Ziel ist, die Menschen „vor die Tür“ zu locken und wieder am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen.

Anerkennungspreis:

Projekt: Hadamar bewegt – bewegendes Stadt Theater
Bewerber/Träger: Stadt Hadamar
Preisgeld: 5.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Als Ziel des Gemeinschaftsprojektes, das sich inhaltlich um das generationenüber-greifende Leben in und um Hadamar dreht, wird eine öffentliche Aufführung in der Stadthalle bzw. im Saal des Schlosses anvisiert.

Es wird geplant, über ein Jahr lang Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aller Altersstufen aus Hadamar und dazugehörigen Stadtteilen, eine kostenfreie Teilnahme an diesem bewegenden Theater-Show-Projekt zu ermöglichen.

Schwerpunktthema: Wohnen und Digitalisierung

1. Platz:

Projekt: Inklusionshaus Dorfmitte
Bewerber/Träger: Mittendrin für ALLE e.V., Waldernbach
Preisgeld: 30.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Auf Initiative des Bildungsforums Mengerskirchen entstand der Verein Mittendrin für ALLE e.V. Ziel des Vereins ist die Verbesserung der Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen der Menschen vor Ort mit und ohne Unterstützungsbedarf. Kernprojekt des Vereins ist die Errichtung des Inklusionshauses Dorfmitte, für dessen Errichtung eigens eine Wohnungsbaugenossenschaft e.G. gegründet wurde.

Das geplante Inklusionshaus bietet barrierefreien Wohnraum, Gewerbeflächen, Zugang zum Familienzentrum, Arbeitsplätze, Teilhabeberatung etc. Mit dem Neubau des Inklusionshauses erhält das Dorf Waldernbach einen neuen Mittelpunkt im Ortskern, der die Lebensqualität für Jung und Alt erhöht und den Standortvorteil des Ortes stärkt.

2. Platz:

Projekt: Hilfreiche Technik im @lltag
Bewerber/Träger: Miteinander-Füreinander Oberes Fuldatal e.V., Ebersburg
Preisgeld: 20.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Bei dem Projekt handelt es sich um ein Gesamtpaket zum Thema Technik im Alltag für alle Generationen. Geplant ist die u.a. die Erweiterung einer Hilfsmittelausstellung, Smartphone- und Tabletkurse, „Smarte Frühstücke“ als Austauschgelegenheit, Patenschaften und Technikbotschafterinnen und -botschafter. Ziel ist es, die Selbstbestimmung und Teilhabe Aller an der Gemeinschaft zu sichern.

2. Platz:

Projekt: WABL – Wohnen, Arbeiten, Beschäftigen, Leben
Bewerber/Träger: St. Elisabeth Verein e.V., Marburg
Preisgeld: 20.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Mit dem Projekt soll bedarfsgerechter, bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden. Der Verein hat bereits eine Liegenschaft erworben, die zurzeit umgebaut wird. Die dort geschaffenen Räume fungieren als kultureller, intergenerationaler Treffpunkt, Lernort der Zukunft und Informationsdienstleister. Für die Zukunft sind u.a. Angebote zum Thema Telemedizin, Elektromobilität sowie Nahversorgung geplant.

3. Platz:

Projekt: Gemeinde Nüsttal Gemeinsam aktiv
Bewerber/Träger: Gemeinde Nüsttal; Nüsttal
Preisgeld: 10.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

2016 startete die Gemeinde das Projekt „Gemeinde Nüsttal gemeinsam aktiv“. Kernstück ist das ehemalige Dorfgemeinschaftshaus, in dem sowohl ein Kindergarten als auch eine ambulante Pflegeeinrichtung für Senioren untergebracht sind. Durch ein intergeneratives Konzept findet ein regelmäßiger Kontakt zwischen den Generationen statt. Aufbauend darauf sollen intergenerationale Angebote in allen Ortsteilen auf- und ausgebaut werden. Das Projekt wird durch die Hochschule Fulda wissenschaftlich begleitet.

Anerkennungspreis:

Projekt: Fair-Fahrt
Bewerber/Träger: Stadt Romrod
Preisgeld: 5.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Das Ziel des Projektes ist die Organisation spontaner Mitfahrgelegenheiten in Romrod mit Hilfe einer „Digitalen Mitfahrerbank“, um die Stadtteile mit dem Nahversorgungszentrum im Zentralort zu verbinden. Das Konzept basiert auf Bekanntem (Trampen, Mitfahrerbank) und wird durch heute gängige digitale Kommunikationstechnik (Handy, App, Terminal) zur Effektivitätssteigerung und Verbesserung der Sicherheit erweitert. Neben dem Mobilitätseffekt sind Partizipation und Inklusion als wichtige Funktionen zu nennen.

Anerkennungspreis:

Projekt: Förderprogramm „Rat und Tat kreisweit“ Rheingau-Taunus-Kreis
Bewerber/Träger: Landkreis Rheingau-Taunus, Bad Schwalbach
Preisgeld: 5.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Mit dem Förderprogramm sollen die kreisangehörigen Städte und Gemeinden bei der Quartiersentwicklung gestärkt werden. Der Kreis fördert einen „Kümmerer“ in den Orten, der eine Steuerungs-, Koordinierungs- und Moderationsrolle übernimmt. Der Kümmerer ist Ansprechpartner für bürgerschaftliches Engagement und Schnittstelle für die ehrenamtlichen Initiativen. Der Kümmerer soll versuchen, neue Perspektiven auf die Lebensumfeld-Gestaltung zu entwickeln.

Anerkennungspreis:

Projekt: Gesund altern im Quartier
Bewerber/Träger: Paritätische Projekte GmbH, Selbsthilfebüro Darmstadt, Darmstadt
Preisgeld: 5.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Im Fokus stehen insbesondere alleinstehende Menschen ab 75 Jahren, die nicht mehr ohne fremde Hilfe ihre Wohnung verlassen können. Durch geschulte, ehrenamtliche Übungsleiter*innen werden die Menschen durch ein speziell entwickeltes Bewegungsprogramm in ihrer Mobilität gestärkt. Außerdem erhalten sie Beratungen zu kommunalen Unterstützungsangeboten und Freizeitangeboten im Quartier.

Anerkennungspreis:

Projekt: Generationenhof Schenklengsfeld
Bewerber/Träger: Förderverein Generationenhof e.V., Schenklengsfeld
Preisgeld: 5.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

In einer ehemaligen Hofreite wird eine Tagespflegeeinrichtung errichtet. Die umliegenden Gebäude wurden umgebaut, damit dort eine „Dorfhochschule“ entsteht.  Dorfhochschule steht hierbei für Aktivitäten unterschiedlichster Art für Jung und Alt – immer verknüpft mit dem Gedanken an dörfliche Kultur und das generationenübergreifende Miteinander.

1. Platz:

Projekt: N(M)achbarschaften u(U)nternehmen Zukunft
Bewerber/Träger: Stadt Hanau
Preisgeld: 25.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Es sollen flächendeckend mit den Bürgerinnen und Bürgern Nachbarschaftsinitiativen in der Stadt etabliert werden, um solche Projekte zu stärken, aufzugreifen und bei der Umsetzung zu unterstützen. Vernetzung, Supervision und Ideenschmieden sollen stärker ins Bewusstsein rücken.

2. Platz:

Projekt: Gemeinsam ins Alter Kassel
Bewerber/Träger: Gemeinnütziger Verein „Gemeinsam ins Alter Kassel e.V.“
Preisgeld: 20.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Der gemeinnützige Verein GIA-Kassel e.V. hat in mehr als acht Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit ein Konzept auf der Grundlage der britischen Abbeyfield-Häuser erarbeitet. Zielgruppen sind Menschen jeden Alters, um sie durch verschiedene Aktivitäten generationsübergreifend aus Einsamkeit und Mutlosigkeit herauszuholen und neue Perspektiven und soziale Kompetenzen zu bieten.

2. Platz:

Projekt: Netzwerk Wohnen Rheingau Taunus
Bewerber/Träger: Stadt Taunusstein
Preisgeld: 20.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Das Netzwerk Wohnen Rheingau Taunus ist eine kommunale Arbeitsgemeinschaft (KAG) mit acht Kommunen. Es ist die erste KAG, die explizit die Aufgaben des Demografischen Wandels in einem Mix aus Haupt- und Ehrenamt und generationsübergreifend angeht. Die Wohnberater haben eine Altersspanne von 21-80 Jahren. Die Wohnberatungen werden von Hochaltrigen als auch von Familien mit schwerstbehinderten Kindern angenommen.

3. Platz:

Projekt: Alt hilft Jung
Bewerber/Träger: Stadt Wetzlar
Preisgeld: 15.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Die Fachstelle Jugendberufshilfe, angesiedelt in der Abteilung Soziale Dienste des Jugendamtes, hat seit Januar 2010 die Leitung und Koordination des Projektes „Alt hilft Jung“ übernommen. Hier wird die Unterstützung (z.B. Sprachpatenschaften, Begleitung zu Ämtern und Institutionen, Einmündungen in die Ausbildung, Kinderbetreuung) von Kindern und Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Wetzlar durch Ehrenamtliche organisiert.

4. Platz:

Projekt: Ein Ort für den Ort
Bewerber/Träger: Kultur- und Begegnungszentrum Alte Wache Oberstedten e.V.
Preisgeld: 10.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Die „Alte Wache“ ist ein Begegnungsort für den Ort für Menschen jeden Alters. Das Konzept (Cafébetrieb, Spielcafé, Kultur und Bühne, Laden, Beratungs- und Kursangebote) eröffnet generationsübergreifend Menschen die Möglichkeit, Angebote wahrzunehmen, sich zu engagieren und zu vernetzen. 

5. Platz:

Projekt: Lerne Deine Stadtteile kennen
Bewerber/Träger: MER Marketing- und Stadtentwicklungsgesellschaft Rotenburg an der Fulda mbH
Preisgeld: 5.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Die einzelnen Stadtteile präsentieren sich den anderen Stadtteilen im Rahmen einer größeren Veranstaltung. Es ist ein Zyklus von acht Jahren geplant - jedes Jahr ein anderer Stadtteil. Ziel ist es, die Vereine und Institutionen in jedem Ort zu mobilisieren - ein WIR-Gefühl zu schaffen und eine bessere Vernetzung nach innen und nach außen zu generieren.  

1. Platz:

Projekt: Melsungen ist engagiert für alle Generationen
Bewerber/Träger: Stadt Melsungen
Preisgeld: 20.00 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Ausgehend von einem fundierten Bericht über Situation, Bevölkerungsentwicklung und Angeboten in Melsungen wird ein Gesamtkonzept für die Gemeinde entwickelt, das bestehende Angebote aufgreift, bündelt, weiterentwickelt und alle Generationen im Blick hat. Zur Weiterentwicklung und Umsetzung werden eine Schnittstelle und ein Netzwerk aus Bürgern, Politik, Verwaltung und Vereinen geschaffen. Für Nachhaltigkeit stehen die Stadt (Stellenplan) und die Bürgerstiftung der Stadt. Die Planungen waren konkret, erste Schritte bereits umgesetzt wie z.B. im Stellenplan der Stadt, die Einrichtung einer Steuerungsgruppe und eine Auftaktveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger.

2. Platz:

Projekt: Netzwerk der Generationen in Höchst im Odenwald
Bewerber/Träger: Gemeinde Höchst im Odenwald
Preisgeld: 15.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Ziel ist, über den Aufbau eines Netzwerks der Generationen von alltagsorientierten Generationenhilfen für alle Bürger und alle Generationen in der Gemeinde Höchst die „lokale Familie Höchst" zu schaffen. Politik, Verwaltung, Bürger, Vereine, Freiwilligenagentur sind dabei, das Netzwerk der Generationen wurde gegründet, dessen Träger die Gemeinde Höchst ist. Ziel ist auch, den Standortnachteil von Höchst auszugleichen (ärztliche Versorgung, Einkaufsmöglichkeiten, Mobilität) und den Ort für Familien lebenswert zu gestalten. Basis des Konzepts ist eine Analyse der Bevölkerungsentwicklung.

2. Platz:

Projekt:  Generationennetzwerk Grebenhain
Bewerber/Träger: Bürger für Bürger e.V., Grebenhain
Preisgeld: 15.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Angesichts des Bevölkerungsrückgangs in Grebenhain und der zunehmenden Zahl alleinlebender älterer Menschen hat sich das Generationennetzwerk Grebenhain auf den Weg gemacht, den Zusammenhalt der lokalen Familie in den 15 Ortsteilen der Gemeinde zu stärken. Träger des Generationennetzwerks sind der Verein Bürger für Bürger e.V. und die Gemeinde. Die 20 – 25 Dörfer der Nachbarkommunen werden mit einbezogen. Bestehende Angebote für alle Generationen werden ausgebaut, weiterentwickelt und miteinander vernetzt. Erste Schritte sind bereits in der Umsetzung, die durch ein Berichtswesen und durch die Kommunen dauerhaft begleitet werden.

3. Platz:

Projekt: Unser Dorf Niederlibbach – Wir – Machen’s – Gut
Bewerber/Träger: Unser Dorf – Niederlibbach e.V.
Preisgeld: 10.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Ausgehend von einer Fragebogenaktion, entstand ein professionelles Konzept zur Entwicklung von Niederlibbach zum lebenswerten und zukunftsfähigen Wohnort. Der Bürgerverein „Unser Dorf - Gemeinde Niederlibbach e.V." hat in Kooperation mit der Stadt Taunusstein, dem Rheingau-Taunus-Kreis, mit Kirchengemeinde, Vereinen, der Leitstelle Älterwerden und privaten Initiativen einen Generationenplan entwickelt. Zu diesem gehören z.B. eine Dienstleistungsbörse, ÖPNV, Generationenpark, Angebote für alle Generationen und deren Ausbau und Vernetzung. Konkrete Schritte sind zur Umsetzung bereits vorbereitet.

3. Platz:

Projekt: Wir für den Gräselberg – Netzwerk Engagement
Bewerber/Träger: Amt für Soziale Arbeit, Wiesbaden
Preisgeld: 10.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Gräselberg als sozial schwieriger Stadtteil mit hoher Migrantenquote zielt darauf, mit dem Generationenprojekt „Wir für den Gräselberg -Netzwerk Engagement" den gesamten Stadtteil und seine Bewohner mitzunehmen. Ausgehend von einer Stadtteilkonferenz werden runde Tische mit Bürgern gebildet, Bedarfe eruiert, alle Akteure/Angebote des Stadtteils und Haupt-und Ehrenamtliche miteinander vernetzt, Lotsen begleiten die Umsetzung, eine Homepage entwickelt und Personal bei der Stadt eingeplant.

4. Platz:

Projekt: Netzwerk Familienbüro im Landkreis Marburg-Biedenkopf
Bewerber/Träger: Kreisausschuss des Landkreises Marburg-Biedenkopf
Preisgeld: 5.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Mit dem Netzwerk Familienbüro sollen familien-und generationenfreundliche Strukturen auf der Kreisebene weiterentwickelt und der generationenübergreifende und gesellschaftliche Zusammenhalt gefestigt werden. Das bestehende Familienbüro wird als Servicestelle für die Kommunen zum Netzwerkbüro umgebaut. Ausgangsbasis der Überlegungen ist die Bevölkerungssituation im Kreis. Im November 2016 fand eine erste Fachkonferenz mit allen Kooperationspartnern und Akteuren statt, Regionalkonferenzen sollen folgen und die Bürger einbezogen. Angebote für Kinder, Jugendliche, Eltern, ältere Menschen und Alleinlebende werden synergetisch aufgegriffen und weiterentwickelt.

4. Platz:

Projekt: Familiennetzwerk Glauburg und Ranstadt
Bewerber/Träger: Gemeinden Glauburg und Ranstadt
Preisgeld: 5.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Unter dem Motto „Zwei starke Gemeinden -viele starke Angebote" haben sich die beiden Gemeinden Glauburg und Ranstadt zusammengeschlossen, um ein generationenübergreifendes Netzwerk zu schaffen. Kooperationspartner ist die Ev. Familienbildungsstätte Wetteraukreis. Ziel ist mit neuen oder neu ausgerichteten Angeboten das soziale Umfeld von Familien im strukturschwachen ländlichen Raum stabil zu halten, Generationen zusammen zu führen, am Netzwerk zu beteiligen und die gegenseitige Unterstützung zu fördern.

Anerkennungspreis:

Projekt: Generationsübergreifende Hospizarbeit
Bewerber/Träger: Heilhaus Kassel gGmbH
Preisgeld: 10.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

,Lokale Familie" wird hier im Hospiz im Kleinen gelebt und gefördert. Generationenübergreifende Hospizarbeit ist in Deutschland Neuland. Anfang 2016 wurde das erste Mehrgenerationenhospiz eröffnet, damit schwerkranke Kinder, Jugendliche und ältere Menschen ihre letzte Lebenszeit miteinander verbringen und in Freude und Leid füreinander da sein können. Der Ansatz der generationenübergreifenden Hospizarbeit will nun im nächsten Schritt Akteure der Hospizarbeit (Familien, Vereine, Ärztinnen und Ärzte, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen) einbinden und die Hospizlandschaft für den Mehrgenerationenansatz öffnen.

1. Platz:

Projekt: „Miteinander leben – füreinander da sein in der alten Post in Weyers“ und „Zusammen(h)alt – lokale Familien mit und für Anwohner*innen“
Bewerber/Träger: Gemeinde Ebersburg und der Verein Miteinander-Füreinander, Oberes Fuldatal e.V.
Preisgeld: 30.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Miteinander leben und nachbarschaftlicher Zusammenhalt bilden hier die Leitsätze der Projekte. Ein besonderer Aspekt ist, dass öffentliche Angebote für Demenzkranke geöffnet werden sollen. Da es sowohl inhaltliche als auch regionale Überschneidungen gibt und die Akteure gut untereinander bekannt sind, wurden beide Konzepte miteinander verzahnt.

2. Platz:

Projekt: Zukunftsforum Mengerskirchen
Bewerber/Träger: Gemeinde Mengerskirchen
Preisgeld: 10.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Das Zukunftsforum hat sich die Ermöglichung von Existenzgründungen und die Ansiedlung von Familien im Marktflecken Mengerskirchen zum Ziel gesetzt und ergänzt das parallel laufende Netzwerk „Bildungsforum Mengerskirchen“. Eine Bedarfsanalyse wurde veranlasst und erste Bürgerforen haben stattgefunden.

3. Platz:

Projekt: Gemeinsam mehr erreichen
Bewerber/Träger: Gemeinde Hofbieber
Preisgeld: 10.000€ für das Projekt

Kurzbeschreibung des Projektes:

Das Projekt vereint hauptamtliche und ehrenamtliche Kräfte zu einem Netzwerk für Menschen in Hofbieber, um Hilfe und Unterstützung zu gewähren.

4. Platz:

Projekt: Jung und Alt in Steinheim
Bewerber/Träger: Ev. Kirchengemeinde Steinheim
Preisgeld: 10.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Die Kirchengemeinde vereint die Generationen, in dem Besuche von Kindern bei Senioren in der Tagespflege stattfinden. Zudem werden regelmäßige Treffen mit Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen für den sozialen Austausch vereinbart.

5. Platz:

Projekt: GenerationenNetz Reichelsheim
Bewerber/Träger: Gemeinde Reichelsheim
Preisgeld: 10.000 Euro

Kurzbeschreibung des Projektes:

Ziel ist der Aufbau eines Generationen-und Kommunikationsnetzes und von Begegnungs­ und Unterstützungsangeboten für alle Altersgruppen unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürgern, in Zusammenarbeit mit dem Odenwaldkreis und dem örtlichen Familienzentrum.

6. Platz:

Projekt: Netzwerk Kaufungen
Bewerber/Träger: Gemeinde Kaufungen
Preisgeld: 5.000€

Kurzbeschreibung des Projektes:

Zur Stärkung des Netzwerks in Kaufungen werden gezielte Unterstützungsmaßnahmen bezüglich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Bildung und Betreuung, Verkehr und Wohnen, Gesundheit und Pflege sowie Sport und Freizeit eingesetzt. Angestrebt war die Vernetzung kommunaler Einrichtungen und Angebote mit Vereinen, Kirchen, Schulen und der Wirtschaft.

7. Platz:

Projekt: Netzwerk FamilienStadtEltville
Bewerber/Träger: Stadt Eltville am Rhein
Preisgeld: 5.000€

Kurzbeschreibung des Projektes:

Eltville erweitert das Netzwerk durch die Schaffung eines zentralen Büros der Netzwerkkoordination, die Errichtung eines zweiten Mehrgenerationenstandorts und durch die Unterstützung und Initiierung ehrenamtlicher Arbeit.

Kontakt

Frau Betina Cruz Vilela Alves
E-Mail: lebenimalter@HSM.hessen.de
Tel.: 0611 - 3219 2275