Was sind die Frühe Hilfen?

Frühe Hilfen in Hessen bedeutet, dass werdende Eltern und Familien mit Kindern im Alter von 0-3 Jahren bei Bedarf Unterstützung bekommen können. Das kann ein Gespräch oder eine Beratung, ein Besuch zu Hause (z.B. von Ehrenamtlichen), Kontakte zu anderen Eltern und Familien, Unterstützung in der Versorgung oder die Vermittlung von Fachkräften sein.

Lesedauer:2 Minuten

Ziele:

Ziel der Frühen Hilfen ist es, Mütter und Väter frühzeitig zu unterstützen. Während der Schwangerschaft oder nach der Geburt eines Kindes sind Familien mit einer völlig neuen Situation konfrontiert, die es zu meistern gilt. Nicht selten fühlen sich Eltern in dieser neuen Lebensphase erschöpft oder auch überlastet. Frühe Hilfen unterstützen Familien am Beginn der Elternschaft und beugen dadurch einer Verfestigung von Belastungen vor.

Unterstützung:

Unterstützung kann für die einen bereits eine kurzzeitige Begleitung durch eine/n ehrenamtliche/n Familienpatin/en (oder von anderen ehrenamtlichen Projekten) sein. Für die anderen wären beispielsweise Elterncafés, Beratungen oder auch Kurse ein gutes Angebot, bei denen die Versorgung des Kindes oder die Beziehungsgestaltung zum Kind Thema ist.

Viele Träger bieten auch an, zu den Familien nach Hause zu kommen. In solchen Fällen kann eine Familienhebamme (ab der Schwangerschaft bis zum 1. Lebensjahr des Kindes), ein/e Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in (ab Geburt bis zum 3. Lebensjahr des Kindes) oder ein/e Ehrenamtliche/r zu Hause vorbeikommen, um die Familien im Alltag zu unterstützen. Das Land Hessen unterstützt die Qualifizierung zur Familienhebamme / Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in bietet in der Regel jährlich ein Angebot in Kooperation mit dem Felsenweginstitut der Karl-Kübel-Stiftung an.

In einigen Geburtskliniken in Hessen gibt es das Angebot von Lotsinnen und Lotsen, die nach der Geburt Ihres Babys für Sie da sind. Sie unterstützen Sie bei Ihren ersten Fragen, klären über Leistungen auf und helfen Ihnen ganz praktisch bspw. bei der Anmeldung, Antragstellung oder dem Ausfüllen von Formularen. Außerdem kennen Sie Angebote für Mütter, Väter und Babys in der Umgebung und informieren Sie darüber. Wenn Sie Unterstützung für sich oder Ihr Baby benötigen, stellen Lotsinnen und Lotsen den Kontakt zu den Angeboten der Frühen Hilfen her.

Netzwerke:

Bereits seit 2012 wurden in allen 33 hessischen Landkreisen kreisfreien Städten und Sonderstatusstädten Netzwerke der Frühen Hilfen auf- und ausgebaut. Die Netzwerkkoordinierenden Frühe Hilfen sind die Ansprechpartner und Lotsen vor Ort für Familien und Fachkräfte.

 

Fragen und Antworten

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Frühe Hilfen in Hessen bedeutet, dass werdende Eltern und Familien mit Kindern im Alter von 0-3 Jahren bei Bedarf Unterstützung bekommen können.

Ziel der Frühen Hilfen ist es, Mütter und Väter frühzeitig insbesondere während der Schwangerschaft und in den ersten drei Lebensjahren zu begleiten und zu unterstützen. Während der Schwangerschaft oder nach der Geburt eines Kindes sind Familien mit einer völlig neuen Situation konfrontiert, die es zu meistern gilt. Nicht selten fühlen sich Eltern in dieser neuen Lebensphase erschöpft oder auch überlastet. Frühe Hilfen unterstützen Familien am Beginn der Elternschaft und wollen dadurch einer Verfestigung von Belastungen vorbeugen.

Die Angebote der Frühen Hilfen richten sich an (werdende) Eltern und Familien mit Kindern von 0-3 Jahren.

Wenn Sie sich mit der Versorgung Ihres Kindes angestrengt fühlen und gerne Unterstützung in Anspruch nehmen möchten, dann gibt es eine Vielzahl an Unterstützungsangeboten in den Frühen Hilfen. Dies kann zum Beispiel eine kurzzeitige Begleitung durch eine/n ehrenamtliche/n Familienpatin/en (oder von anderen ehrenamtlichen ProjektenÖffnet sich in einem neuen Fenster) sein. Es gibt vor Ort Elterncafés, Beratungen oder auch Kurse, bei denen die Versorgung des Kindes oder die Beziehungsgestaltung zum Kind Thema ist.

Wenn Sie sich erschöpft fühlen dann bieten viele Träger auch an, zu den Familien nach Hause zu kommen. In solchen Fällen kann eine Familienhebamme (ab der Schwangerschaft bis zum 1. Lebensjahr des Kindes), ein/e Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in (ab Geburt bis zum 3. Lebensjahr des Kindes) oder ein/e Ehrenamtliche/r zu Hause vorbeikommen, um die Familien im Alltag zu unterstützen. Das kann ein Gespräch oder eine Beratung, ein Besuch zu Hause (z.B. Willkommensbesuche), Kontakte zu anderen Eltern und Familien, Unterstützung in der Versorgung oder die Vermittlung von Fachkräften sein.

In einigen Geburtskliniken in Hessen gibt es das Angebot von Lotsinnen und Lotsen, die nach der Geburt Ihres Babys für Sie da sind. Sie unterstützen Sie bei Ihren ersten Fragen, klären über Leistungen auf und helfen Ihnen ganz praktisch bspw. bei der Anmeldung, Antragstellung oder dem Ausfüllen von Formularen. Außerdem kennen Sie Angebote für Mütter, Väter und Babys in der Umgebung und informieren Sie darüber. Wenn Sie Unterstützung für sich oder Ihr Baby benötigen, stellen Lotsinnen und Lotsen den Kontakt zu den Angeboten der Frühen Hilfen her.

Hessenweit gibt es zahlreiche Familienzentren oder Mehrgenerationenhäuser, in denen offene Angebote wie Elterncafés oder Kurse in Familienzentren angeboten werden. Darüber hinaus gibt es zahlreiche spezielle „Willkommensorte“ für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern, wie Drop In (klusive)Öffnet sich in einem neuen Fenster, die Sie kostenfrei und unverbindlich besuchen können.

Die Angebote der Frühen Hilfen sind in der Regel kostenfrei.

Bereits seit 2012 wurden in allen 33 hessischen Kommunen, kreisfreien Städten und Sonderstatusstädten Netzwerke der Frühen HilfenÖffnet sich in einem neuen Fenster auf- und ausgebaut.

Die Angebote vor Ort sind sehr verschieden und auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Familien angepasst. Die Netzwerkkoordinierende Frühe Hilfen vor Ort kann lotsen und helfen, das Angebot für den benötigten Bedarf zu finden.

Viele Angebote der Frühen Hilfen sind außerdem in den zahlreichen Familienzentren und MehrgenerationenhäusernÖffnet sich in einem neuen Fenster angesiedelt!

Wichtig ist:

Ein Baby kann das Leben der einer Familie auf den Kopf stellen. Es kann das Gefühl entstehen, an die eigenen Grenzen zu stoßen, wenn es z.B. nicht aufhören möchte zu schreien. Schütteln Sie das Baby niemals! Öffnet sich in einem neuen Fenster

Weitere Beratungsangebote unter elternsein.infoÖffnet sich in einem neuen Fenster

Viele Träger bieten an, zu den Familien nach Hause zu kommen. Scheuen Sie sich nicht, um Unterstützung zu bitten. Bspw. kann eine Familienhebamme (ab der Schwangerschaft bis zum 1. Lebensjahr des Kindes), ein/e Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in (ab Geburt bis zum 3. Lebensjahr des Kindes) oder ein/e Ehrenamtliche/r zu Hause vorbeikommen, um die Familien im Alltag zu unterstützen.

Auf der Seite von elternsein.deÖffnet sich in einem neuen Fenster lernen Sie schnelle, unkomplizierte aber umso wirkungsvollere Ideen, Tricks und Hilfestellungen für die ganze Familie kennen! Angefangen von „Mit Bohnen zu kleinen Glücksmomenten“ wahrnehmen, über „Neue Baby-Spielzeuge erfinden“ bis hin zu Ideen für einen „Tagesplan“.

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