Arbeitsplatzgestaltung

Arbeiten in einer gesunden Umgebung

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Arbeit am Fließband
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Die Gestaltung der Arbeitsstätte hat unmittelbar Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Beschäftigten am Arbeitsplatz. Am Arbeitsplatz können die unterschiedlichsten Arbeitsumgebungsfaktoren einwirken. Dazu gehören Faktoren wie zum Beispiel Lärm oder Vibrationen genauso wie die ergonomische Ausstattung des Arbeitsplatzes oder die gesundheitsverträglichen Arbeitsbedingungen wie etwa das Klima in den Arbeitsräumen.

Je nach Art der Betriebsgefahren, beispielsweise Absturz, Brand oder Lärm, sind spezielle Schutzvorkehrungen zu treffen und ausreichend bemessene Verkehrs-, Flucht- und Rettungswege vorzusehen. Ferner müssen genügend große, richtig beleuchtete, belüftete und beheizte Arbeitsräume vorhanden sein. § 3 Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Arbeitgeber nicht nur zur Vermeidung von arbeitsbedingten Erkrankungen und Arbeitsunfällen sondern auch zur menschengerechteten Gestaltung der Arbeit. Hierzu gehören neben der Gestaltung der Arbeitsstätten, des Arbeitsplatzes und der Arbeitsumgebungsbedingungen, auch die Gestaltung von Arbeitsinhalt, -ablauf und -organisation.

Zu den Arbeitsbedingungen oder auch Arbeitsumgebungsfaktoren gehören u.a.:

  • Lärm
  • Vibration/mechanische Schwingungen (Teil- und Ganzkörpervibration)
  • Klima
  • Beleuchtung
  • Nichtraucherschutz
  • Nichtionisierende Strahlung

Grundlegende Anforderung an die Errichtung und den Betrieb von Arbeitsstätten enthält insbesondere die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV), die in der jeweiligen Arbeitsstätten-Richtlinie (ASR) konkretisiert wird.
Für spezielle Arbeitsplätze und -bereiche bestehen neben der Arbeitsstättenverordnung weiterführende nationale  Arbeitsschutzvorschriften, wie zum Beispiel die Bildschirmarbeitsverordnung für die Arbeit an Bildschirmgeräten oder die Lastenhandhabungsverordnung für die manuelle Handhabung von Lasten bei der Arbeit.

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