Gelebte Fachkräftesicherung in Mittelhessen

Für ein Familienunternehmen selbstverständlich

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Roman Bosch mit Dennis Holubarsch (mit blauem Pullover) und Personal-Manager Jan Suchomel (mit Brille) in der Werkshalle der KRAUSE-Werk GmbH & Co. KG in Alsfeld
Roman Bosch mit Dennis Holubarsch (mit blauem Pullover) und Personal-Manager Jan Suchomel (mit Brille) in der Werkshalle der KRAUSE-Werk GmbH & Co. KG in Alsfeld
© HMSI

Der Alsfelder Steig- und Gerüst-Systeme-Hersteller KRAUSE ist das erste Unternehmen in Hessen, dass seinen Bedarf an Metallbauern auch mit Nachqualifizierungen deckt.

Die ressortübergreifende Stabsstelle Fachkräftesicherung in Hessen im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration zeigt in Kooperation mit dem Regionalmanagement Mittelhessen „Best Practice“-Beispiele für eine gelungene Fachkräftesicherung in mittelhessischen Betrieben und Unternehmen auf. Auch Beschäftigte ohne Berufsabschluss sind dabei eine wichtige Zielgruppe. Ein Praxisbeispiel zum Thema Nachqualifizierung: Wenn bei den Großen der Luftfahrt-Industrie Flugzeugrümpfe oder Triebwerke montiert werden, stehen die Mitarbeitenden oft auf Arbeitsplattformen aus Alsfeld. Bei der dortigen mittelhessischen Unternehmenszentrale der KRAUSE-Werk GmbH & Co. KG entwickeln, konstruieren und bauen Fachkräfte individuelle Spezialkonstruktionen für die Industrie. Der Bedarf an gut ausgebildetem Personal an diesem Standort ist entsprechend hoch. „Es wird immer schwieriger, das mit dem Fachkräfteangebot in Einklang zu bringen“, sagt Personal-Manager Jan Suchomel. Daher setzt der Betrieb auch auf die Nachqualifizierung von Mitarbeitenden aus dem eigenen Betrieb. Der Fall zeigt, wie Arbeitgeber in Hessen bei der Fachkräftesicherung neue Wege gehen und die Landesregierung mit den Gestaltungspartnern des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes auf einen Strategiemix aus Bildung, potenzialorientierter Arbeitsmarktpolitik, Internationalisierung und Attraktivität des Landes, der Arbeitgeber und Regionen setzt, um möglichst alle verfügbaren Potentiale für das Land auszuschöpfen. Eine Win-win-Situation für alle: die Fachkraft, den Arbeitgeber, das Land und die Region.

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