Gelebte Fachkräftesicherung in Mittelhessen

Hohe Organisations- und Netzwerkkompetenzen

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Auszubildende Marianne Stieler (links) mit ihrer Chefin Carmen Zarra im Friseur-Salon in Wetzlar
Auszubildende Marianne Stieler (links) mit ihrer Chefin Carmen Zarra im Friseur-Salon in Wetzlar
© HMSI

Die Teilzeitausbildung ist vor allem für junge Mütter eine Chance, sich neben der Kinderbetreuung zu qualifizieren und zum Fachkräfteangebot in Hessen beizutragen.

Die ressortübergreifende Stabsstelle Fachkräftesicherung in Hessen im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration zeigt in Kooperation mit dem Regionalmanagement Mittelhessen „Best Practice“-Beispiele für eine gelungene Fachkräftesicherung in mittelhessischen Betrieben und Unternehmen auf. Ein Weg zur Ausschöpfung zusätzlicher Potentiale kann Teilzeitausbildung sein. Wer beispielsweise jung Mutter wird und noch keine Berufsausbildung aufweisen kann, hat in der Regel ein Problem: Um sich im Dualen System zu qualifizieren, sind betriebliche Arbeitszeiten nötig, die sich meist schwer mit der Kinderbetreuung vereinbaren lassen. Eine Lösung kann hier eine Teilzeitausbildung sein, wie sie das Berufsausbildungsgesetz (BBiG) bei solchen Fällen mit „berechtigtem Interesse“ vorsieht – wie für Marianne Stieler, Mutter eines sechsjährigen Jungen, die aller Voraussicht nach im Sommer ihren Berufsabschluss als Friseurin im Wetzlarer Salon von Carmen Zarra machen wird. Ein Beispiel aus der Praxis, wie in Hessen neue Wege zur Fachkräftesicherung helfen, dem Bedarf an Fachkräften gerecht zu werden. Die Hessische Landesregierung setzt mit den Gestaltungspartnern des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes auf einen Strategiemix aus Bildung, potenzialorientierter Arbeitsmarktpolitik, Internationalisierung und Attraktivität des Landes, der Arbeitgeber und Regionen, um möglichst alle verfügbaren Arbeits- und Fachkräfteressourcen für das Land zu heben und zu nutzen.

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