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Hessische Fachkräfteoffensive - Sicherung des Wohlstands Hessens

Die Federführung für die Aufgabe der Fachkräftesicherung obliegt dem Hessischen Arbeitsminister Kai Klose. Mit der Stabsstelle Fachkräftesicherung im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration steht der Wirtschaft ein zentraler Ansprechpartner in Hessen zur Verfügung.

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Arbeitswelten Hessen
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© HMSI

Die Federführung für die Aufgabe der Fachkräftesicherung hat das Hessische Ministerium für Soziales und Integration Mit der Stabsstelle Fachkräftesicherung steht den Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern aus Wirtschaft und Verwaltung dort eine zentrale Ansprechpartnerin auf Landesebene in Hessen zur Verfügung.

Hessische Fachkräftesicherung

Die Hessische Landesregierung hat diese Entwicklungen bereits frühzeitig erkannt und handelt proaktiv. Gemeinsam mit der Wirtschaft, den Gewerkschaften, der Arbeitsverwaltung, Kommunen, Regionen und sonstigen Gestaltungspartnern und -partnerinnen der Fachkräftesicherung Hessen geht sie diese gesamtgesellschaftliche, dauerhafte Zukunftsaufgabe an. Sie setzt bei der Fachkräfteversorgung in Wirtschaft und Verwaltung auf einen Maßnahmenmix in den folgenden strategischen Bereichen:

  • Bildung (Aus- und Weiterbildung)
  • Potenzialorientierte Arbeitsmarktpolitik
  • Internationalisierung als Standortfaktor – Zuwanderung und Integration gestalten
  • Attraktives Hessen

Demografische Rahmenbedingungen

Hessen stellt sich den gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen, die eine Folge des demografischen und digitalen Wandels sind. Ziel ist es, den Wirtschafts- und Technologiestandort Hessen und damit den sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand des Landes zu sichern.

Der Anteil von Beschäftigten mit Migrationshintergrund wächst. Die Beschäftigungsquoten von Frauen und älteren Menschen steigen. Gleichzeitig kommt es zu einem Rückgang und der Alterung der Erwerbsbevölkerung. In vielen Berufen und Regionen sind bereits Engpässe bei den Fachkräften zu spüren.

Wichtige Zukunftsaufgabe

Im betrieblichen Alltag werden die Gewinnung von Fachkräften aus dem In- und Ausland, die Sicherung der Fachkräfte in den Unternehmen und der Erhalt von Beschäftigungsfähigkeit durch Schaffung altersgerechter, attraktiver, gesunder und sicherer Arbeitsplätze immer mehr zu elementaren Erfolgsfaktoren. Bereits heute läuft der Wettbewerb um die Fachkräfte von heute und morgen. Damit wird eine nachhaltige und langfristige Fachkräftesicherung zur Daueraufgabe. Zusammen stellen sich Unternehmen, Gewerkschaften und Politik dieser großen Zukunftsaufgabe, die in einer gemeinsamen Kraftanstrengung aller zu meistern ist. Seit Langem nimmt sich auch die Landesregierung in Hessen dieser Aufgabe mit großem Engagement und proaktivem Handeln an.

Fachkräftekommission Hessen

Von der Landesregierung wurde im Jahr 2011 das Konzept „Hessens Potenziale heben und nutzen“ beschlossen und die Fachkräftekommission Hessen einberufen. Unter dem Vorsitz von Dr. Frank Martin als Vertreter der Bundesagentur für Arbeit gehörten namhafte Vertreter der Wirtschaft, der Gewerkschaften, der Wissenschaft und des Landes dem Gremium an. Erstmals wurde mit Hilfe der Kommission ein übergreifender und konsensfähiger Blick auf die hessische Situation geschaffen. Zentrale Handlungsfelder wurden identifiziert, die als Basis zur Entwicklung von rund 90 Empfehlungen zur Fachkräftesicherung dienten. Im Fokus standen eine stärkere Aktivierung und Nutzung inländischer Potenziale sowie eine intensivere Nutzung des europäischen Arbeitsmarktes und eine gezieltere Zuwanderung (Hoch-) Qualifizierter. Der Abschlussbericht der Fachkräftekommission Hessen wurde im Jahr 2012 veröffentlicht.

Gesamtkonzept Fachkräftesicherung Hessen

Grundlegende Erfolgsfaktoren im betrieblichen Alltag sind:

  • die Gewinnung von Fachkräften aus dem In- und Ausland,
  • die Sicherung der Fachkräfte in den Unternehmen und
  • der Erhalt von Beschäftigungsfähigkeit durch Schaffung altersgerechter, attraktiver, gesunder und sicherer Arbeitsplätze.

Bereits heute läuft der Wettbewerb um die Fachkräfte von heute und morgen. Damit wird eine nachhaltige und langfristige Fachkräftesicherung zur Daueraufgabe. Zusammen stellen sich  die Gestaltungspartner der Fachkräftesicherung in Hessen – beispielsweise Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, Gewerkschaften, Arbeitsverwaltung, Kommunen und Regionen – dieser großen Zukunftsaufgabe. Sie ist nur in einer gemeinsamen Kraftanstrengung zu meistern. Seit langem nimmt sich auch die Landesregierung in Hessen dieser Aufgabe mit großem Engagement und proaktivem Handeln an.

Fachkräftekommission Hessen

Von der Landesregierung wurde im Jahr 2011 das Konzept „Hessens Potenziale heben und nutzen“ beschlossen und die Fachkräftekommission Hessen einberufen. Unter dem Vorsitz von Dr. Frank Martin als Vertreter der Bundesagentur für Arbeit gehörten namhafte Vertreter der Wirtschaft, der Gewerkschaften, der Wissenschaft und des Landes dem Gremium an. Erstmals wurde mit Hilfe der Kommission ein übergreifender und konsensfähiger Blick auf die hessische Situation geschaffen. Zentrale Handlungsfelder wurden identifiziert, die als Basis zur Entwicklung von rund 90 Empfehlungen zur Fachkräftesicherung dienten. Im Fokus standen eine stärkere Aktivierung und Nutzung inländischer Potenziale sowie eine intensivere Nutzung des europäischen Arbeitsmarktes und eine gezieltere Zuwanderung (Hoch-) Qualifizierter. Der Abschlussbericht der Fachkräftekommission Hessen wurde im Jahr 2012 veröffentlicht.

Gesamtkonzept Fachkräftesicherung Hessen

In 2013 wurde von der Hessischen Landesregierung in engem Austausch mit den Wirtschafts- und Arbeitsmarktakteuren und unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Fachkräftekommission Hessen das Gesamtkonzept Fachkräftesicherung Hessen erstellt. Es umfasst rund 150 Einzelmaßnahmen und leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Fachkräftebasis in Hessen. Die Landesstrategie zur Sicherung der Fachkräftebasis wird in dem Gesamtkonzept in drei grundlegenden strategischen Handlungsfeldern beschrieben. Die Fachkräftestrategie beinhaltet einen Mix an Maßnahmen aus Aus- und Weiterbildung, potenzialorientierter Arbeitsmarktpolitik und Internationalisierung als Standortfaktor.

Stabsstelle Fachkräftesicherung in Hessen

Zum 1. August 2014 wurde in Umsetzung des hessischen Koalitionsvertrages die Stabsstelle im Ministerium für Soziales und Integration installiert. Mit der Stabsstelle steht erstmals eine zentrale Ansprechpartnerin zur Verfügung. Die Stabsstelle führt den mit der Fachkräftekommission gestarteten und mit dem Gesamtkonzept konkretisierten Dialogprozess mit den Akteuren des Wirtschafts- und Arbeitslebens fort.

Gelebte Willkommenskultur

Wichtig ist es, internationale Fach- und Führungskräfte in Hessen willkommen zu heißen und sie mit Rat und Tat zu unterstützen. Hessen ist auf einem sehr guten Weg. Es ist der Hessischen Landesregierung gemeinsam mit den Akteuren der Wirtschaft und des Arbeitsmarkts auch gelungen, Fachkräftesicherung stärker in das Zentrum gesamtgesellschaftlicher Anstrengungen zu rücken.

Beispiele gelungener Kooperationen, wie Fachkräfte für Hessen gewonnen und gehalten werden können:

  • Die Hessische Nachqualifizierungsoffensive,
  • das vom Land, der Wirtschaft und der Regionaldirektion Hessen betriebene WELCOMECENTER Hessen,
  • die hessische Charta zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege,
  • die Fortsetzung des Ausbaus des Dualen Studiums Hessen sowie
  • die qualifizierte berufspädagogische Ausbildungsbegleitung in Berufsschule und Betrieb.
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