Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
Fachkräftesicherung. Für die Menschen. Für Hessen.

Hessische Fachkräfteoffensive - Sicherung des Wohlstands Hessens

Die Federführung für die Aufgabe der Fachkräftesicherung obliegt dem Hessischen Arbeitsminister Stefan Grüttner. Mit der Stabsstelle Fachkräftesicherung im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration steht der Wirtschaft ein zentraler Ansprechpartner in Hessen zur Verfügung.

Hessische Fachkräftesicherung

Hessen stellt sich den gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen infolge des demografischen Wandels, um den Wirtschafts- und Technologiestandort Hessen und damit den sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand des Landes zu sichern.

Die Hessische Landesregierung hat diese Entwicklungen bereits frühzeitig erkannt und handelt proaktiv. Gemeinsam mit der Wirtschaft, den Gewerkschaften und der Arbeitsverwaltung geht sie diese beschäftigungspolitische Zukunftsaufgabe an und setzt bei der Fachkräfteversorgung der Wirtschaft gezielt auf einen Maßnahmenmix in den drei strategischen Bereichen Aus- und Weiterbildung, potenzialorientierte Arbeitsmarktpolitik und Internationalisierung als Standortfaktor. Die Landesregierung in Hessen setzt bei der Versorgung der Wirtschaft mit Fachkräften auf einen Strategiemix aus Bildung, Arbeitsmarktpolitik und Internationalisierung. Unverzichtbar ist dabei der Schulterschluss mit der Wirtschaft. Die Fachkräftesicherung in Hessen ist eine der großen Zukunftsaufgaben zur Sicherung des sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand Hessens und ein Handlungsschwerpunkt der Landesregierung.

Demografische Rahmenbedingungen

Angesichts des demografischen Wandels und dessen Folgen auf den Arbeitsmarkt ist die Versorgung mit Fachkräften eine der großen, gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen zur Sicherung des Wirtschafts- und Technologiestandortes Hessen. Der Anteil von Beschäftigten mit Migrationshintergrund wächst. Die Beschäftigungsquoten von Frauen und älteren Menschen steigen. Gleichzeitig kommt es zu einem Rückgang und der Alterung der Erwerbsbevölkerung. Prognosen zufolge wird es in Hessen bis 2030 rund 400.000 bis 600.000 Menschen weniger im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 64 Jahren geben. In vielen Berufen und Regionen sind bereits Engpässe bei den Fachkräften zu spüren.

Wichtige Zukunftsaufgabe

Im betrieblichen Alltag werden die Gewinnung von Fachkräften aus dem In- und Ausland, die Sicherung der Fachkräfte in den Unternehmen und der Erhalt von Beschäftigungsfähigkeit durch Schaffung altersgerechter, attraktiver, gesunder und sicherer Arbeitsplätze immer mehr zu elementaren Erfolgsfaktoren. Bereits heute läuft der Wettbewerb um die Fachkräfte von heute und morgen. Damit wird eine nachhaltige und langfristige Fachkräftesicherung zur Daueraufgabe. Zusammen stellen sich Unternehmen, Gewerkschaften und Politik dieser großen Zukunftsaufgabe, die in einer gemeinsamen Kraftanstrengung aller zu meistern ist. Seit Langem nimmt sich auch die Landesregierung in Hessen dieser Aufgabe mit großem Engagement und proaktivem Handeln an.

Fachkräftekommission Hessen

Von der Landesregierung wurde im Jahr 2011 das Konzept „Hessens Potenziale heben und nutzen“ beschlossen und die Fachkräftekommission Hessen einberufen. Unter dem Vorsitz von Dr. Frank Martin als Vertreter der Bundesagentur für Arbeit gehörten namhafte Vertreter der Wirtschaft, der Gewerkschaften, der Wissenschaft und des Landes dem Gremium an. Erstmals wurde mit Hilfe der Kommission ein übergreifender und konsensfähiger Blick auf die hessische Situation geschaffen. Zentrale Handlungsfelder wurden identifiziert, die als Basis zur Entwicklung von rund 90 Empfehlungen zur Fachkräftesicherung dienten. Im Fokus standen eine stärkere Aktivierung und Nutzung inländischer Potenziale sowie eine intensivere Nutzung des europäischen Arbeitsmarktes und eine gezieltere Zuwanderung (Hoch-) Qualifizierter. Der Abschlussbericht der Fachkräftekommission Hessen wurde im Jahr 2012 veröffentlicht.

Gesamtkonzept Fachkräftesicherung Hessen

In 2013 wurde von der Hessischen Landesregierung in engem Austausch mit den Wirtschafts- und Arbeitsmarktakteuren und unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Fachkräftekommission Hessen das Gesamtkonzept Fachkräftesicherung Hessen mit rund 150 Einzelmaßnahmen erstellt, um damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Fachkräftebasis in Hessen zu leisten. Die Landesstrategie zur Sicherung der Fachkräftebasis wird in dem Gesamtkonzept in drei grundlegenden strategischen Handlungsfeldern beschrieben. Die Fachkräftestrategie beinhaltet einen Mix an Maßnahmen aus Aus- und Weiterbildung, potenzialorientierter Arbeitsmarktpolitik und Internationalisierung als Standortfaktor.

Stabsstelle Fachkräftesicherung in Hessen

Zum 1. August 2014 wurde in Umsetzung des hessischen Koalitionsvertrages die Stabsstelle im Ministerium für Soziales und Integration installiert. Mit der Stabsstelle steht erstmals ein zentraler Ansprechpartner zur Verfügung. Die Stabsstelle führt den mit der Fachkräftekommission gestarteten und mit dem Gesamtkonzept konkretisierten Dialogprozess mit den Akteuren des Wirtschafts- und Arbeitslebens fort.

Kontakt:

Hessisches Ministerium für Soziales und Integration Stabsstelle Fachkräftesicherung in Hessen Dostojewskistraße 4 65187 Wiesbaden

Claudia Wesner Telefon: 0611 817 3339 Fax: 0611 327 19 3339 Torsten Becker Telefon: 0611 817 3505

Fax: 0611 327 19 3505

E-Mail: Fachkraeftesicherung@hsm.hessen.de

Gelebte Willkommenskultur

Wichtig ist es, internationale Fachkräfte in Hessen willkommen zu heißen und sie mit Rat und Tat zu unterstützen. Hessen ist auf einem sehr guten Weg. Es ist der Hessischen Landesregierung gemeinsam mit den Akteuren der Wirtschaft und des Arbeitsmarkts auch gelungen, Fachkräftesicherung stärker in das Zentrum gesamtgesellschaftlicher Anstrengungen zu rücken. Die Hessische Nachqualifizierungsoffensive, das vom Land, der Wirtschaft und der Regionaldirektion Hessen betriebene Welcomecenter Hessen, die hessische Charta zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege, die Förderung der Mobilität von Fachkräften zwischen der spanischen Region Madrid und dem Land Hessen im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung, die Fortsetzung des Ausbaus des Dualen Studiums Hessen sowie die qualifizierte berufspädagogische Ausbildungsbegleitung in Berufsschule und Betrieb sind einige der zahlreichen Beispiele gelungener Kooperationen, wie Fachkräfte für Hessen gewonnen und gehalten werden können.

Hessischer Zukunftsdialog Südhessen

Am Donnerstag den 23.06.2016 fand auf dem Campus Westend die Veranstaltung

„Fachkräfte entwickeln, finden und binden – Erfolgreiche europäische Beispiele zum Thema Fachkräftesicherung“ - Vernetzung in Südhessen

statt. Die Veranstaltung wurde von der Stabsstelle Fachkräftesicherung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration und dem IWAK durchgeführt und bildet den Auftakt zum Hessischen Zukunftsdialog Voneinander lernen & Gemeinsam gestalten für eine nachhaltige Fachkräftesicherung in den Regionen.  Weitere Veranstaltungen in den Regierungsbezirken Gießen und Kassel werden folgen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten nicht nur bisherige Strategien kritisch beleuchten, sondern ebenfalls innovative Ideen kennenlernen, bestehende Kooperationen stärken und neue Bündnisse eingehen.
Wir stellen Ihnen hier zur Verfügung die Unterlagen zu den Vorträgen "Ausgewählte Daten für die Fachkräftesicherung in Südhessen" und "Europäische Beispiele für erfolgreiche Fachkräftesicherung" sowie die Dokumentation der Ergebnisse der Vernetzungsworkshops.

Hessischer Zukunftsdialog Mittelhessen

Fachkräfte entwickeln, finden und binden – Erfolgreiche europäische Beispiele zum Thema Fachkräftesicherung. Zweite Veranstaltung zum Hessischen Zukunftsdialog nachhaltiger Fachkräftesicherung in Mittelhessen

Am Mittwoch, den 5. Oktober 2016, fand im Sporthotel Grünberg die Veranstaltung

„Fachkräfte entwickeln, finden und binden – Erfolgreiche europäische Beispiele zum Thema Fachkräftesicherung“ - Vernetzung in Mittelhessen

statt.

Die Veranstaltung wurde von der Stabsstelle Fachkräftesicherung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration und dem Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) durchgeführt und bildet die Folgeveranstaltung zum im Juni 2016 erfolgten Auftakt des Hessischen Zukunftsdialogs in Südhessen. Der Hessische Zukunftsdialog für Nordhessen findet am 1. November 2016 in Melsungen statt.

Die Teilnehmenden konnten im Zuge der Veranstaltung nicht nur ihre Strategien zur Arbeits- und Fachkräftesicherung kritisch hinterfragen, sondern lernten auch innovative Ideen kennen, stärkten bestehende Kooperationen und gingen neue Bündnisse ein. Die Unterlagen zu den Vorträgen „Ausgewählte Daten für die Arbeits- und Fachkräftesicherung in Mittelhessen“ und „Fachkräftesicherung in Europa – Strategien und Beispiele aus verschiedenen europäischen Regionen“ sowie die Dokumentation der Zukunftsforen-Ergebnisse sind als Downloads abrufbar.

Hessischer Zukunftsdialog Nordhessen

Fachkräfte entwickeln, finden und binden – Erfolgreiche europäische Beispiele zum Thema Fachkräftesicherung. Dritte Veranstaltung zum Hessischen Zukunftsdialog nachhaltiger Fachkräftesicherung in Nordhessen

„Am Dienstag, den 1. November 2016, fand in der Stadthalle Melsungen die Veranstaltung

„Fachkräfte entwickeln, finden und binden – Erfolgreiche europäische Beispiele zum Thema Fachkräftesicherung“ - Vernetzung in Nordhessen

statt.

Die Veranstaltung wurde von der Stabsstelle Fachkräftesicherung Hessen des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration und dem Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) durchgeführt und bildet die Abschlussveranstaltung zum im Juni und im Oktober 2016 erfolgten Veranstaltungen des Hessischen Zukunftsdialogs in Südhessen und in Mittelhessen.

Die Teilnehmenden konnten im Zuge der Veranstaltung nicht nur ihre Strategien zur Arbeits- und Fachkräftesicherung kritisch hinterfragen, sondern lernten auch innovative Ideen kennen, stärkten bestehende Kooperationen und gingen neue Bündnisse ein.

Die Unterlagen zu den Vorträgen „Ausgewählte Daten für die Arbeits- und Fachkräftesicherung in Nordhessen“ und „Fachkräftesicherung in Europa – Strategien und Beispiele aus verschiedenen europäischen Regionen“ und die Dokumentation der Zukunftsforen-Ergebnisse sind als Downloads abrufbar.“