Kinderbetreuung

Angebote der Kinderbetreuung landesweit unverändert geöffnet. Testungen für ungeimpfte Beschäftigte verpflichtend. Testangebote werden auf dreimal wöchentlich erhöht.

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Eine Immunisierung durch Impfung jüngerer Kinder ist nach wie vor grundsätzlich nicht möglich. Die Kleinsten der Gesellschaft stehen unter unserem besonderen Schutz. Deshalb ist es wichtig, gerade in Zeiten von erneut steigenden Infektionszahlen besonderes Augenmerk hierauf zu richten und die Hygienepläne der Tageseinrichtungen an die Bedingungen des SARS-CoV-2-Erregers fortlaufend anzupassen.

Daher sieht das Hygienekonzept des Landes vor, dass alle Erwachsenen ab dem Betreten der Kita/Kindertagespflegestelle eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung tragen sollten. Für Kitas und Kindertagespflege gelten im Hinblick auf das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung grundsätzlich die Regelungen der Coronavirus-Schutzverordnung (CoSchuV).

Nach sorgfältiger Abwägung und vor dem Hintergrund der Sprachentwicklung der Kinder sowie der Impfquote der in den Einrichtungen tätigen Personen, wird im Bereich der Kindertagesbetreuung jedochauf die grundsätzliche Maskenpflicht für Fachkräfte in Kitas und Kindertagespflege verzichtet.

Für den Zeitraum ab dem 11. November 2021 gilt grundsätzlich Folgendes:

  • Unverändert haben alle Kinder grundsätzlich Zugang zu den Angeboten der Kindertagesbetreuung.
  • Weiterhin können offene oder teiloffene Konzepte angeboten werden. Wenn es die Personalsituation vor Ort erlaubt, kann durch eine Betreuungsorganisation, die die Anzahl der Kontakte reduziert, das Risiko von Ansteckung und Quarantänemaßnahmen verringert werden.
  • Für alle Besuchenden der Kita / Kindertagespflegestelle gelten die Regelungen der Coronavirus-Schutzverordnung – CoSchuV). Näheres hierzu ist im Hygienekonzept des Landes geregelt.

Testung

Die Beschäftigten in Kitas und Kindertagespflege erhalten analog zu den Schulen bis zum Ende des Schulhalbjahres die Möglichkeit dreimal wöchentlich kostenlos Schnelltests zuhause oder in Tageseinrichtungen oder der Kindertagespflegestelle durchzuführen. Die hessische Landesregierung stellt die Tests kostenfrei zur Verfügung. Die Testungen sind für geimpfte oder genesene Personen nicht verpflichtend und die Durchführung ist keine Voraussetzung für die Tätigkeit in der Kita oder als Kindertagespflegeperson. Für Beschäftigte in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege, die nicht über einen Impf- oder Genesenennachweis verfügen, ist nach § 3a CoSchuV eine zweimal wöchentliche Testung verpflichtend.

Eine Testpflicht für Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege besteht nicht. Das Land beteiligt sich weiterhin an den Kosten für Testungen, auf die man sich vor Ort geeinigt hat. Auch für Kinder können dabei nun drei Tests pro Woche abgerechnet werden. Mittel stehen den örtlichen Trägern der öffentlichen Jugendhilfe weiterhin zur Verfügung.

Mobile Luftreinigungsgeräte

Mit Fördermitteln des Bundes kann die Anschaffung mobiler Luftfilter für Räume mit eingeschränkter Lüftungsmöglichkeit gefördert werden. Kindertageseinrichtungen können Fördermittel über die örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe beantragen. Gefördert werden können Maßnahmen, die seit dem 1. Mai 2021 begonnen worden sind.

Die dazu gehörige Förderrichtlinie des Landes Hessen und weitere Informationen sind im Internetauftritt der WIBank unter folgendem Link: https://www.wibank.de/wibank/luftreinigungsgeraete/Öffnet sich in einem neuen Fenster veröffentlicht.

Verdienstausfall

Informationen zur Entschädigung des Verdienstausfalls aufgrund der Schließung von bzw. der Einschränkung des Zugangs zu den Angeboten der Kinderbetreuung können unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/informationen-arbeitnehmerselbstaendige.htmlÖffnet sich in einem neuen Fenster abgerufen werden.

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Fragen und Antworten

Tritt bei Kindern oder Erwachsenen eines der folgenden für COVID-19 typischen Krankheitssymptome auf, gilt ein Betretungsverbot für Kita und Kindertagespflege:

  • Fieber (ab 38,0°C)
  • Trockener Husten (nicht durch chronische Erkrankung wie z. B. Asthma verursacht). Ein leichter oder gelegentlicher Husten bzw. ein gelegentliches Halskratzen führt zu keinem automatischen Ausschluss,
  • Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns.

Alle Krankheitssymptome müssen akut auftreten, Krankheitssymptome einer bekannten chronischen Erkrankung sind nicht relevant.

Das Betretungsverbot endet mit Vorlage eines negativen PCR oder PoC-Antigentests.

Der einfache Schnupfen ohne weitere Krankheitsanzeichen führt nicht zu einem Betretungsverbot.

Wenn ein Kind nach einer überstandenen Erkrankung die Einrichtung oder Kindertagespflegestelle wieder besuchen soll, muss es mind. 24 Stunden symptomfrei sein und sich in gutem Allgemeinzustand befinden.

Für Eltern zur Orientierung: So, wie mein Kind gestern war, hätte es in die Kita oder Kindertagespflegestelle gehen können, also darf es heute wieder gehen.

Für Geschwisterkinder eines mit SARS-CoV-2 infizierten Kindes gilt grundsätzlich die Haushaltsquarantäne, sie müssen also zu Hause bleiben. Sie können sich nach frühestens fünf Tagen Testen lassen und ihre Quarantäne beenden. Solange das Kind selbst oder eine Person im Haushalt des Kindes typische Symptome für Covid-19 hat, besteht grundsätzlich ein Betretungsverbot für die Kita. Das Zutrittsverbot gilt nicht für geimpfte oder genesene Personen und kann durch einen negativen Test auf SARS-CoV-2 der kranken Person beendet werden. Kinder, bei denen etwa das asymptomatische Geschwisterkind als Kontaktperson in Quarantäne ist und die auch selbst keine Symptome aufweisen, dürfen aber die Tageseinrichtung besuchen.