Statistische Daten

Aktuelle Zugangszahlen für Hessen

Vom 01. Januar 2021 bis einschließlich 30. Juni 2021 wurden gemäß EASY-Verfahren[1] insgesamt 4.165 asylsuchende Personen (gesamt 2020: 6.653 Personen) für Hessen registriert. Die Hauptherkunftsländer waren Afghanistan (37,6 %), Syrien (23,7 %), Türkei (7,1 %), Somalia (5,0 %), Irak (4,7 %), Algerien (3,1 %), Marokko und Äthiopien (je 2,2 %), Iran (2,0 %) sowie Eritrea (1,8 %).

Monatlicher Zugang von Asylsuchenden nach Hessen nach dem EASY-System
 

 

Belegung in der EAE

Zum Stichtag 09. Juli 2021 waren insgesamt 4.790 Personen in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes Hessen untergebracht, wovon 65 % männlich und 35 % weiblich waren. Der Anteil der Kinder an der Gesamtbelegung betrug ca. 27 %. Hauptherkunftsländer waren Afghanistan, Syrien, Türkei, Somalia, Irak, Iran, Algerien, Äthiopien, Marokko und Guinea.

 

Überblick über die Zahlen umA2 in Hessen und bundesweit

Verteilung der umA auf die Bundesländer (Stand: 30.06.2021)

 

Anteil der Minderjährigen und der jungen Volljährigen3 an der Gesamtzahl der jugendhilferechtlichen Zuständigkeit (umA gesamt) in Hessen für Juni 2021
 

 

Jugendhilferechtliche Zuständigkeiten in den Gebietskörperschaften
 

Die Daten werden ermittelt aus dem letzten monatlichen Werktag der werktäglichen Meldungen der Landesverteilstelle (RP Darmstadt). Die Hauptherkunftsländer der in Hessen neu eingereisten umA im Monat Juni 2021 stehen zurzeit nicht zur Verfügung.

1Hierbei handelt es sich um ein Verfahren zur Erstverteilung von Asylbewerbern. Das Easy-System ist ein reines fallbasiertes Verteilsystem und wird bundesweit genutzt
2Die Abkürzung umA (unbegleitete minderjährige Ausländerinnen und Ausländer) bezeichnet im Folgenden Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die ohne Personenberechtigte oder Erziehungsberechtigte nach Deutschland eingereist sind.
3Junge Volljährige sind junge Menschen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, aber noch nicht das 27. Lebensjahr, und als umA eingereist sind

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