Statistische Daten

Aktuelle Zugangszahlen für Hessen

Im Jahr 2020 wurden gemäß EASY-Verfahren[1] insgesamt 6.653 asylsuchende Personen (gesamt 2019: 9.177 Personen) für Hessen registriert. Die Hauptherkunftsländer waren Afghanistan (21,3 %), Syrien (18,7 %), Türkei (11,2 %), Irak (7,0 %), Somalia (6,3 %), Iran (5,5 %), Algerien (4,4 %), Eritrea (3,2 %), Marokko (3,1 %)  sowie Nigeria (2,8 %).

Monatlicher Zugang von Asylsuchenden nach Hessen nach dem EASY-System
 

Belegung in der EAE

Zum Stichtag 01. Januar 2021 waren insgesamt 3.865 Personen in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes Hessen untergebracht, wovon 71 % männlich und 29 % weiblich waren. Der Anteil der Kinder an der Gesamtbelegung betrug 20 %. Hauptherkunftsländer waren Afghanistan, Syrien, Türkei, Irak, Iran, Somalia, Algerien, Guinea, Eritrea und Marokko.

 

Überblick über die Zahlen umA2 in Hessen und bundesweit

Verteilung der umA auf die Bundesländer (Stand: 30.12.2020)

 

Anteil der Minderjährigen und der jungen Volljährigen3 an der Gesamtzahl der jugendhilferechtlichen Zuständigkeit (umA gesamt) in Hessen für den Dezember 2020
 

 

Jugendhilferechtliche Zuständigkeiten in den Gebietskörperschaften
 

Die Daten werden ermittelt aus dem letzten monatlichen Werktag der werktäglichen Meldungen der Landesverteilstelle (RP Darmstadt). Die Hauptherkunftsländer der in Hessen neu eingereisten umA waren im Dezember 2020 die Länder Afghanistan, Algerien, Marokko und Syrien.

1Hierbei handelt es sich um ein Verfahren zur Erstverteilung von Asylbewerbern. Das Easy-System ist ein reines fallbasiertes Verteilsystem und wird bundesweit genutzt
2Die Abkürzung umA (unbegleitete minderjährige Ausländerinnen und Ausländer) bezeichnet im Folgenden Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die ohne Personenberechtigte oder Erziehungsberechtigte nach Deutschland eingereist sind.
3Junge Volljährige sind junge Menschen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, aber noch nicht das 27. Lebensjahr, und als umA eingereist sind

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