Mindestverordnung 2008 ist aufgehoben

§ 57 HKJGB regelt Übergangsvorschriften

Die bisher geltende Verordnung über Mindestvoraussetzungen in Tageseinrichtungen für Kinder (Mindestverordnung - MVO) vom 17. Dezember 2008 (GVBl. I S. 1047), die am 1. September 2009 in Kraft getreten ist, wird mit Inkrafttreten des Hessischen Kinderförderungsgesetzes am 1. Januar 2014 aufgehoben.

Damit Trägern und den bereits bestehenden Kindertageseinrichtungen ausreichend Zeit bleibt, sich auf die neuen kindbezogenen Mindeststandards einzustellen, wird in § 57 Abs. 1 HKJGB eine Übergangsregelung getroffen. Danach gilt: Alle Träger, die am 31. Dezember 2013 über eine gültige Betriebserlaubnis verfügen, können noch bis zum 1. September 2015 nach den bisher geltenden Rahmenbedingungen der Mindestverordnung 2008 weiterarbeiten.

Nach MVO 2008 ist eine personelle Mindestbesetzung von mindestens 2 Fachkräften in Krippengruppen und mindestens 1,75 Fachkräften in altersübergreifenden Gruppen und in Kindergartengruppen vorgesehen. Für Hortgruppen sind mindestens 1,5 Fachkräfte vorzusehen.

Nach MVO 2008 dürfen in Krippengruppen 8 bis 10 Kinder, in altersübergreifenden Gruppen bei der Aufnahme von Kindern bis zum vollendeten dritten Lebensjahr maximal 15 Kinder, in Hortgruppen 20 Kinder und in Kindergartengruppen 25 Kinder betreut werden.

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