Maßnahmen zum Asyl
Das Erstaufnahmeverfahren
Nach ihrer Ankunft durchlaufen Asylbegehrende zunächst das „Ankunftszentrum Gießen“, das seit Juni 2016 in Betrieb genommen wurde.
Strukturen in den Aufnahmeeinrichtungen
Das Zusammenleben in großen Gemeinschaftsunterkünften erfordert eine gute Betreuung, um bei Bedarf jederzeit die notwendigen Hilfen einzuleiten.
Sicherheit und Gewaltschutz
Die meisten Menschen fliehen vor gewaltsamen Konflikten und Verfolgung. Haben Sie die zumeist gefährlichen Wege hinter sich gebracht, benötigen Geflüchtete im Ankunftsland vor allem Schutz und das Gefühl von Sicherheit. Zum Schutz und zur Integration von Flüchtlingsfamilien wurden folgende Maßnahmen durch das Land Hessen ergriffen:
STEP-BY-STEP – Ein Pilotprojekt
Gemeinsam mit dem Sigmund-Freud-Institut (SFI) und der Goethe Universität Frankfurt startete im Januar 2016 das Pilotprojekt STEP BY STEP in der Erstaufnahmeeinrichtung Darmstadt, um traumatisierten Asylsuchenden frühe Hilfe zu garantieren und dadurch auch spätere Therapien zu planen (Ende des Projekts: April 2017).
Medizinische Versorgung
Die Medizinische Untersuchungs- und Versorgungspassage (MUVP) ist ein Bestandteil des Ankunftszentrums. In der MUVP werden alle in Hessen ankommenden Asylsuchenden erstuntersucht. Hierbei wird ein besonderer Fokus auf Anzeichen von Infektionserkrankungen und andere akut behandlungsbedürftige Erkrankungen gelegt.
Zuweisung in die Kommunen
Die Pflicht eines Asylbewerbers, in einer Aufnahmeeinrichtung des Regierungspräsidiums Gießen zu leben, wird gemäß § 50 Absatz 4 Asylgesetz durch die Zuweisung in die Kommune beendet.
Integrationsgesetz / FIM
Mit Inkrafttreten des Integrationsgesetzes am 06. August 2016 werden Arbeitsgelegenheiten für Leistungsberechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) im Rahmen des von der Bundesagentur für Arbeit (BA) durchgeführten und vom Bund finanzierten Arbeitsmarktprogramms „Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen“ gefördert.
Förderung der freiwilligen Rückkehr REAG / GARP
In Hessen erfolgt die Mehrzahl der freiwilligen Ausreisen im Rahmen der REAG/GARP-Programme.
umA
Was versteht man unter „umA“? Unter der Bezeichnung „umA“ versteht man minderjährige ausländische Kinder und Jugendliche, die ohne Personensorge- oder Erziehungsberechtigte nach Deutschland einreisen.
Unterstützung der Kommunen
Das Land unterstützt Hessens Landkreise, Städte und Gemeinden sehr engagiert, damit auch sie der großen Herausforderung bestmöglich gerecht werden können.
Abbildung der Broschüre Wegweiser Ehrenamt
Wegweiser für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe 2. Auflage
Die Hessische Landesregierung möchte Ihnen mit diesem Wegweiser größtmögliche Sicherheit in Ihrem ehrenamtlichen Engagement für Flüchtlinge geben.
Teaserbild Broschüre Kita Elternasylverfahren
Informationen für Eltern im Rahmen von Asylverfahren
Das System der hessischen Kindertageseinrichtungen bietet viele Vorzüge für alle Kinder. Bei der Eingewöhnung in ein neues Lebensumfeld kann der Besuch einer Kita helfen, Hürden zu überwinden und die deutsche Sprache spielend zu lernen.

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