Schutz

Kinderrechte und Partizipation

fotolia_38458112_xs_tatyana_gladskih_-_fotolia.com_.jpg

Forschergeist schon in Gießener Kita zu finden
Kinder erforschen ihre Umwelt
© Tatyana Gladskih - Fotolia

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration kümmert sich um die Anliegen der Kinder.

Grundlage sind die Kinderrechte, wie sie unter anderem in dem „Übereinkommen über die Rechte des Kindes“, der UN-Kinderrechtskonvention, festgeschrieben sind. Die Kinderrechtskonvention wurde am 20. November 1989 von den Vereinten Nationen verabschiedet und trat am 5. April 1992 in Deutschland in Kraft.

Die UN-Kinderrechtskonvention beruht auf vier Grundprinzipien:

  • Gleichbehandlung (Schutz vor Diskriminierung) Kinder von 0 bis 10
  • Recht auf Leben und persönliche Entwicklung,
  • Meinungs- und Willensfreiheit (Recht auf Beteiligung)
  • Kindeswohlvorrang

Auf dieser Basis werden die 54 Artikel der Konvention interpretiert. Dabei lassen sich die Artikel der Charta in drei Gruppen einteilen:

  • Versorgungsrechte  (Artikel 7 und 8 und Artikel 23 bis 29 sowie das grundlegende Prinzip des Kindeswohlvorrangs gemäß Artikel 3).
  • Schutzrechte (Artikel 16, Artikel 19 bis 22, Artikel 30 und Artikel 32 bis 38 sowie das grundlegende Prinzip des Kindeswohlvorrangs gemäß Artikel 3).
  • Beteiligungsrechte (Artikel 12 bis 15, Artikel 17 und Artikel 31 sowie das grundlegende Prinzip des Kindeswohlvorrangs gemäß Artikel 3).

Weitere Informationen zur Charta finden Sie auf der Seite des Bundesfamilienministeriums.

Die Förderung von Kinderrechten steckt nicht nur hinter Initiativen oder Projekten mit dem Titel „Kinderrechte“ oder „Partizipation“ in diesem Abschnitt, sondern hinter der gesamten Arbeit für Kinder und Jugendliche im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration.