Landessozialberichterstattung

Aktuelles

Ergebnisse der Pilotstudie „Regionales Sozialmonitoring“

Am 15. Januar 2020 wurden Frau Staatssekretärin Janz und dem Beirat zur Landessozialberichterstattung die Ergebnisse der Pilotstudie „Regionales Sozialmonitoring“ vorgestellt. Die Machbarkeitsstudie zielt darauf, bestehende Datenlücken und –defizite, insbesondere von Sozialdaten unterhalb der Landesebene, zu erkennen und zu beseitigen. Dazu wurde eine Verknüpfung von Landes- und kommunaler Sozialberichterstattung geprüft und in einer ersten Stufe anhand von fünf kontrastierenden Kreisen datenbasierte Indikatorensysteme aufgebaut. Exemplarisch einbezogen wurden die Landkreise Waldeck-Frankenberg, Fulda, Gießen, Groß-Gerau sowie die kreisfreie Stadt Offenbach. In Ergänzung dazu wurden in einem qualitativen Teil der Studie die sozialen Problemlagen/Bedarfe sowie der Abgleich der Passgenauigkeit von überregionalen finanziellen Förderstrukturen und mögliche Bedarfe (Übertragbarkeit von kommunalen Lösungen) untersucht.

Pilotstudie „Regionales Sozialmonitoring“ gestartet

Das Pilotprojekt „Regionales Sozialmonitoring“ bildet die Basis zum Aufbau einer Regionaldatenbank für Hessen. Insbesondere geht es um die Frage: Welche gemeinsame Datengrundlage liegt auf Gemeinde- und/oder Kreisebene vor? Der dazu notwendige Aufbau und die Prüfung der Anschlussfähigkeit kommunaler Daten bzw. Berichte an die Landessozialberichterstattung wird in der Pilotstudie zunächst exemplarisch anhand von fünf kontrastierenden Kreisen und einer kreisfreien Stadt untersucht: Dem Landkreis Waldeck-Frankenberg, dem Landkreis Fulda, dem Landkreis Gießen, dem Landkreis Groß-Gerau sowie der Stadt Offenbach. Um die endogenen Entwicklungspotenziale auf kommunaler Ebene möglichst umfassend beurteilen zu können, soll die quantitative Deskription und Analyse durch qualitative Elemente (z. B. leitfadengestütze Interviews) ergänzt werden.

Erfolgreiche Haushaltserhebung

Über 800 der 850 befragten Haushalte haben an der Haushaltsbefragung zur Lebenssituation in Hessen teilgenommen. Die Daten stehen den wissenschaftlichen Instituten zur Auswertung ab sofort über das Forschungsdatenzentrum (FDZ) zur Verfügung.

  • Zusatzbefragung zur Kinderarmut gestartet: Ausgewählte hessische Haushalte (Stichprobe) werden derzeit mittels eines standardisierten Haushaltsfragebogens zu ihrer Lebenssituation befragt.
  • Arbeit in den Forschungsdatenzentren aufgenommen: Seit Anfang April haben die Wissenschaftler/innen von INIFES und FaSo ihre mikrodatenbasierten Arbeiten an den Forschungsdatenzentren (FDZ) aufgenommen.

Ressortabstimmung beendet

Der Zweite Hessische Landessozialbericht wurde mit den Ressorts der Hessischen Landesregierung abgestimmt und im Dezember 2017 veröffentlicht. 

Pressemeldung: Vorstellung zweiter Hessischer Landessozialbericht

Hessischer Landessozialbericht 2017

PDF icon Hessischer Landessozialbericht 2017 (PDF / 14 MB)
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