Projekt Berufliche Orientierung Inklusion

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Sehbehindertes Mädchen im Unterricht
Sehbehindertes Mädchen im Unterricht
© iStock FatCamera

Förderung beantragen

In Fortsetzung der Initiative Inklusion und in Umsetzung der Initiative „Abschluss und Anschluss – Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss“ ist dieses Projekt mit einer Laufzeit bis 31. Dezember 2020 gestartet. Mit Beginn dieses Schuljahres 2018/2019 können Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen oder Anspruch auf sonderpädagogische Förderung in den Bereichen Sehen, Hören, geistige oder körperliche und motorische Entwicklung eine externe Unterstützung in einem Betriebspraktikum auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erhalten.

Diese passgenauen Unterstützungsmöglichkeiten sollen auf den nachfolgenden Übergang von der Schule in den Beruf vorbereiten, um die gesellschaftliche Teilhabe in den Bereichen der Bildung und Qualifizierung zu verbessern. Hierbei unterstützen Integrationsfachkräfte und das Berufsbildungswerk Südhessen die Lehrkräfte an den hessischen Schulen. Finanziert wird das Angebot der externen Begleitung aus Mitteln der beim Landeswohlfahrtsverband Hessen verwalteten Ausgleichsabgabe.

Berufsorientierung im Anschluss an das Modellprojekt Initiative Inklusion

Die hierzu getroffene gemeinsame Verwaltungsvereinbarung (siehe Downloads) der hessischen Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, des Landeswohlfahrtsverbandes, des Hessischen Kultusministeriums und des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration hat zum Ziel, die Jugendlichen durch sinnvoll aufeinander abgestimmte und sich ergänzende Maßnahmen im Prozess der Berufs- und Studienorientierung zu unterstützen und so zu fördern, dass sie auf der Grundlage ihrer Interessen und Fähigkeiten ihre Berufswahlentscheidung eigenverantwortlich und sachgerecht treffen können. Hierzu gehört auch zunächst die individuellen Neigungen, Eignung und Leistungsfähigkeit der Schüler festzustellen.

Durch Betriebspraktika und -erkundungen erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Berufs- und Arbeitswelt, können ihre Kenntnisse und Fertigkeiten in der Praxis anwenden und sollen dadurch stärker für ihren beruflichen und schulischen Bildungsweg motiviert werden. In diesem Zusammenhang lernen Schülerinnen und Schüler unter anderem, sich unter realen Bedingungen zu bewerben, sich vorzustellen und zu erproben, ob sie den Anforderungen in einem selbst gewählten Beruf genügen. Anzahl, Dauer und Organisationsform der Betriebspraktika sind für die jeweiligen Bildungsgänge unterschiedlich geregelt.

Anmeldung zur Teilnahme

Da es sich bei diesem besonderen Berufsorientierungsangebot grundsätzlich um eine Maßnahme im Rahmen des Besuchs der letzten Schuljahre handelt, stehen die jeweiligen Schulen für weitere Informationen zur Umsetzung des Projekts gerne zur Verfügung. Dort erfolgt daher auch die Anmeldung zur Teilnahme an der Maßnahme.

Der Ablauf einer solchen berufsorientierenden Maßnahme wird in der nachfolgenden Grafik schematisch dargestellt. Weitere Informationen können dem Downloadbereich entnommen werden.

BOM Ablaufschema
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