Pflegemedaille des Landes Hessen

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Gruppenbild aller Geehrten mit Herrn Staatsminister Stefan Grüttner

Die Pflegemedaille des Landes Hessen – eine vom Hessischen Ministerpräsidenten gestiftete Auszeichnung, mit der auf den Einsatz pflegender Angehöriger aufmerksam gemacht wird – ist erstmals 2004 im Rahmen eines Festaktes im Schloss Biebrich in Wiesbaden verliehen worden. Das Land Hessen will damit Dank und Anerkennung für solches herausragendes Wirken übermitteln. Mit der neuesten Auszeichnung soll das Engagement, insbesondere die Nächstenliebe und ihre Beispielhaftigkeit mit der weitreichenden Auswirkung auf das soziale Leben gestärkt werden. „Eine Gesellschaft ist nur dann zukunftsfähig, wenn die Bürgerinnen und Bürger bereit sind, sich einzubringen und Verantwortung für andere zu übernehmen“, betonte seinerzeit der ehemalige Ministerpräsident Roland Koch.

Vorschläge für die Pflegemedaille jederzeit willkommen

Die Nachfrage nach der Pflegemedaille des Landes Hessen ist anhaltend groß, stellt Sozialminister Stefan Grüttner erfreut fest. Mit der Auszeichnung können Personen in Hessen gewürdigt werden, die einen pflegebedürftigen, kranken oder behinderten Menschen, der ihnen nahe steht, unentgeltlich im häuslichen Bereich über einen zusammenhängenden Zeitraum von mindestens fünf Jahren gepflegt und betreut haben. Leistungen der Pflegeversicherung oder ein geringfügiges Entgelt schließen die Ehrung nicht aus.

Vorschlagsberechtigt sind die Kirchen und Religionsgemeinschaften, die Verbände der freien Wohlfahrtspflege, die privatgewerblichen Verbände der Alten- und Behindertenhilfe, die Landesseniorenvertretung Hessen, der Beauftragte der Hessischen Landesregierung für behinderte Menschen, die Selbsthilfegruppen, die Gemeinden und Kreise und jede natürliche Person. Der Vorschlag ist an den Landrat oder Oberbürgermeister zu richten, die ihn mit einer Stellungnahme zur Entscheidung an das Sozialministerium weiterleiten.