Wettbewerb – Lokale Familien stärken

Aktion Generation

final_aktion_generation_17.jpg

Logo Aktion Generation
© HMSI

Ausschreibung „Aktion Generation – lokale Familien stärken“ 2021

Intergenerative Projekte zielen darauf ab, dass Menschen verschiedener Altersgruppen und Generationen zusammenkommen, sich gegenseitig unterstützen und bestenfalls voneinander und miteinander lernen. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration unterstützt solche Initiativen und zeichnet auch in diesem Jahr Konzepte aus, die das Miteinander von Jung und Alt fördern, die vor Ort Verantwortung füreinander übernehmen und dabei bestehende Strukturen, Angebote und Hilfen nutzen und miteinander verknüpfen.

Der Wettbewerb „Aktion Generation – lokale Familien stärken“ ist als Auszeichnung für gelungene kommunale Strategien der bedarfsgerechten Vernetzung und Ausrichtung von Angeboten im senioren- und generationenpolitischen Bereich entworfen. Als solcher wird er in diesem Jahr zum siebten Mal ausgerichtet.

„Intergenerative Solidarität in Zeiten der Pandemie“

ist das Schwerpunktthema des Wettbewerbs „Aktion Generation – lokale Familien stärken“ im Jahr 2021.

Das Sars-CoV2 -Virus hat das öffentliche Leben und unser aller Alltag stark verändert. Durch die Regelungen und Empfehlungen zur Eindämmung der Pandemie sind insbesondere ältere Menschen in ihrer persönlichen Lebensgestaltung eingeschränkt. Doch es hat sich auch gezeigt, dass insbesondere die Solidarität zwischen Jung und Alt ein wesentlicher Bestandteil unserer Kultur und Gesellschaft geworden ist. Diese gelebte intergenerative Solidarität spiegelt sich in vielen unterschiedlichen Projekten vor Ort wider. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration möchte mit der Aktion Generation 2021 jene Solidaritäts-Projekte auszeichnen, die in Pandemiezeiten generationenübergreifend Unterstützung und Hilfe bieten. Projekte, die von, für und mit älteren Menschen gestaltet werden. Wie kann man sozialer Isolation entgegenwirken? Wie können die verschiedenen Akteurinnen und Akteure auf kommunaler Ebene gut zusammenarbeiten? Es soll Solidarität dort gefördert werden, wo sie besonders gebraucht wird – etwa bei alleinstehenden älteren Menschen,  bei Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen zu Hause oder in Altenheimen.

Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Den Bewerbungsvordruck finden Sie auch in der rechten Spalte unter Service. Den ausgefüllten Vordruck senden Sie uns bitte mit ergänzenden Informationen zu Ihrem Projekt per E-Mail zu. Sofern Sie Rückfragen hierzu haben, sprechen Sie uns bitte an, wir sind gerne behilflich.

Es sollen Projekte ausgezeichnet werden, die ein Beispiel geben und zur Nachahmung anregen. Daher ist es wichtig, dass die Projekte nicht nur unter den jeweiligen örtlichen Voraussetzungen gelingen, sondern dass sie sich auch auf andere Orte übertragen lassen. Die eingereichten Projekte sollen ein nachhaltiges Engagement beinhalten. Organisation und Finanzierung der Projekte sollen so angelegt sein, dass von einem dauerhaften Bestand ausgegangen werden kann – auch nach der Corona-Pandemie.

Bei der Bewertung der eingereichten Projekte werden daher folgende Kriterien berücksichtigt:

  • Innovationsgehalt
  • Generationenübergreifender Ansatz
  • Nachhaltigkeit
  • Netzwerkcharakter
  • Verknüpfung von Haupt- und Ehrenamt

Bewerbung und Bewerbungsfrist:

Bewerben können sich Kommunen und Gebietskörperschaften sowie Vereine, Verbände, Kirchen und Institutionen in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kommunen. Die Bewerbungsunterlagen sind bis zum 30. Juni 2021 beim Hessisches Ministerium für Soziales und Integration unter der E-Mailadresse lebenimalter@hsm.hessen.de einzureichen. Sofern der Bewerbung Flyer etc. beigefügt sind, benötigen wir diese in 9-facher Ausfertigung ergänzend auf dem Postweg, Hessisches Ministerium für Soziales und Integration, Abteilung II Familie/Referat II 5, Sonnenberger Straße 2/2a, 65193 Wiesbaden.

Bewerbungen, die nach diesem Datum eingehen, können leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Auswahlverfahren:

Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine Jury, die sich aus einem breit aufgestellten Expertengremium der Hessischen Landesregierung und Landesverwaltung, der Kommunalen Spitzenverbände u. a. zusammensetzt. Sie prüft und bewertet die eingesandten Bewerbungen und beschließt, welche Projekte nominiert und ausgezeichnet werden. Die Preisverleihung findet im Oktober 2021 statt. Die Preissumme beträgt insgesamt 50.000 Euro. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Schließen