Gemeinsames Landesgremium für Hessen

Das Land Hessen hat von seiner gesetzlichen Möglichkeit nach § 90a SGB V, ein gemeinsames Gremium auf Landesebene zu sektorenübergreifenden Versorgungsfragen zu bilden, Gebrauch gemacht.

Besetzung

Neben dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, die Kassenärztlichen Vereinigungen Hessen, die Landesverbände der Krankenkassen sowie die Ersatzkassen gemeinsam, die Hessische Krankenhausgesellschaft, die für die Wahrnehmung der Interessen der Patientinnen und Patienten und der Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen maßgeblichen Organisationen, die hessischen kommunalen Spitzenverbände sowie weitere Beteiligte (z. B. die Kammern im Gesundheitswesen in Hessen) vertreten.

Ziel

Ziel des Gemeinsamen Landesgremiums nach § 90a SGB V ist es, durch eine stärkere Vernetzung an den Schnittstellen der ambulanten und stationären Versorgung sowie einer verstärkten Patientenorientierung eine bedarfsgerechte, qualitativ hochwertige gesundheitliche Versorgung in ganz Hessen zu fördern.

Dazu gibt das Gemeinsame Landesgremium Empfehlungen zu sektorenübergreifenden Versorgungsfragen nach § 90a Abs. 1 Satz 2 SGB V ab. Weiterhin ist dem Gemeinsamen Landesgremium Gelegenheit zu geben, zu der Aufstellung und der Anpassung der Bedarfspläne nach § 99 Abs. 1 und zu den von dem Landesausschuss zu treffenden Entscheidungen nach § 99 Abs. 2, § 100 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 sowie § 103 Abs. 1 Satz 1 des SGB V Stellung