Schutzkonzept

Handlungsempfehlungen für Alten- und Pflegeeinrichtungen

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Altenpflege
© Yakobchuk Olena / Adobe Stock

Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie von besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe sind dabei oftmals aufgrund des Vorliegens von Vorerkrankungen eine besonders gefährdete Gruppe; ihr Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei COVID-19 ist hoch. Daher ist ein umfassendes Schutzkonzept notwendig.

Die vorliegenden Empfehlungen stellen eine Grundlage für die Erstellung individueller Schutzkonzepte sowie für einen bedarfsgerechten und fachlich zeitgemäßen Standard zur Umsetzung dieser Schutzkonzepte dar. Sie sind als Ergänzung zu den individuellen Hygieneplänen und Handlungsempfehlungen zu sehen und ersetzen nicht die individuelle, situationsangepasste Erstellung eines eigenen Schutzkonzeptes. Zudem bedarf es weiterhin der kritischen Prüfung und Begleitung durch den Hygienebeauftragten vor Ort.

Nach § 36 Absatz 1 Infektionsschutzgesetz sind stationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter und pflegebedürftiger Menschen verpflichtet, einen eigenen Hygieneplan vorzuhalten. Dieser ist der aktuellen Situation anzupassen. Hierzu verweisen wir auch auf die Veröffentlichung des Robert-Koch-Institutes zu „Prävention und Management von COVID-19 in Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen“ in der jeweils aktuellen Version.

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