Startseite Gesundheit Infektionsschutz Corona in Hessen Begleitung durch Familie bei Geburten und Sterbeprozessen und Notbetreuung im Sinne des Kindeswohls

Begleitung durch Familie bei Geburten und Sterbeprozessen und Notbetreuung im Sinne des Kindeswohls

Die Begleitung durch engste Familienangehörige bei Geburten und Menschen im Sterbeprozess ist im Einzelfall möglich. Das Betretungsverbot für Kinder wird ausgesetzt, sofern deren Betreuung in einer Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle erforderlich ist.

child-4042446_1920.jpg

Hände von Mutter und Kind
Hände von Mutter und Kind
© Pixabay

Die Hessische Landesregierung hat Änderungen der „Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus“ beschlossen.

Ab Samstag, den 28. März 2020 können im Einzelfall für engste Familienangehörige Ausnahmen zu der bisher geltenden Regelung bei Besuchen zugelassen werden.
Die Einrichtungsleitung, z.B. des Krankenhauses, kann, sofern das behandelnde ärztliche Fachpersonals dies aus ethisch-sozialen Gründen für geboten hält, die Begleitung durch engste Familienangehörige insbesondere bei Geburten oder Sterbeprozessen ermöglichen.
Personen mit Atemwegsinfektionen sind von dieser Ausnahmeregelung ausgeschlossen.
Es handelt sich hierbei um eine Ausnahmeregelung von der „Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus“.

Notbetreuung im Sinne des Kindeswohls

Zeitgleich wird das Betretungsverbot für Kinder ausgesetzt, sofern deren Betreuung in einer Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle aufgrund einer Entscheidung des zuständigen Jugendamts zur Sicherung des Kindeswohls dringend erforderlich ist. Damit ist sichergestellt, das etwa im Fall häuslicher Gewalt eine Entscheidung im Sinne des Kindeswohls getroffen und durchgesetzt werden kann.

Schließen