OP-Verschiebungen

Wiederaufnahme elektiver Eingriffe im stationären und ambulanten Bereich ab der 19. Kalenderwoche

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Krankenhaus
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Basierend auf dem Papier des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) vom 27. April "Ein neuer Alltag auch für den Klinikbetrieb in Deutschland" gelten in einem ersten Schritt diese Regelungen auch für Hessen. Somit sind 25% der insgesamt vorhandenen Intensivbetten für COVID-19-Patientinnen und -Patienten vorzuhalten und die OP-Kapazität ist bis zu 70% für Elektiveingriffe geöffnet. 

Darüber hinaus wird den Ländern in dem Papier des Bundes der „hessische Weg“ empfohlen, nämlich ein Stufenkonzept für die Versorgung und Vorhaltung von Intensivkapazitäten von COVID-19-Patientinnen und -Patienten zu entwickeln, das auf die regionalen Versorgungsstrukturen eingeht. In Hessen wurde bereits vor Wochen erfolgreich einen Planungsstab etabliert, in dem Beteiligte aus den sechs medizinischen Versorgungsregionen koordinierend tätig sind und der den Anforderungen und Strukturen des hessischen Gesundheitssystems Rechnung trägt. Das entwickelte Versorgungskonzept geht auf die Besonderheiten Hessens ein und werde gegenwärtig auf der Grundlage aktueller Belegungszahlen mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten den künftigen Anforderungen entsprechend gemeinsam mit der Hessischen Krankenhausgesellschaft, der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen sowie der Landesärztekammer Hessen, den koordinierenden Krankenhäusern, dem öffentlichen Gesundheitsdienst und allen anderen Systembeteiligten fortentwickelt. Entsprechende Anpassungen des Bundeskonzepts auf die hessischen Besonderheiten sollen in einem zweiten Schritt in der 20. Kalenderwoche durch eine Verordnung geregelt werden.

Die Maßnahme ist zunächst ein angemessener Interessenausgleich zwischen der weiterhin angespannten Lage in Bezug auf SARS-CoV-2 und COVID-19 und den medizinisch berechtigten Interessen aller anderen Patientinnen und Patienten sowie der Krankenhäuser, niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte und aller anderen Akteure im Gesundheitswesen.

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