Influenza

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Eine warm angezogene Frau putzt sich die Nase
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Influenza – im deutschen auch Grippe genannt – ist eine Erkrankung, die durch Viren hervorgerufen wird. Es gibt verschiedene Typen des Influenza Virus (Typ A, B, C), wobei Influenza A nach den beiden Oberflächenstrukturen des Virus Hämagglutinin (H) und Neuraminidase (N) in verschiedene Subtypen unterteilt wird. Bekannt ist der Name H1N1 für die sog. „Schweinegrippe“ oder H5N1 für die sog. „Vogelgrippe“.Die Erbsubstanz der Viren verändert sich schnell und das Virus breitet sich über eine Übertragung durch Tröpfchen leicht von einem zum anderen Menschen aus. Verändert das Virus seine Eigenschaften hat der Mensch keinen Schutz, obwohl er bereits einmal an Grippe erkrankt war.

So treten regelmäßig – in jedem Jahr - Erkrankungswellen (Epidemien) auf. Außerdem scheint sich das Virus am besten in den Herbst- und Wintermonaten zu verbreiten. Bei uns führt die sog. „saisonale“ Influenza zu den typischen Erkrankungswellen, die sich hinsichtlich Schwere, Intensität und betroffenen Altersgruppen unterscheiden können.
Influenza A ist im Gegensatz zu Influenza B und C auch im Tierreich weit verbreitet, am häufigsten sind die Wasservögel betroffen. Es kann zum Überspringen von Influenza Viren vom Tier auf den Menschen kommen. Bei gleichzeitiger Infektion mit verschiedenen Viren (z.B. vom Schwein und vom Mensch) können die Viren ihre Erbsubstanz austauschen. Bei den Influenza A-Viren können sog. Reassortanten besonders leicht entstehen.

Gelingt es einem Virus, oder einer Reassortante sich von Mensch zu Mensch auszubreiten, besteht die Gefahr dass sich das Virus sehr schnell weltweit ausbreitet, weil kein Mensch gegen das Virus geschützt ist. Das nennt man eine Pandemie.