Kinder- und Jugendgesundheitsbericht

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Kinder- und Jugendgesundheitsbericht
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Kinder und Jugendliche brauchen Vorbilder, um sich zu entwickeln. Dies gilt insbesondere für den Aspekt Gesundheit. Ein Beispiel: Kinder, die schon früh regelmäßig mit Tiefkühlgerichten und Fast Food ernährt werden, lernen nicht, was gesunde Ernährung mit Obst und Gemüse bedeuten kann. Auch in Sachen Bewegung könnten Kinder und Jugendliche deutlich reger sein.

Gesundheit kann man "lernen"

Gesundheit ist in vielen Punkten etwas, das Kinder und Jugendliche „erlernen“ können. Wo dies nicht passiert – das zeigt der aktuelle Hessische Gesundheitsbericht (S. 18-50) – sind mitunter Defizite erkennbar, die viele junge Menschen als Bürde mit ins Alter nehmen. Freilich trifft dies nicht in allen Bereichen zu. So zeigt die erfreulich hohe Impfrate bei Kindern, dass sich die Eltern ihrer Verantwortung durchaus bewusst sind.

Kindergesundheit und Kinderschutz weiter verbessern

Aber trotzdem gilt: Wir wollen und müssen die Teilnahme weiter steigern, um Kindergesundheit und Kinderschutz weiter zu verbessern. Bewährt haben sich zum Beispiel die verpflichtenden Kindervorsorgeuntersuchungen U 1 bis U 9 sowie das Neugeborenen-Stoffwechselscreening. Erfolgreich ist auch die Gruppenprophylaxe zur Zahngesundheit. Hessische Kinder weisen gesündere Zähne auf als Kinder aus anderen Bundesländern.