Brustkrebs

179318859.jpg

Eine Frau bei der Mammografie
© Thinkstockphotos

Noch immer stellt Brustdrüsenkrebs die häufigste Krebs-Neuerkrankung bei Frauen in Hessen dar. Im Jahre 2002 beschloss der Bundestag die Einführung eines flächendeckenden Mammographiescreenings, dessen Hauptziel die Senkung der Brustkrebssterblichkeit ist. Dieses Programm richtet sich jedoch nur an Frauen zwischen 50 bis 69 Jahren, da in diesem Alter das Erkrankungsrisiko besonders hoch ist. Doch Frauen sollten auch schon in jüngeren Jahren selbst regelmäßig ihre Brust abtasten. Viele Frauen geben aber an, das nicht regelmäßig zu tun.

Projekt „Selbstuntersuchung der Brust“

Das Projekt „Selbstuntersuchung der Brust“ – eine Kooperation des Hessischen Sozialministeriums und des Landfrauen Verbandes Hessen, der Hessischen Krebsgesellschaft, der Frauenselbsthilfe nach Krebs sowie der Landesärztekammer Hessen, mit Unterstützung des Deutschen Ärztinnenbundes Hessen – richtet sich eben an diese Frauen. An Brustkrebsmodellen des Landfrauenverbands soll zusammen mit Ärztinnen das Abtasten als erste Früherkennungsmethode in 200 lokalen Veranstaltungen des Landfrauenverbands geübt werden. Frauen sollen dabei insbesondere ein Gefühl für ihren Körper entwickeln. Zur Vertiefung der Inhalte erhalten die Teilnehmerinnen ein Informationsblatt am Ende der Veranstaltung.

Mit Unterstützung der Landesärztekammer Hessen stehen außerdem das Mammographiescreening sowie Bewegungs- und Ernährungsprogramme im Mittelpunkt des Projekts. Bisher fanden schon über 100 Veranstaltungen statt, mit denen bereits über 1500 Frauen angesprochen werden konnten.
Weitere Informationen und Termine zum Projekt „Selbstuntersuchung der Brust“ erhalten Sie beim Landfrauenverband.

Das Projekt wird von der AOK Hessen, der Frauenselbsthilfe nach Krebs und dem Landfrauenverband getragen und zusammen mit der hessischen Krebsgesellschaft und dem Hessischen Sozialministerium organisiert.