Gut ausgebautes Netz

Suchthilfe in Hessen

In Hessen existiert ein gut ausgebautes Netz unterschiedlicher Suchthilfeangebote. In der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS) sind die hessischen Einrichtungen der Suchtprävention und der Suchthilfe organisiert.

In Drogen- und Suchtberatungsstellen erhalten abhängigkeitserkrankte Menschen und deren Angehörige fachlich kompetente und anonyme Hilfe, die in der Regel kostenfrei ist. Diese Stellen sind auch Ansprechpartner für Probleme in der Schule, Ausbildung, Betrieben oder in Freizeiteinrichtungen.

Neben der professionellen Beratung stehen in Hessen über 850 Selbsthilfegruppen bereit, die ihre Hilfen in der Vor- und Nachsorge anbieten oder auch Personen, die aus eigener Einsicht und ohne stationäre Behandlung ihre Abhängigkeit überwinden wollen, unterstützen. In einer Repräsentativerhebung, mit der das Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung (ISD) Hamburg beauftragt worden war, sind der Gebrauch psychoaktiver Substanzen und das Glücksspielverhalten in Hessen untersucht worden. Zusätzlich ist dabei die Bekanntheit und Inanspruchnahme der ambulanten Suchthilfe ausgewertet worden. Die beiden Bände dieser Erhebung werden als PDF-Download angeboten.

Hilfe für Kinder in suchtkranken Familien

Unter diesem Titel hat die Hessische Landesstelle für Suchtfragen (HLS) mit Unterstützung des Hessischen Sozialministeriums eine Broschüre veröffentlicht, die zu einer sensibleren Betrachtung der Problematik von Kindern suchtkranker Eltern beitragen soll.

Die Broschüre zeigt die Möglichkeiten auf, wie den Kindern bzw. der gesamten Familie früher und unbürokratischer geholfen werden kann. Die Broschüre enthält weiterhin Adressen von Ansprechpartner/-innen sowie Suchthilfeeinrichtungen in Hessen, die Angebote für Kinder suchtkranker Eltern vorhalten, sie kann bei Downloads heruntergeladen werden.