Corona-Soforthilfe

16 Millionen Euro aus Sondervermögen für Arbeitsmarkt-Projekte

Thema: 
Arbeit
16.10.2020Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

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Eine junge Frau benutzt einen Laptop
© Michael Popiel / Fotolia.com

Die Hessische Landesregierung stellt aus dem Sondervermögen „Hessens gute Zukunft sichern“ zunächst 16 Millionen Euro zur Förderung von Projekten, die benachteiligte junge Ausbildungssuchende unterstützen oder arbeitssuchenden Frauen eine marktnahe Qualifizierung anbieten. „Insgesamt werden hessenweit 64 Projekte für rund 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Weg gebracht“, erklärt Sozial- und Integrationsminister Kai Klose. Der Förderaufruf für die beiden Zielgruppen sei auf große Resonanz gestoßen. „Bei der Auswahl haben sowohl Qualitätskriterien als auch Indikatoren zur regionalen Bedarfslage eine Rolle gespielt“, erläutert Klose. „Besonders wichtig ist uns, dass ein großer Teil der 64 ausgewählten Projekte bereits in den nächsten Wochen anläuft. So erreichen wir die Menschen, die am Arbeitsmarkt jetzt besonders Hilfe brauchen, und das schnell, zielgenau und mit modernen Inhalten.“

Vertiefung der digitalen Kompetenzen

Die geförderten Projekte greifen auch Methoden digitalen Lernens auf, entwickeln und vertiefen die digitalen Kompetenzen der Teilnehmenden. „Digitale Kompetenz ist eine wichtige Voraussetzung, um auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Gerade benachteiligte Menschen brauchen auf diesem Feld eine besondere Unterstützung. Durch die Corona-Pandemie ist besonders deutlich geworden, wie wichtig Digitalkompetenz in unserer Gesellschaft ist“, betont der Minister. Die Träger hätten die entsprechende Schwerpunktsetzung des Förderaufrufs genutzt, um innovative, zielgruppengerechte und praxisnahe Ansätze in diesem Bereich zu entwickeln, die jetzt umgesetzt werden.

Das Förderangebot ist offen für junge Ausbildungssuchende und arbeitssuchende Frauen. Die Teilnehmenden müssen nicht ausschließlich über die Jobcenter zugewiesen werden, sondern können auch direkt vom Träger angesprochen oder selber initiativ werden. Auch das trägt zur schnellen Verfügbarkeit der geförderten Hilfsangebote bei.

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