Europäische Impfwoche

Aktion „Hessen impft. GEGEN MASERN“ bei der DRK Rettungswache in Wiesbaden

Thema: 
Gesundheit
19.04.2017Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Anlässlich der Europäischen Impfwoche vom 24. bis 30.04.2017 besuchte der Hessische Gesundheitsminister Stefan Grüttner im Rahmen der Impfaktion „Hessen impft. GEGEN MASERN“ die DRK Rettungswache in der Flachstraße in Wiesbaden.

Hessen impft. GEGEN MASERN
1 von 2 Bildern
© HMSI

Angesichts der aktuell gemeldeten 83 Masernfälle in Hessen hatte der Gesundheitsminister heute in Wiesbaden nochmals dazu aufgerufen, sich impfen zu lassen. „Impfungen gehören zu den effektivsten Gesundheitsmaßnahmen, da durch Impfungen sowohl Infektionen als auch, bei ausreichender Impfquote, Krankheitsübertragungen verhindert werden“, betonte Grüttner. Wer das nicht beherzige, gefährde nicht nur sich, sondern durch die Ansteckungsgefahr der Krankheiten auch andere. Die Impfungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK gegen Masern Mumps Röteln (MMR) führte vor Ort der Betriebsarzt Prof. Dr. Thomas Weber durch. An der Impfaktion „Hessen impft. GEGEN Masern“ nehmen zahlreiche Gesundheitsämter teil, die vom Hessischen Gesundheitsministerium mit Impfdosen versorgt werden.

„Gerade bei den Mitarbeitern unseres Rettungsdienstes die täglich mit Patienten Kontakt haben, ist ein ausreichender Impfschutz als Eigenschutz aber insbesondere auch als Fürsorgepflicht gegen über Immungeschwächten Patienten von erheblicher Bedeutung. Für die Gewährleistung das der Impfstatus unserer Mitarbeiter immer aktuell im Blick ist und ggf. optimiert wird, haben wir mit unserem Betriebsarzt Herrn Prof. Dr. Thomas Weber einen ausgezeichneten Kenner der Arbeitsmedizinischen Notwendigkeit“, so der Geschäftsführer DRK Rettungsdienst Rhein-Main-Taunus gGmbH, Manfred Stein.

Auch als Erwachsener den eigenen Impfschutz überprüfen

Der Gesundheitsminister erinnerte daran, dass nicht nur Kinder eine Grundimmunisierung bräuchten, sondern manche Impfungen, wie beispielsweise Tetanus, auch eine Auffrischung. Daher sollten auch Erwachsenen, besonders wenn sie nach 1970 geboren sind, ihren Impfschutz überprüfen. „Die sogenannten Kinderkrankheiten wie Masern, Röteln etc. sind nicht harmlos, sondern können schwere Folgen haben“, betonte der Gesundheitsminister. „Impfen schützt und verhindert sowohl Infektionen als auch, bei ausreichender Impfquote, die Krankheitsübertragungen.“ Letzteres sei besonders wichtig, damit sich Personen, die nicht geimpft werden können, wie Menschen mit einer Immunschwäche oder sehr junge Kinder, nicht anstecken. Da es in Deutschland keine Impfpflicht gibt, ist die Impfentscheidung freiwillig.

„Jeder sollte sich informieren und die Möglichkeit der Impfung mit dem behandelnden Arzt besprechen“, erklärte der Minister und wies daraufhin, dass Hessen von Seiten der verschiedensten Stellen – den Ärzten, den Gesundheitsämtern und dem Hessischen Gesundheitsministerium - schon immer über das Thema Impfen aufgeklärt habe. Der überwiegende Teil der Kinder in Hessen ist gegen Masern geimpft und hier zeigt sich bereits eine hohe Quote, die in Hessen über 95 % erreicht.

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecherin: 
Esther Walter
Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
+49 611 817 3408
+49 611 8908 4666
presse@hsm.hessen.de