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Antidiskriminierungsarbeit in Südhessen wird gestärkt

Thema: 
Antidiskriminierung
06.12.2018Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Staatssekretär Klose: „Unsere Antidiskriminierungsarbeit setzt auch vor Ort, im alltäglichen Umgang miteinander, an.“

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Der Beitritt Hessens zur Koalition gegen Diskriminierung im Jahr 2014 und die Einrichtung der Antidiskriminierungsstelle im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration im Folgejahr waren zwei bedeutende Meilensteine zur nachhaltigen Bekämpfung von Benachteiligungen und Ausgrenzungen auf Landesebene. Um den Diskriminierungsschutz und den gesellschaftlichen Zusammenhalt auch vor Ort weiter zu stärken, fördert das Land Hessen seit Oktober den Auf- und Ausbau dreier regionaler Antidiskriminierungsnetzwerke in Nord- und Mittelhessen sowie im Rhein-Main-Gebiet.

Bewusstsein für Diskriminierungen und Ausgrenzungen in der Bevölkerung schärfen

Ab Anfang des nächsten Jahres soll ein entsprechendes Netzwerk auch in Südhessen eingerichtet werden. Für das Haushaltsjahr 2019 ist für dieses Netzwerk eine Förderung von bis zu 75.000 Euro vorgesehen. „Akzeptanz und ein diskriminierungsfreies Miteinander müssen auch aus der Mitte der Gesellschaft kommen und aktiv gelebt werden. Unsere Antidiskriminierungsarbeit setzt deshalb auch vor Ort, im alltäglichen Umgang miteinander, an. Die von uns geschaffenen regionalen Antidiskriminierungsnetzwerke haben die Aufgabe, das Verbindende in unserer Gesellschaft auch regional sichtbar zu machen, um Akzeptanz und Zusammenhalt zu fördern“, erklärte der Bevollmächtigte der Hessischen Landesregierung für Integration und Antidiskriminierung, Staatssekretär Kai Klose.

Das regionale Antidiskriminierungsnetzwerk Südhessen soll – wie die bereits geförderten Netzwerke – das Bewusstsein für Diskriminierungen und Ausgrenzungen in der Bevölkerung schärfen sowie präventive und sensibilisierende Ansätze entwickeln. Die Etablierung und der Ausbau der Antidiskriminierungsarbeit in Südhessen soll selbstständig und passgenau vorangebracht werden. Durch die Bündelung gemeinsamer Interessen soll Antidiskriminierungsarbeit nachhaltig in der Region verankert werden.

Information zur Antragstellung

Die Anträge können ab sofort eingereicht werden. Die Antragsfrist endet grundsätzlich zum 31.01.2019. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration wählt aus den eingehenden Projektvorschlägen einen förderwürdigen Antrag aus, der in 2019 realisiert werden kann. Weitere Informationen und Förderbedingungen sind der Ausschreibung zur Einrichtung des regionalen Antidiskriminierungsnetzwerkes Südhessen zu entnehmen. Bei Rückfragen steht die Antidiskriminierungsstelle im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration gerne zur Verfügung.

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecherin: 
Esther Walter
Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
+49 611 3219 3408
+49 611 32719 4666
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