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Gesundheit

Bundesrat bringt von Hessen initiierte und unterstützte Vorhaben auf den Weg

Thema: 
Gesundheit
29.11.2019Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Mehr Patientensicherheit durch einheitliche Approbationsnachweise / Stärkung der Geburtshilfe vor Ort

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Als Teil einer Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes für einen fairen Kassenwettbewerb in der gesetzlichen Krankversicherung ist heute vom Bundesrat mit breiter Mehrheit der von Hessen eingebrachte Antrag beschlossen worden, eine bundeseinheitliche Regelung für Approbationsnachweise zu erarbeiten. „Mit der Zustimmung des Bundesrats zu unserem hessischen Antrag wurde ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit von Patientinnen und Patienten im gesamten Bundesgebiet genommen“, so der hessische Sozial- und Integrationsminister Kai Klose. „Die Bundesregierung wird darin aufgefordert zu prüfen, wie Urkundenfälschung entgegengewirkt und die Patientensicherheit gestärkt werden kann und ob das hessische Modell Vorbild für das gesamte Bundesgebiet sein könnte.“

In Hessen gibt das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen (HLPUG) potenziellen Arbeitgebern bereits vor der Einstellung eines Arztes oder einer Ärztin Auskunft, ob und mit welchem Inhalt eine Approbationsurkunde ausgestellt wurde. Außerdem sind hessische Urkunden mit einem Prägesiegel versehen, das die Fälschung – z.B. im Vergleich zu Stempelsiegeln – erschwert.

Der Bundesrat verabschiedete außerdem einen von Rheinland-Pfalz, Hessen, Bremen und Hamburg gestellten Entschließungsantrag zur Stärkung der Geburtshilfe vor Ort. „Dieser Antrag unterstreicht die Bedeutung der Arbeit von Hebammen und fordert Verbesserungen bei der Bezahlung und Absicherung dieses Berufsstandes sowie im Bereich der Personalausstattung in der Geburtshilfe“, betont Klose.

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