Unterstützung für schwerstkranke Menschen

Eröffnung des ersten Tageshospizes „LEBENSZEIT“ in Hessen

Thema: 
Soziales
09.09.2021Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Sozial- und Integrationsminister Kai Klose: „Trotz schwerer Krankheit am sozialen Leben teilhaben.“

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Eröffnung des Tageshospizes
Kai Klose, Hessischer Minister für Soziales und Integration, Wolfgang Schuster, Landrat, Prof. Günther Brobmann, Vorsitzender Förderkreis Hospiz-Mittelhessen e.V., Norbert Spory, Vertreter der Sparkassenstiftung, Monika Stumpf, Geschäftsführerin und Hospizleiterin des Hospiz Mittelhessen Tobias Gottschalk, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken, Manfred Wagner, Oberbürgermeister von Wetzlar (v.l.n.r.)
© HMSI

Sozial- und Integrationsminister Kai Klose besucht heute im Rahmen der Eröffnung des ersten Tageshospizes in Hessen das Haus Emmaus in Wetzlar, eine Einrichtung der Hospiz Mittelhessen gGmbH. Mit der Schaffung des angegliederten Tageshospizes „LEBENSZEIT“ können dort nun auch Palliativpatientinnen und -patienten versorgt werden, die zu Hause leben, um ihnen in ihrer gewohnten Umgebung weiter Teilhabe am sozialen Leben zu ermöglichen.

„Mit teilstationären Hospiz-Angeboten wie diesem wird dem Wunsch schwerstkranker Menschen Rechnung getragen, ihre letzten Tage in vertrauter Umgebung verbringen zu können“, so Klose. „Ein- oder mehrmals pro Woche können unheilbar erkrankte Menschen hier schmerzlindernde Therapien in Anspruch nehmen und so trotz ihrer schweren Krankheit weiter am Leben teilhaben.“

Bereits 110 Hospizinitiativen in Hessen

Mit neuen Möglichkeiten zur Förderung regionaler Netzwerke hat das Hessische Ministerium für Soziales und Integration eine weitere Initiative gestartet, die der Hospizarbeit und Palliativversorgung in Hessen zugutekommt. Das Ziel ist, bestehende regionale Unterstützungsangebote stärker miteinander zu verbinden, um so die Versorgung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu verbessern und sicherzustellen. So soll unter anderem vermieden werden, dass es am Lebensende noch zu unnötigen Verlegungen in ein Krankenhaus kommt.

Aktuell sind in Hessen 110 ambulante Hospizinitiativen tätig. In den hessischen Hospizdiensten sind etwa 2.500 qualifizierte ehrenamtlich Tätige aktiv. Zusätzlich zu den ambulanten Hospizdiensten existieren in Hessen 23 stationäre Hospize sowie ein stationäres Kinderhospiz. Darüber hinaus versorgen 25 Teams der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) – hiervon drei speziell für Kinder- und Jugendliche – an sieben Tagen die Woche und 24 Stunden am Tag schwerstkranke Menschen.

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Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
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