Familienminister Grüttner besucht Zentrum für Jung und Alt (ZenJA) | Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
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Zukunftswochen „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“

Familienminister Grüttner besucht Zentrum für Jung und Alt (ZenJA)

Thema: 
Familie, Soziales
15.05.2018Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

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Stefan Grüttner im Gespräch mit Barbara Wermann
Im Familiencafé: Stefan Grüttner im Gespräch mit Barbara Wermann, Gastgeberin im Familiencafé.
© HSM

Im Rahmen der vierten Zukunftswochen der Hessischen Landesregierung unter dem Themenschwerpunkt „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ hat Familienminister Stefan Grüttner heute das Zentrum für Jung und Alt (ZenJA) in Langen besucht. Das ZenJA in Langen verbindet Leistungen als Mütterzentrum, Mehrgenerationenhaus und Familienzentrum. „Die wertvolle Arbeit der Mehrgenerationenhäuser, Familienzentren und Mütterzentren ist ein wichtiger Baustein für ein gut funktionierendes Zusammenleben. Außerdem fördern sie den wichtigen Dialog zwischen den Generationen, der bei den aktuellen demographischen Verschiebungen von großer Bedeutung ist“, betonte der Familienminister.

Das Mehrgenerationenhaus, Mütterzentrum und Familienzentrum ZenJA (Zentrum für Jung und Alt) ist ein Ort, an dem junge und alte Menschen sich begegnen, miteinander ins Gespräch kommen, gemeinsam aktiv sind und einander unterstützen. ZenJA wird im Rahmen des Bundesprogramms als Mehrgenerationenhaus und vom Land Hessen als Familienzentrum gefördert.

„Kompetenzansatz“ des Mütterzentrums Langen

Die Ursprungseinrichtung bildet das Mütterzentrum Langen. Es gehört zu den Mütterzentren der ersten Stunde und kümmert sich seit 1986 in vorbildlicher Weise um die Belange von Kindern, Müttern, Vätern und Familien. Im Mütterzentren sind Expertinnen am Werk, die den Familienalltag am besten kennen und wissen, wo was fehlt und wie Verbesserungen für die Praxis aussehen müssen. Dieser „Kompetenzansatz“ ist bis heute ausgesprochen erfolgreich. Durch einen hohen Anteil von ehrenamtlicher Arbeit stellen Mütterzentren in Hessen viele Angebote für Familien zur Verfügung und stärken so das Selbsthilfepotential.

Förderung von Familienzentren und Mehrgenerationenhäusern

Hessen fördert seit 2011 Familienzentren. Die Hessische Landesregierung wird im laufenden Jahr 154 Familienzentren und Fortbildungen, Vernetzungstreffen etc. fördern. Familienzentren finden sich sowohl im städtischen Bereich als auch in ländlichen Regionen.

Die Mehrgenerationenhäuser werden vom Bund und, mit einem Anteil, von der betreffenden Kommune, dem Land Hessen oder auf andere Weise gefördert. Weitere Informationen finden Sie unter www.bmfsfj.de (Engagementpolitik -> Mehrgenerationenhäuser). In Hessen gibt es aktuell 39 Mehrgenerationenhäuser.

„Rahmen für gesellschaftlichen Zusammenhalt schaffen“

„Der gesellschaftliche Zusammenhalt ist eine Grundlage des Miteinanders, ohne den unsere Demokratie nicht funktioniert“, erklärte Minister Grüttner. „Das erfordert“, so der Minister weiter, „die unterschiedlichsten Interessen zusammenzuführen: Die der jüngeren und der älteren Mitbürger, derer, die den Wohlstand erarbeiten und davon profitieren, wie auch derjenigen, denen es nicht so gut geht und die daran weniger Anteil haben.“ Auch gelte es, die Menschen in den ländlichen Regionen ebenso zu stärken, wie in den Städten und Metropolen. Die Interessen von Wirtschaft und Umwelt dürfen ebenfalls nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern müssen zusammen gedacht werden. Alles dies hat die Landesregierung bisher im Blick gehabt und Hessen für die Zukunft gut aufgestellt. Grüttner: „Die Politik allein kann den gesellschaftlichen Zusammenhalt nicht selbst hervorbringen, aber die richtigen Rahmenbedingen dafür schaffen.“

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