Ausbildung im Gesundheitswesen

Hebammenschule in Frankfurt eröffnet

Thema: 
Arbeit
01.09.2017Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

hebammenschule.jpg

Minister Stefan Grüttner bei der Eröffnung der Hebammenschule in Frankfurt
Minister Stefan Grüttner (zweiter von links) bei der Eröffnung der Hebammenschule in Frankfurt
© HMSI

Frankfurt/Main. Die Eröffnung der gemeinsamen Hebammenschule der Carl Remigius Medical School, des Bürgerhospitals sowie des Universitätsklinikums Frankfurt nannte Hessens Gesundheitsminister Stefan Grüttner einen „wichtigen Startschuss zu einer besseren Versorgung mit Hebammen für die Eltern in Hessen.“ „Hier zeigen drei Akteure, wie wichtig Kooperationen im Gesundheitswesen sind und leisten mit der Hebammenschule einen wichtigen Beitrag zur Gewinnung von Personal für diesen Bereich und für eine gute Ausbildung.“ Außerdem habe diese Schule Außenwirkung, die gut sei für das Image des Berufsbildes. Grüttner betonte: „Wir haben im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration diese Initiative von Anfang an sehr unterstützt und im Hintergrund daran mitgewirkt, dass die staatliche Anerkennung funktionieren kann und vor allen Dingen daran, dass es nun auch möglich sein wird, die 15 Schülerinnen von Aschaffenburg nach Frankfurt wechseln zu lassen, um bereits 2018 ihre staatliche Prüfung hier zu absolvieren. Wir sprechen über insgesamt 39 Ausbildungsplätze, die in den Jahren 2018 und 2019 weiter ausgebaut werden sollen.“

Landesweite Studie in Vorbereitung

Ab der kommenden Woche beginne der theoretische Unterricht für die 23 Schülerinnen und einen Schüler des ersten Jahrgangs. Den praktischen Teil der dreijährigen Ausbildung absolvieren die angehenden Hebammen und Entbindungspfleger in einer der beiden Kliniken. Sie durchlaufen hier unterschiedliche medizinische Fachabteilungen und werden auch auf eine freiberufliche Tätigkeit vorbereitet. Der Gesundheitsminister sagte, dass es derzeit in vielen Regionen nicht immer so viele Hebammen gibt, wie die Familien nachfragen. „Das ist bei uns angekommen und es ist nicht erst seit heute ein Thema, das wir auf der Agenda haben. Aktuell werde ich gemeinsam mit dem Hessischen Hebammenverband und dem Verein Mother Hood e.V. eine landeweite Untersuchung angehen. Wir wollen wissen, wie ist das vollständige Bild? Dazu braucht es eine Strukturanalyse. Ich möchte wissen, wie das Leistungsangebot und die Arbeitsbedingungen im Detail sind und wir müssen uns ein genaues Bild über die Inanspruchnahme und den Bedarf machen, um dann möglichst passgenau handeln und uns kümmern zu können.“

Abschließend dankte Grüttner den drei Kooperationspartnern dafür, dass sie die Hebammenschule und die Ausbildungsmöglichkeiten gemeinsam geschaffen haben und wünschte den zukünftigen Hebammen und Entbindungspflegern eine gute und erfolgreiche Ausbildung.

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecherin: 
Esther Walter
Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
+49 611 817 3408
+49 611 8908 4666
presse@hsm.hessen.de