Hessen gegen Krebs | Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
Weltkrebstag

Hessen gegen Krebs

Thema: 
Gesundheit
02.02.2018Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Gesundheitsminister Stefan Grüttner: „Hessische Landesregierung ist aktiv gegen Krebs – Prävention ist ein wichtiger Baustein, um Krebs entgegen zu wirken und erkrankten Menschen ein Leben mit Krebs zu erleichtern“

Wiesbaden. „Verschließen Sie beim Thema Krebs nicht die Augen. Setzen Sie sich mit Ihrem Risiko auseinander und gehen Sie zu Früherkennungsuntersuchungen“, appellierte Gesundheitsminister Stefan Grüttner heute in Wiesbaden anlässlich des Weltkrebstages. Dank der sich immer weiter verbessernden medizinischen Möglichkeiten, sei heute auch mit einer Krebsdiagnose ein Leben mit dem Krebs und auch guter Lebensqualität vielfach möglich. „Eine Krebserkrankung ist heutzutage nicht unmittelbar einem Todesurteil gleichzusetzen“, betonte Grüttner. Dennoch bleibe Vorsorge wichtig. „Unser gemeinsames Ziel zusammen mit der Hessischen und Deutschen Krebsgesellschaft ist es, die Bevölkerung über die Präventionsmöglichkeiten und die Notwendigkeit von Vorsorgeuntersuchungen aufzuklären und gleichzeitig über die vielen Angebote von der Krebsprophylaxe bis zur Unterstützung im Leben mit und nach einer Krebserkrankung zu informieren“, unterstrich der Minister.

„Bereits 2012 haben wir die 1. Hessische Krebspräventionsinitiative „du bist kostbar – Hessen gegen Krebs“ gestartet“, erklärte der Gesundheitsminister. „Zudem hat das Hessische Onkologie-Konzept in den zurückliegenden Jahren ganz wesentlich dazu beigetragen, dass die Versorgung von Krebspatienten in Hessen kontinuierlich verbessert werden konnte. Derzeit wird das Konzept mit dem Ziel fortentwickelt, eine bessere Vernetzung zwischen der stationären und ambulanten Versorgungsebene unter Einbeziehung des Krebsregisters zu erreichen. Ziel ist es, den Patientinnen und Patienten bei ihren schweren Erkrankungen, deren Diagnose und Therapie in der Regel mehrere Jahre andauert, eine qualitativ hochwertige und gut aufeinander abgestimmte ambulante wie stationäre Versorgung anbieten zu können“, betonte der Gesundheitsminister.

„Wir brauchen in Hessen mehr Interesse an primärer Prävention, die Großteils kostenfrei über die Krankenkassen angeboten wird. Die Vorsorgeprogramme retten Leben durch die frühzeitige Erkennung von frühen Krebsstadien, die heute mehrheitlich zu heilen sind“, so Prof. Dr. med. Christian Jackisch vom Sana Klinikum Offenbach.

In Hessen erkranken pro Jahr zwischen 30.000 und 33.000 Personen an Krebs (2013). Trotz der kontinuierlichen Fortschritte  in der onkologischen Versorgung nimmt die Anzahl der Krebsneuerkrankungen bedingt durch die Alterung der Bevölkerung stetig zu.

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