Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
Zukunftskongress

Interkulturelle Öffnung der Stadt wird vorbildlich vorangebracht

Flörsheim. Anlässlich des Abschlusses der Zukunftskonferenz in Flörsheim sagte der Staatssekretär im Ministerium für Soziales und Integration und Bevollmächtigte für Integration und Antidiskriminierung, Jo Dreiseitel, am Samstag: „Die Stadt Flörsheim am Main hat sich auf den Weg gemacht, ihre Willkommenskultur auszubauen. Das unterstützen wir von Seiten des Ministeriums aus voller Überzeugung. Ganz aktuell hat Hessen auf der Integrationsministerkonferenz dem Leitantrag, eine Willkommenskultur in Deutschland und in unserem Bundesland weiter auszubauen, zugestimmt. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir eine solche Kultur brauchen, damit alle Menschen, die hier leben und leben möchten, sich wohlfühlen und persönlich und beruflich wohlfühlen können“, so der Bevollmächtigte. Dreiseitel führte weiter aus, dass eine zukunftssichere Fachkräftesicherung ohne Zuwanderung nicht möglich sein werde. Daher gehe Flörsheim den richtigen Weg, wenn die Stadt mit ihrem Projekt Zukunftskonferenz hier neue Wege ausprobiere.

Nachdem bereits in den vergangenen Monaten verschiedene Workshops mit Verwaltungsbeschäftigten, aber auch mit Vertretern von Vereinen und Verbänden zum Thema Interkulturelle Öffnung stattgefunden haben, fand das Projekt seinen vorläufigen Abschluss mit der Zukunftskonferenz an diesem Samstag. Der Staatssekretär bekräftigte auf der Veranstaltung den Willen der Landesregierung, die Willkommenskultur in Hessen weiter auszubauen. Selbstverständlich seien die Kommunen dabei wichtige Partner. „Ich lege Wert darauf, mehr Menschen mit Migrationshintergrund für die Verwaltung zu gewinnen, die interkulturelle Kompetenz des Personals zu stärken und dafür zu sorgen, dass die Vielfalt der Gesellschaft bei allen Planungs-, Organisations- und Personalentscheidungen mitgedacht wird“, führte Dreiseitel aus. Er betonte weiter: „Wir möchten in Hessen Integrationspolitik strategischer und konzeptioneller gestalten. Das setzt zum einen voraus, dass wir Integration als Aufgabe aller Menschen verstehen und also auch alle mit einbeziehen, damit man zu einem echten „WIR“ kommen kann. Zum anderen folgt daraus, dass Verwaltung, aber auch Zivilgesellschaft in Form von Vereinen und Verbänden ihre Angebote und ihre hergebrachten Formen Bürgerinnen und Bürger anzusprechen, überdenken müssen. Um neue Wege auszuprobieren, ist es wichtig mit allen Einwohnerinnen und Einwohnern im Gespräch zu sein. Die Zukunftskonferenz beweist, dass dies in Flörsheim funktioniert.“

Unterstützt wird Flörsheim bei diesem Vorhaben neben dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration und vom Europäischen Integrationsfonds.

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