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Antidiskriminerung

Internationaler Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie

Thema: 
Antidiskriminierung
16.05.2017Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Staatssekretär Jo Dreiseitel: „Homo-,Trans-, und Biphobie dürfen in Hessen keinen Platz finden. Wir lehnen Feindseligkeiten auf das Schärfste ab“

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Hände und Unterarme fassen sich gegenseitig und bilden so ein Netz aus Armen
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Anlässlich des am 17. Mai stattfindenden Internationalen Tages gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie (IDAHOBIT) betonte der Hessische Bevollmächtigte für Integration und Antidiskriminierung, Staatssekretär Jo Dreiseitel: „Wir setzen uns entschieden gegen Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer geschlechtlichen und sexuellen Identität ein. Als eine wichtige Maßnahme gegen jegliche Art von Diskriminierung hat die Hessische Landesregierung daher eine Antidiskriminierungsstelle im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration als Anlaufstelle für alle Menschen geschaffen, die sich diskriminiert sehen“. Die Arbeit dort setze sich ein und stehe für die Akzeptanz unterschiedlicher sexueller und geschlechtlicher Identitäten, für die freie Entfaltung der Persönlichkeit und für ein diskriminierungsfreies Zusammenleben aller Menschen in Hessen.

„Die Stabsstelle Antidiskriminierung ist dabei, in Zusammenarbeit mit den Interessenvertretungen der Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*, intergeschlechtlichen sowie queeren Menschen einen Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt zu erarbeiten. Dabei handelt es sich um ein Paket von Maßnahmen zur Förderung der Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt. Im Rahmen des Aktionsplans werden auch Fördermittel für Projekte zur Verfügung gestellt, die den Zielen des Aktionsplans dienen. Im vergangenen Jahr wurden bereits über 20 Projekte gefördert und auch in diesem Jahr werden wir wieder zahlreiche Projekte von zivilgesellschaftlichen Organisationen unterstützen“, betonte der Staatssekretär.

Hintergrund

Der Internationale Tag gegen Homophobie wird seit dem Jahr 2005 alljährlich am 17. Mai begangen. Er wurde als Gedenktag gegen die Diskriminierung und Verfolgung von Lesben und Schwulen ins Leben gerufen und erinnert an den 17. Mai 1990, den Tag, an dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel gestrichen hat. 2009 wurde der Begriff der Transphobie in den Namen des Gedenktages aufgenommen, da die Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung sich von Transphobie unterscheidet. Seit letztem Jahr ist auch der Begriff Biphobie Bestandteil des Gedenktages.

Zu den Begrifflichkeiten: Homophobie drückt sich durch Ablehnung und Feindseligkeiten aus und richtet sich gegen homosexuelle Menschen, also Männer oder Frauen, die gleichgeschlechtlich lieben und begehren. Biphobie richtet sich gegen bisexuelle Menschen, also gegen Menschen, die sich emotional und/oder sexuell zu Männern und Frauen hingezogen fühlen. Transphobie beschreibt Vorurteile und Diskriminierungen gegenüber Trans*Personen (transgender, transsexuelle oder transidente Personen). Der Begriff Trans* umfasst ein breites Spektrum von Selbstdefinitionen und Lebensweisen von Menschen, die sich nicht oder nur zum Teil mit dem ihnen bei Geburt zugewiesenen biologischen Geschlecht identifizieren.

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