Förderung

Jahresveranstaltung des Europäischen Sozialfonds

Thema: 
Soziales
05.02.2020Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Staatssekretärin Anne Janz: „Europa wirkt in Hessen – zum Beispiel mit Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds.“

Anlässlich der Jahresveranstaltung des Europäischen Sozialfonds (ESF) heute in Langen betont die Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, Anne Janz, die Notwendigkeit und Bedeutung der ESF-Mittel: „Diese Mittel sind ein wichtiges Instrument zur Förderung von Beschäftigung und sozialer Eingliederung. Mit diesen Mitteln wird in Hessen sehr viel Positives für die Bürgerinnen und Bürger erreicht.“

Informationsaustausch und zukünftige Gestaltung

Die neue Förderperiode des ESF beginnt am 1. Januar 2021. Die Jahresveranstaltung bietet den Partnern und Interessierten die Möglichkeit, sich über die Rahmenbedingungen zu informieren und sich in die Gestaltung des zukünftigen ESF+ einzubringen. „Die Entwicklung und Umsetzung der Förderansätze ist und bleibt eine Gemeinschaftsaufgabe, die wir zusammen angehen sollten. Denn nur so kann eine bedarfsgerechte und zielgerichtete Programmqualität erreicht werden, die zu einer hohen Akzeptanz der ESF-Förderung bei den hessischen Bürgerinnen und Bürgern und Unternehmen führt“, erklärt Anne Janz.

172 Millionen Euro in aktueller Förderperiode

Hessen blickt auf eine bisher erfolgreiche Umsetzung der laufenden Förderperiode zurück. In der aktuellen Förderperiode stehen 172 Mio. Euro aus dem ESF zur Verfügung. Mehr als 172 Mio. Euro kommen aus nationalen Mitteln, insbesondere auch aus Landesmitteln, hinzu. Ziele des ESF Hessen sind die Etablierung von lebenslangem Lernen, die Förderung sozialer Inklusion sowie die Bekämpfung von Langzeit- und Jugendarbeitslosigkeit und von Armut.

Bis Anfang 2020 partizipierten 75.854 Personen an den Zuwendungen, 32.962 Frauen (43 Prozent) und 42.892 Männer (57 Prozent). 37.243 Teilnehmende und somit fast die Hälfte waren jünger als 25 Jahre, der Anteil der Teilnehmenden über 54 Jahren lag bei 4 Prozent. Rund 47 Prozent der geförderten Personen hatten einen Migrationshintergrund. Bei 23.451 Teilnehmenden (31 Prozent) handelte es sich um Arbeitslose, von denen 18.989 statistisch als Langzeitarbeitslose eingestuft waren.

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Pressesprecherin: 
Alice Engel
Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
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