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Langzeitarbeitslose

„Kompetenzen entwickeln – Perspektiven eröffnen“ für Langzeitarbeitslose

Thema: 
Arbeit
09.05.2017Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel überreicht Förderbescheide: „Hessen ist mit der Initiative auf einem guten Weg, um Langzeitarbeitslose nachhaltig und existenzsichernd auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu integrieren“

Neue Wege Kreis Bergstraße
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© HMSI

Die Initiative „Kompetenzen entwickeln – Perspektiven eröffnen“ der Hessischen Landesregierung, die sich an Langzeitarbeitslose richtet, geht nun in die zweite Phase: Dr. Wolfgang Dippel, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, hat heute in Wiesbaden den in 2017 neu dazu gekommenen Projekten die Förderzusage überreicht. Insgesamt handelt es sich um sechs Projekte der Träger BauHaus Werkstätten Wiesbaden, KCA Jobcenter Main-Kinzig-Kreis, Arbeit und Bildung e. V., Landkreis Waldeck-Frankenberg, Diakonisches Werk Frankfurt, Neue Wege Kreis Bergstraße und startHaus GmbH, Offenbach, die bis 2019 mit insgesamt rund drei Millionen Euro gefördert werden.

Die Initiative „Kompetenzen entwickeln – Perspektiven eröffnen“ zielt darauf ab, Menschen, die seit mindestens zwei Jahren Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II beziehen – z.B. Arbeitslosengeld II –  einen Wiedereinstieg in eine sozialversicherungspflichtige und zukunftssichernde Beschäftigung zu ermöglichen und somit neue Perspektiven zu eröffnen und soziale Teilhabe zu sichern. Im Fokus stehen dabei u.a. Menschen, die Familienverantwortung tragen oder denen es an einer Ausbildung oder an Berufserfahrungen fehlt. „Es zeigt sich bereits jetzt, dass Hessen mit der Initiative auf einem guten Weg ist, um Langzeitarbeitslose nachhaltig und existenzsichernd in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu integrieren“, erklärte Dr. Dippel.

Die geförderten Projekte sehen eine ganzheitliche Betreuung, einen schnellen, unkomplizierten Zugang zu allen notwendigen Leistungsangeboten, wie zum Beispiel der Kinderbetreuung oder Schuldnerberatung, und die Vernetzung mit potentiellen Arbeitgebern vor. „Wir wollen mit unserem Förderangebot den Menschen Chancen eröffnen und ihre  soziale Teilhabe sichern - besonders für diejenigen, die Familienverantwortung tragen oder älter sind und trotzdem noch etwas lernen und leisten wollen“, so der Staatssekretär. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration begleitet die Projekte und ermöglicht einen regelmäßigen Austausch zwischen den Trägern.

Bereits zum zweiten Mal hatte das Hessische Ministerium für Soziales und Integration, Landkreise, kreisfreie Städte, Jobcenter sowie Unternehmen und Institutionen der Sozialwirtschaft aufgerufen, Projekt-Konzepte einzureichen. Insgesamt sind 15 Konzepte eingegangen. Ausgewählt wurden sechs Projekte, die auf einem regional vernetzten Ansatz aufbauen, sozialintegrative Leistungen einbeziehen und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit unterschiedlichen Angeboten begleiten. „Die große Anzahl an Förder-Anträgen zeigt: Mit ‚Kompetenzen entwickeln. Perspektiven eröffnen‘ haben wir die richtigen Akzente gesetzt. Ich freue mich, dass sich auf unsere erneute Ausschreibung im Herbst 2016 wieder so viele hessische Kommunen, Jobcenter, Qualifizierungsträger und Unternehmen mit innovativen Ideen gemeldet haben, um Langzeitarbeitslose zu qualifizieren und mit neuen Wegen eine zukunftssichernde Beschäftigung für sie zu finden“, betonte der Staatssekretär.

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