Perfekte Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund | Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
Zukunftswochen

Perfekte Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund

Thema: 
Soziales
02.02.2018Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Sozialminister Stefan Grüttner besucht Rettungshundestaffel in Hofheim, "Hund und Mensch im Einsatz für den schnellen Schutz der Bevölkerung“

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Sozialminister Stefan Grüttner besuchte heute die, mit dem Hessischen Katastrophenschutzpreis 2017 ausgezeichnete, Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes in Hofheim-Wallau
Sozialminister Stefan Grüttner besuchte die, mit dem Hessischen Katastrophenschutzpreis 2017 ausgezeichnete, Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes in Hofheim-Wallau
© HMSI

Hofheim. Unter dem Motto „Bereit für Morgen“ hat die Hessische Landesregierung ihre Zukunftswochen gestartet, bei denen alle Minister und Staatssekretäre Einrichtungen, Projekte und Institutionen besuchen, die für die Schwerpunkte der Politik der Landesregierung und die Zukunftsfähigkeit Hessens stehen. Sozialminister Stefan Grüttner besuchte heute die mit dem Hessischen Katastrophenschutzpreis 2017 ausgezeichnete Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes, Ortsverein Hofheim-Wallau.

Die Rettungshundestaffel des DRK-Ortsverbandes bestreitet gemeinsam mit der Rettungs-Ortungstechnikeinheit der Feuerwehr der Stadt Bad Soden Einsätze zur Personenfindung im Main-Taunus-Kreis und zum Teil auch im Hochtaunuskreis. In den letzten drei Jahren waren es ca. 35 Einsätze. Die gemeinsame Zusammenarbeit beschränkt sich dabei nicht nur auf die Einsätze, sondern es werden auch gemeinsame Übungen durchgeführt oder Veranstaltungen ausgerichtet, die die Arbeit der Rettungshundestaffel zeigen. „Die beiden Organisationen sind mit ihrer Kooperation beispielgebend für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Feuerwehr und Hilfsorganisation“, lobte der Sozialminister.

Rettungshundestaffeln werden in Hessen im Katastrophenschutz von öffentlichen Trägern, zum Beispiel den Feuerwehren und der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk,  und anerkannten privaten Trägern wie dem Arbeiter-Samariter-Bund, dem Deutschen Roten Kreuz, der Johanniter-Unfall-Hilfe und dem Malteser Hilfsdienst mit über 200 geprüften bzw. in Ausbildung befindlichen Hunden vorgehalten. Die Hilfsorganisationen werden vom Land mit über 1,2 Mio. Euro jährlich in gefördert.

Daneben werden für die nach dem Katastrophenschutzkonzept des Landes vorgesehenen Einheiten die erforderliche Fahrzeugausstattung und –Ausrüstung vom Land Hessen gestellt. Die Fahrzeuge und deren Ausstattung werden auf der Grundlage von DIN-Normen oder zwischen Bund und Ländern abgestimmten Konzepten aufgebaut. Das Land hat seit 2008 insgesamt über 50 Mio. € für die Fahrzeugausstattung zu Verfügung stellen können und nimmt somit im Ländervergleich einen Spitzenplatz ein.

„Es müssen nicht immer gleich Katastrophen sein, um die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer auf den Plan zu rufen. Vielmehr leisten die Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes wertvolle Unterstützung in der täglichen Gefahrenabwehr", so der Minister. Derzeit sind rund 23.000 Ehrenamtliche in mehr als 680 Einheiten engagiert. Weitere 3.300 Mitglieder des Technischen Hilfswerks stehen bei entsprechenden Lagen zur Verfügung. „Die Förderung und Stärkung des Ehrenamtes im Katastrophenschutz nimmt für die Landesregierung eine wichtige Rolle ein.  Ohne die ehrenamtlichen Einsatzkräfte wäre ein flächendeckender, schlagkräftiger und schneller Schutz der Bevölkerung nicht möglich“, unterstrich Minister Grüttner.

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