Gutachten zur Geburts- und Hebammenhilfe:

Runder Tisch berät Handlungsempfehlungen

Thema: 
Gesundheit, Familie
04.09.2020Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Sozial- und Integrationsminister Kai Klose will Zugang zu Hebammenleistungen erleichtern.

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Eltern küssen ihr Kleinkind
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Heute hat sich der Runde Tisch „Zukunftsprogramm Geburts- und Hebammenhilfe in Hessen“ auf Einladung von Sozial und Integrationsminister Kai Klose erneut getroffen, um sich darüber auszutauschen, welche Handlungsempfehlungen des Gutachtens zur Versorgung mit Hebammen- und Geburtshilfe besonders zu fokussieren sind. Das Gremium setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern von Hebammen, Geburtshelfern, Geburtskliniken und -häusern, Eltern, Hebammenschulen, Frauen-, Kinder- und Jugendärztinnen sowie -ärzten, Krankenkassen und Kommunalen Spitzenverbänden zusammen. Grundlage für die heutigen Beratungen der zentralen Akteure der Geburts- und Hebammenhilfe in Hessen sind die Handlungsempfehlungen des wissenschaftlichen Beirats aus dem Gutachten zur Hebammenhilfe.

Der Sozial- und Integrationsminister dankt den Teilnehmenden des Runden Tisches für die engagierte Diskussion: „Gemeinsam sind wir dabei, die Maßnahmen zu ermitteln, die künftig sukzessive umgesetzt werden sollen. Es war richtig, hierzu die unterschiedlichen Perspektiven von Fachleuten und Betroffenen im Rahmen unseres Runden Tischs zusammenzubringen, um ein möglichst komplettes Bild der Situation zu erhalten.“

Klose führt aus, dass aus Sicht des HMSI besonders der Zugang zur Hebammenhilfe verbessert werden müsse. Ferner würde man über die Gestaltung des Übergangs zur akademischen Berufsbildung beraten. „Wichtig ist, die zu fokussierenden Maßnahmen gemeinsam mit den Expertinnen und Experten zu beraten, denn genau dafür wurde der Runde Tisch einberufen.“ Weitere Schwerpunkte werden sich ergeben, wenn die Beteiligten das Gutachten in ihren Gremien umfassend diskutieren und beraten.

Als nächster Schritt ist vorgesehen, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Runden Tisches das Gutachten mit den Handlungsempfehlungen in ihren Gremien intensiv diskutieren und die aus ihrer jeweiligen Perspektive dringlichsten Punkte benennen. Die Stellungnahmen aller Akteure sollen dann im Beirat gebündelt und zusammengeführt werden, um eine Beschlussvorlage zu erstellen.

Die heutige Diskussion sei ein wichtiger Schritt hin zur Verbesserung der Versorgung mit Hebammen- und Geburtshilfe in Hessen. „Wir bleiben am Ball, um nun möglichst zielgerichtete und sinnvolle Maßnahmen zu entwickeln, die ganz konkret zur Verbesserung des Zugangs zur Hebammenhilfe, der Arbeitsbedingungen der Hebammen und zur Situation der Geburtshilfe in Hessen beitragen“, sagt Klose abschließend.

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