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Schlaganfallversorgung

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Gesundheit
07.12.2018Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Gesundheitsminister Grüttner: "Rückforderungen sollen zurückgenommen werden - Hessens Einsatz beim Bund hat sich gelohnt"

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OP-Personal in der OP-Schleuse
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Wiesbaden. Der Hessische Gesundheitsminister Stefan Grüttner hat erleichtert auf die Nachricht aus Berlin reagiert, dass sich das Bundesgesundheitsministerium mit den Krankenkassen und der Deutschen Krankenhausgesellschaft geeinigt hat, eine Empfehlung auszusprechen, die bundesweit mehr als 100.000 Klagen wegen Rückforderungen von Schlaganfallbehandlungen zurückzunehmen.

„Hessen hat sich seit dem Sommer mehrfach dafür eingesetzt, die flächendeckende Schlaganfallversorgung durch spezialisierte Schlaganfalleinheiten („Stroke Units“) zu erhalten, und das Bundesgesundheitsministerium aufgefordert, entsprechende gesetzgeberische Klarstellungen vorzunehmen. Ich bin Herrn Gesundheitsminister Spahn dankbar, dass er meine Anregungen aufgegriffen hat und aktuell in einem Mediationsgespräch mit den Krankenkassen und der Deutschen Krankenhausgesellschaft eine gemeinsame Empfehlung ausgesprochen wurde, die Klageverfahren zu beenden.

Ich kann den gesetzlichen Krankenkassen nur dringend anraten, diese Empfehlung nun auch zu beherzigen. Nur so kann eine qualitativ hochwertige Schlaganfallversorgung in Hessen dauerhaft gesichert und damit die Patientensicherheit gewährleistet werden“, so Grüttner. „Ich bin nach den von mir geführten Gesprächen sicher, dass auch für die gesetzlichen Krankenkassen in Hessen die Patienteninteressen im Vordergrund stehen und damit die hervorragende Schlaganfallversorgung in Hessen erhalten bleibt,“ so Grüttner.

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