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Tag der älteren Generation

Seniorenpolitische Initiative setzt Meilenstein

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Minister Grüttner
© HMSI

Wiesbaden. Anlässlich des heutigen "Tags der älteren Generation" hat Familienminister Stefan Grüttner heute betont, dass es in einer älter werdenden Gesellschaft unverzichtbar sei, die Belange älterer Menschen in allen Lebensbereichen stärker in den Blick zu nehmen. Die Anforderungen an eine zeitgemäße Seniorenpolitik seien vielfältig: „Die ältere Generation ist so heterogen wie niemals zuvor. Nie waren die Bedürfnisse der älteren Menschen unterschiedlicher als heute“, betonte der Familienminister.

Aufgrund des demographischen Wandels werden sich die Gesellschaft, die Alters- und die Familienstrukturen weiterhin verändern. Eine längere Lebenserwartung und sinkende Geburtenzahlen lässt die Gruppe älterer Menschen anwachsen. „Viele ältere Menschen sind noch aktiv und fit, andere müssen mit wenig Mitteln den Lebensalltag meistern. Pflegebedürftige und Kranke haben wiederum ganz andere Erwartungen. Daran arbeiten wir“, erläuterte Grüttner.

2012 startete die Seniorenpolitische  Initiative

„Einen großen Meilenstein haben wir mir der Seniorenpolitischen Initiative setzen können. Als wir 2012 die Initiative gestartet haben, hatten wir genau dies im Blick: die demographischen Veränderungen, die größer werdende Zahl älterer Menschen, von denen die Mehrzahl länger gesund, aktiv und in der Lage ist, die gewonnenen Lebensjahre positiv zu nutzen. Hierzu fanden Dialogforen mit Verbänden, Institutionen und Initiativen aus vielen Bereich statt, es wurden Schwerpunkte gesetzt und Empfehlungen gegeben. Dabei herausgekommen sind ganz einfache Empfehlungen wie die Ausleuchtung von Supermärkten und der Fragestellung von Gangbreiten dort, die Förderung von Mehrgenerationenhäusern, wo sich Alt und Jung gegenseitig helfen. Aber natürlich auch große Projekte wie die Charta zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Dort haben sich mittlerweile schon über 130 Unternehmen verpflichtet, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Angehörige pflegen, zu unterstützen und Brüche in der Erwerbsbiografie zu vermeiden. Und die Hessische Landesregierung kümmert sich um den Kontakt zu Betrieben in der Fragestellung von Arbeitszeitmodellen und der Gesunderhaltung am Arbeitsplatz. Sie unterstützt das Ehrenamt und vor allen Dingen ist ein großer Leitsatz das selbstbestimmte Leben und die Förderung von Eigenständigkeit. Denn auch im Pflegefall möchte die Mehrzahl der Menschen am liebsten in den eigenen vier Wänden bleiben“, betonte der Familienminister.

„Mit dem Projekt ‚Hessen hat Familiensinn‘ haben wir uns erneut ergebnisoffen auf den Weg gemacht. Hier werden die Fragen, die die ältere Generation betreffen in jedem der vier Dialogforen berührt und es gibt im Juni ein eigenes zur älteren Generation. Im Fokus stehen der Umgang mit Digitalisierung, Ehrenamt und die Frage, wie werde ich alt. Das bedeutet, auch in diesem Jahr beleuchten wir Seniorenpolitik neu. Ich bin gespannt auf den Austausch und freue mich auf die Ergebnisse und neue Ansätze für die älteren Menschen in Hessen“, erklärte Grüttner. 

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