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Landesverbandstag des VdK

Staatssekretärin Janz: „Umsetzung der neuen Pflegeausbildung in Hessen nimmt Fahrt auf“

Thema: 
Gesundheit, Soziales
07.09.2019Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

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Eine Pflegerin mit einem Senioren
© Thinkstockphotos

Hessen arbeitet aktuell mit Hochdruck an der Umsetzung der neuen generalistischen Pflegeausbildung zum 01.01.2020. „Die Reform der Ausbildung trägt dazu bei, den Pflegeberuf attraktiver zu machen und sicherzustellen, dass die älter werdende Bevölkerung gut gepflegt und versorgt wird“, so Anne Janz, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration heute beim Landesverbandstag des VdK Hessen-Thüringen in Suhl.  Janz: „Wir wollen in Hessen die Rahmenbedingungen für Pflege kontinuierlich verbessern. Hierzu zählt, pflegende Angehörige zu stärken, zu unterstützen und zu entlasten. Gleichzeitig gilt es auch, die Arbeitsbedingungen in der Pflege und den spürbaren Fachkräftemangel in den Blick zu nehmen.“ Zu letzterem gehört der „Ausbildungspakt“, den jetzt alle beteiligten Partner geschlossen haben. Diese Vereinbarung ist eine weitreichende Absichtserklärung, die anstehenden Änderungen gemeinsam und in enger, konstruktiver Zusammenarbeit zu bewältigen.

Als eines der ersten Bundesländer hat Hessen die Finanzierung der Ausbildung gesichert und die Ausbildungspauschalen verhandelt. Die Ausbildungsbetriebe und Pflegeschulen erhalten zur Refinanzierung der Ausbildungskosten eine jährliche Pauschale. Die Träger der praktischen Ausbildung erhalten zusätzlich zu den Mehrkosten der Ausbildungsvergütung je Auszubildender bzw. Auszubildenden 8.100,00 € für das Jahr 2020. Die Pflegeschulen erhalten je Schülerin bzw. Schüler 7.850,00 € für das Jahr 2020. „Mit den ausgehandelten Pauschalen sind die neuen Ausbildungsstandards des Bundesgesetzgebers finanziell abgesichert und die Pflegeschulen - insbesondere die ehemaligen Altenpflegeschulen - so ausgestattet, dass die neuen Standards schnell umgesetzt werden können“, berichtet die Staatssekretärin.

„Generalistische Pflegeausbildung“ meint eine neue zeitgemäße Pflegeausbildung, die die bisherigen Ausbildungen der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege verbindet. Mit dem neuen Berufsabschluss „Pflegefachfrau“ oder „Pflegefachmann“ können die examinierten Fachkräfte in allen Pflegebereichen arbeiten. Geregelt ist die generalistische Ausbildung im Pflegeberufereformgesetz, das im Juni 2017 vom Bundestag beschlossen wurde. Die neue Ausbildung startet ab Januar 2020.

In Hessen stimmen das landesweite Koordinierungsgremium und verschiedenen Arbeitsgruppen zu den Themen „Finanzierung“, „Ausbildung“, „Studium“ und „Unterstützung“ konkrete Umsetzungsschritte ab. Im Koordinierungsgremium werden Vorschläge und Lösungen zusammengetragen, bewertet und Empfehlungen für die Landesregierung ausgesprochen. Ziel aller Kooperationspartner ist es unter anderem, ausreichend Plätze für die praktische und schulische Ausbildung zur Verfügung zu stellen und nachhaltig die Ausbildungszahlen zu steigern. Durch regionale Ausbildungs-und Kooperationsverbünden soll ein möglichst wohnortnahes Ausbildungsangebot geschaffen werden.

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Pressesprecherin: 
Alice Engel
Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
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