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„Hessen ist bunt, Vielfalt bereichert uns“

Vier hessische Ministerien setzen mit Regenbogenbeflaggung zum Christopher Street Day Zeichen

Thema: 
Antidiskriminierung
24.05.2019Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Als Zeichen für das weltoffene und vielfältige Hessen hissen das Hessische Ministerium für Soziales und Integration, das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen anlässlich des Wiesbadener Christopher Street Days am Wochenende Regenbogenflaggen.

Sozialminister Kai Klose hisst eine Gaypride-Flagge
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© HSMI

Der Schirmherr des diesjährigen Wiesbadener CSDs, Sozial- und Integrationsminister Kai Klose, erklärt dazu: „Ich freue mich, dass in diesem Jahr erstmals auch vier Ministerien ein Zeichen der bunten Solidarität setzen. Akzeptanz und ein diskriminierungsfreies Miteinander sind wichtige Bestandteile unserer Landespolitik. Uns ist wichtig, dass wir in Hessen ohne Angst verschieden sein können, gleich welcher sexuellen Orientierung Menschen sind oder welchem Geschlecht sie sich zugehörig fühlen.“

Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir bezeichnete das Hissen der Regenbogenflagge an den Ministerien als Bekenntnis der Landesregierung, in Hessen keine Diskriminierung zu dulden. „Die Regenbogenfahne steht für Toleranz und Vielfalt, die Grundwerte jeder demokratischen Gesellschaft.“

„Es gilt ein starkes Zeichen der Solidarität zu setzen"

Auch dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ist es wichtig, buchstäblich Flagge zu zeigen und mit dem Hissen der Regenbogenfahne am Gebäude ein deutliches Zeichen zu setzen. Umweltministerin Priska Hinz betont: „Niemand darf auf Grund seines Geschlechts oder der sexuellen Orientierung in unserer Gesellschaft Angst vor Ausgrenzung, Gewalt oder Diskriminierung haben. Nicht nur in Deutschland oder Europa, sondern an keinem Ort auf dieser Welt. Es gilt ein starkes Zeichen der Solidarität zu setzen und für ein gesellschaftliches Klima zu streiten, in dem alle Mensch frei und ohne Zwang leben können."

Wissenschaftsministerin Angela Dorn verbindet mit dem Hissen der Regenbogenfahne am Ministerium den Hinweis, dass jeder Mensch das Recht auf einen Zugang zu und den Nutzen von Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur hat – unabhängig von geschlechtlicher Identität oder sexueller Orientierung. „Als Ministerin für Wissenschaft und Kunst stehe ich an der Seite aller Menschen, die für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bi- und Intersexuellen und Transgender auf die Straße gehen. Eine starke, unabhängige Wissenschaft sowie die Freiheit der Kunst und die Vielfalt der Kultur stehen im Mittelpunkt meiner Arbeit – auch als wirksames Gegenmittel gegen Vorurteile und Diskriminierung.“

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